Ruhr-Universität Bochum zur Navigation zum Inhalt Startseite der RUB pix
Startseite UniStartseite
Überblick UniÜberblick
A-Z UniA-Z
Suche UniSuche
Kontakt UniKontakt

pix
 
Das Siegel
Naturwissenschaften Ingenieurwissenschaften Geisteswissenschaften Medizinische Einrichtungen Zentrale Einrichtungen
pix
RUBENS - Zeitschrift der RUB
RUBENS- Startseite

Lesen
Aktuelle Ausgabe
Archiv
¤Ausgabe Nr. 132
  ¤Artikel
pdf-Dateien

Service & Kontakt
Mediadaten
Redaktion
E-Mail Service
Kontakt

Volltextsuche
pix RUBENS - Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
 
 
 
    
pix
Artikel » Ausgabe 132 »Archiv » RUBENS » Pressestelle » Ruhr-Universität
pix pix
RUBENS 132

1. April 2009

Bereit, fähig und motiviert


Die Ruhr-Uni führt Kopfnoten ein

Arbeitgeber entscheiden sich zumeist für jene Bewerber, die zuverlässig sind und über soziale Kompetenzen verfügen. Vor diesem Hintergrund führt die RUB als erste deutsche Uni ab dem 1.4.2009 neue Zeugnisformulare ein. Sie enthalten fünf zusätzliche Felder für Kopfnoten. Die Lehrenden sind ab sofort verpflichtet, sog. soft skills ihrer Studierenden zu bewerten. Mit diesem Pilotprojekt, das aus Studienbeiträgen (und mit ausdrücklichem Votum der Studierenden) finanziert wird, erweist sich die RUB einmal mehr als Vorreiterin der Hochschulreform.
Im Wettbewerb um die besten nationalen und internationalen Stellenangebote sollen die Studierenden der RUB die Nase vorn haben. Aus gesicherten Analysen von Stellenanzeigen für Hochschulabsolventen ist bekannt, dass Arbeitgeber ihren Nachwuchs insbesondere nach folgenden Aspekten auswählen: „Durchsetzungsfähigkeit”, „Teamfähigkeit”, „Einsatzbereitschaft”, „Leistungsmotivation” und „Lernbereitschaft”. Diese Kriterien hat die RUB nun in ihre Bachelor- und Master-Zeugnisformulare aufgenommen. Zugleich hat sie die Lehrenden geschult, damit sie die Studierenden darin mit Noten von 1 bis 5 bewerten können.
Die RUB will nicht nur die Chancen ihrer Absolvent/innen verbessern; die Arbeitgeber sollen sicher gehen, dass die Noten nach zuverlässigen Erkenntnissen zustande gekommen sind. Um eine Inflation guter Kopfnoten, wie in manchen Gymnasien üblich, zu vermeiden, hat die Uni beschlossen, in jeder Fakultät Kopfnoten-Kommissionen zu bilden, in denen Lehrende und Studierenden vertreten sind. Sie wachen u.a. darüber, dass Kopfnoten von mindesten fünf Lehrenden einvernehmlich vergeben wurden. Zugleich führt die RUB ein Controlling ein und macht die Leistungsabhängige Mittelzuweisung an die Fakultäten auch davon abhängig, wie transparent die Kopfnoten zustande gekommen sind.

Folgeprojekt „Blaue Briefe”

Die Uni hat bereits ein Folgeprojekt im Visier, das noch vor dem Doppelabiturjahrgang 2011/12 erprobt wird: Nach dem Erfolg der Elternabende zur Studienfachwahl im vergangenen Semester sollen demnächst „Blaue Briefe” die Eltern von Bachelor-Studierenden über mangelnde Leistungen ihres Nachwuchses informieren. Hintergrund dieser Überlegungen ist die Tatsache, dass mit der Verkürzung der Schulzeit in Zukunft wesentlich jüngere Studierende an die Unis kommen und den Hochschulen nicht nur ein Ausbildungs-, sondern vermehrt auch ein Erziehungsauftrag zukommen wird.

jk
pfeil  voriger Artikel Themenübersicht nächster Artikel   pfeil
 
 
Zum Seitenanfang  Seitenanfang | Druckfassung dieser Seite
Letzte Änderung: 1.4.2009| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik