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RUBENS 132

1. April 2009

Personalia


Leute an der RUB

Rufe & Ehre
Prof. Johannes Bergemann (Geschichtswissenschaft) hat einen Ruf auf eine Professur für Klassische Archäologie an der Uni Göttingen erhalten.
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Prof. Georg Borges (Jura) hat einen Ruf auf eine Professur für Bürgerliches Recht, Informationstechnologierecht und Rechtsinformatik an der Uni Passau erhalten.
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Prof. Christof Wöll (Chemie) hat einen Ruf an die Uni Karlsruhe erhalten und soll die Leitung des Instituts für Funktionelle Grenzflächen am Forschungszentrum Karlsruhe übernehmen.
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Prof. Hartmut Ruhl (Physik) hat Anfang 2009 den an ihn ergangenen Ruf an die Uni München (LMU) angenommen.
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Prof. Sumit Chakraborty (Geowissenschaften) ist neuer Geochemistry Fellow der führenden Vereinigungen der Geochemiker: der Geochemical Society und der European Association of Geochemistry.
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Prof. Manfred Depenbrock (Elektrotechnik u. Informationstechnik) ist seit Jahresbeginn Fellow des renommierten Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE).
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Der RUB-Wirtschaftswissenschaftler und Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung Prof. Christoph M. Schmidt ist im März zum neuen Mitglied des „Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung” („Wirtschaftsweisen”) ernannt worden.
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Neue Ehre für den sog. Vater der Zweitwohnsteuer und emeritierten Juristen der RUB: Prof. em. Hermann-Wilfried Bayers Archiv zur Zweitwohnsteuer wurde in die Historische Bibliothek der Finanzgeschichtlichen Sammlung in der Bundesfinanzakademie (Deutsches Steuermuseum) aufgenommen. Dadurch wird die fast 40-jährige Geschichte der Zweitwohnsteuer der Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht.
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Bei der 52. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie wurde Prof. em. Helmut Schatz für drei Jahre in den Vorstand gewählt. Er wird das Amt des Mediensprechers wahrnehmen. Prof. Schatz war 1989-2003 Direktor der Medizinischen Universitätsklinik Bergmannsheil der RUB und 2003-2009 Präsident der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft.
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Gleich drei Auszeichnungen erhielt Prof.Padma Kant Shukla (Physik & Astronomie) zu Beginn des Jahres: Die Royal Society of Edinburgh ernannte ihn zum „Corresponding Fellow“, die TU Lissabon verlieh ihm die Ehrendoktorwürde und die Iranian Research Organization for Science and Technology kürte ihn zum Träger des 22. Khwarizmi International Award. Begründet wurden die Ehrungen mit Prof. Shuklas herausragenden Arbeiten in der Plasmaphysik und seinem Engagement für die weltweite Vernetzung der Physik und für die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern. Schwerpunkt seiner Arbeit sind u.a. staubige Plasmen, in denen Shukla die sog. Dust Acoustic Waves entdeckt hat: elektrostatische Wellen in komplexen Plasmen, die mit bloßem Auge sichtbar sind. Zudem gelang es Shukla zusammen mit Wissenschaftlern aus Schweden, theoretisch zu berechnen, wie sich kleine Wellen im Ozean unter bestimmten Voraussetzungen zur sog. Monsterwelle aufschaukeln.

Nachrufe
Die Ruhr-Universität trauert um Prof. Ewald Georg Welp, der am 1. Februar gestorben ist. Prof. Welp hat sich mit großer Begeisterung und unermüdlichem Engagement für den Strukturwandel der Fakultät für Maschinenbau sowie für die Verbesserung der Lehre eingesetzt. Er war eine international anerkannte Autorität in der Produktentwicklung.
Ewald Georg Welp (Jahrgang 1944) studierte und promovierte in Darmstadt. Während seiner Industrietätigkeit in leitenden Funktionen der Produktentwicklung und Konstruktion von Investitionsgütern für den Maschinen- und Anlagenbau übernahm er bereits Lehraufträge an der FH Niederrhein und der TU Darmstadt. Seit 1994 leitete er den Lehrstuhl für Maschinenelemente und Konstruktionslehre der RUB, arbeitete in diversen universitären Gremien und war 1999-2001 Dekan. Im Oktober 2002 wurde er zum Professor und im Juli 2008 zum Fachkoordinator des Chinesisch-Deutschen Hochschulkollegs der Tongji-Universität Shanghai ernannt.
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Die Ruhr-Universität trauert ebenfalls um den Plasmaforscher Prof. em. Hans Schlüter, der am 27. Januar gestorben ist. Schlüter arbeitete theoretisch und experimentell im Bereich der technisch relevanten Hochfrequenzplasmen und insbesondere auf dem Gebiet der wellenerzeugten Plasmen. Daraus entstand u.a. eine langjährige Zusammenarbeit mit der Uni Sofia. Dort half Schlüter beim Aufbau eines Plasmalabors und erhielt im Januar 2008 die Ehrendoktorwürde.
Hans Schlüter, geboren 1930 in Wattenscheid, studierte Physik in Göttingen, Mainz und München. Nach seiner Promotion bei Prof. Werner Heisenberg, in der er die Existenz der Lower-Hybrid Resonanz in Plasmen experimentell nachwies, ging er 1961 an die University of Texas, wo er den Bereich Plasmaphysik aufbaute. 1968 wurde er an den Lehrstuhl für Experimentalphysik II der RUB berufen. Er gehörte zur Gründergeneration der Fakultät für Physik und hat die Bochumer Plasmaforschung maßgeblich geprägt. Bis zu seiner Emeritierung 1995 untersuchte er verschiedene Phänomene der Plasmadynamik. Prof. Schlüter war langjähriger Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Max-Planck-Instituts für Plasmaforschung in Garching.

Ad, Md, Jw
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Letzte Änderung: 1.4.2009| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik