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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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Editorial: Wettbewerb exzellente Lehre
Mehr Ehre für die Lehre
„Mehr Ehre für die Lehre“ – so
das Motto des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft,
unter dem auch der Wettbewerb „Exzellente Lehre”
gemeinsam mit der Kultusministerkonferenz ausgeschrieben
wurde. Die Ruhr-Universität stellt sich diesem Wettbewerb,
indem sie das Zukunftskonzept der Hochschule mit innovativen
Formaten in Lehre und Studium verbindet. Es ist unser
besonderes Anliegen, die intellektuelle Energie der Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler gleichermaßen auf Forschung
und Lehre zu lenken. Findet die eingereichte Antragsskizze
die Zustimmung des international besetzten Gutachtergremiums,
so wird zwischen Mai und September ein umfassender Antrag
entstehen. Im Erfolgsfall stehen der RUB dann bis zu 1
Mio. Euro, verteilt über drei Jahre, für die
Umsetzung der Ideen zur Verfügung.
Woher kommen diese Ideen? Von den Studierenden und Lehrenden
unserer Hochschule! Im Februar und März haben wir
in verschiedenen Workshops mit Lehrenden und Studierenden
Vorschläge entwickelt und uns auf ein gemeinsames
Konzept verständigt. Der Austausch über gute
Lehre und ihre zukunftsgerichtete Ausgestaltung hat eine
sehr positive Dynamik in den Workshops entfacht und passt
sich sehr gut in die verschiedenen Initiativen auf dem
Campus ein, um der „Lehre mehr Ehre” zu verleihen.
Nennen möchte ich die zielgruppenspezifisch zugeschnittenen
Initiativen zum kompetenzorientierten Lehren und Lernen
an der RUB, die das Qualitätsbewusstsein und die
Austauschkultur zur Lehrleistung steigern. Nennen möchte
ich auch den Wettbewerb „lehrreich”. Der überwiegend
durch studentische Jurymitglieder entschiedene Wettbewerb
hat jüngst acht zukunftsweisende Entwicklungsvorhaben
prämiert, die ab Sommersemester 2009 in die Umsetzung
gehen (Seite 5). Lehre an der Ruhr-Universität ist
kein „Anhängsel” der Forschung, sondern
ein gleichberechtigter Partner. Der Wettbewerb „Exzellente
Lehre” stärkt diese Grundüberzeugung und
gibt zusätzlichen Rückenwind für die Entstehung
eines Zukunftskonzeptes der Lehre, das unmittelbar mit
der Forschung verzahnt ist.
Die Ausschreibung des Stifterverbandes findet unsere besondere
Aufmerksamkeit, weil sich die RUB mit einem Gesamtkonzept
bewirbt. Nicht zu vernachlässigen sind aber die parallel
gestarteten Wettbewerbe. So fördern die Stiftungen
Mercator und Volkswagen Projekte zur Curriculumsentwicklung
und zum Aufbau von Kompetenzzentren. Die Telekom-Stiftung
unterstützt innovative Ansätze zur Lehrerausbildung
in den MINT-Fächern – hier ist das Antragsteam,
das sich aus Fachdidaktikern der Naturwissenschaften zusammensetzt,
schon eine Runde weiter und zum Vollantrag aufgefordert.
Für die zweite Runde wünsche ich den Kolleginnen
und Kollegen des Antragsteams viel Erfolg.
Ich freue mich, wenn durch diese Wettbewerbskultur das
kreative Potential der Lehrenden und der Studierenden
der RUB angeregt und neue Entwicklungsvorhaben initiiert
werden. Und ich wünsche mir, dass die in den vorbereitenden
Workshops für die Antragsskizze an den Stifterverband
spürbare Dynamik sich in den unterschiedlichen Fachgebieten
fortsetzt. Ich danke allen Lehrenden und Studierenden,
die durch ihre Beiträge die Profilbildung der RUB
durch „Mehr Ehre für die Lehre” fördern
und auch zukünftig voran bringen.
Prof.
Dr. Uta Wilkens, Prorektorin für Lehre, Weiterbildung
und Medien
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