Ruhr-Universität Bochum zur Navigation zum Inhalt Startseite der RUB pix
Startseite UniStartseite
Überblick UniÜberblick
A-Z UniA-Z
Suche UniSuche
Kontakt UniKontakt

pix
 
Das Siegel
Naturwissenschaften Ingenieurwissenschaften Geisteswissenschaften Medizinische Einrichtungen Zentrale Einrichtungen
pix
RUBENS - Zeitschrift der RUB
RUBENS- Startseite

Lesen
Aktuelle Ausgabe
Archiv
¤Ausgabe Nr. 129
  ¤Artikel
pdf-Dateien

Service & Kontakt
Mediadaten
Redaktion
E-Mail Service
Kontakt

Volltextsuche
pix RUBENS - Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
 
 
 
    
pix
Artikel » Ausgabe 129 »Archiv » RUBENS » Pressestelle » Ruhr-Universität
pix pix
RUBENS 129

1. Dezember 2008

Schneller, höher, weiter mit Studienbeiträgen

Sanierte Sportanlage an der Markstraße verbessert die Lehre



Wer an den Sportanlagen der Ruhr-Universität an der Markstraße vorbeikommt, wundert sich: Wo sonst Sportstudierende ihre Bahnen laufen und Sprints üben, Speere werfen, Kugeln stoßen und Fußball spielen, bestimmen in diesem Semester Bagger, Planierraupen und LKWs das Bild. Seit Mitte August ist ein großer Teil der Sportanlagen Baustelle. Rund um das Fußballfeld entsteht eine neue Laufbahn, und im Zuge der Arbeiten verbessert man aus Studienbeiträgen gleich noch die Situation für eine Handvoll weiterer Sportarten.

„Wir sind heilfroh und selig, dass die alte Anlage endlich erneuert wird”, sagt Marianne Bäcker, Leiterin des Arbeitsbereichs Sportarten an der Fakultät für Sportwissenschaft. Die ehemalige Aschenbahn aus der Gründungszeit der Fakultät war bereits seit Mitte der 80er-Jahre sanierungsbedürftig: „Die Mängel waren nicht mehr zu übersehen”, so Bäcker. Finanziert aus Studienbeiträgen wird das 400 Meter lange Oval nun komplett saniert und mit einem modernen Kunststoffbelag überzogen. Zugleich bekommt der Rasenplatz eine Beregnungsanlage, wodurch er sich in Zukunft besser pflegen lässt. Am Rande des Platzes gibt es neue Anlagen für Weit- und Hochspringer, Kugelstoßer und Speerwerfer.
Die Vollsanierung kostet insgesamt 610.000 Euro, die aus dem zentralen Anteil der Studienbeiträge stammen. „Als Fakultät dürfen wir aus den Studienbeiträgen nicht solche Maßnahmen finanzieren”, erklärt Bäcker. Also beantragte man die Mittel aus dem zentralen Topf des Rektorats, das ein Drittel der Studienbeiträge vergibt. Über die Verwendung dieser Mittel entscheiden das Rektorat und der Senat mit ausdrücklicher Zustimmung der Studierenden – und die waren für die Sanierung. „Die Studierenden stehen voll hinter uns, denn eine intakte Sportanlage gehört zur Grundausstattung einer Sportfakultät”, so Bäcker. Die Ausstattung der Fakultäten zu verbessern, ist neben Qualitätsmanagement, Verbesserung von Lehre und Service eine von vier Maßnahmen, die das Rektorat aus dem zentralen Topf unterstützt.

Lautsprecher und Tribüne

Und wie profitieren die Studierenden davon? Mehr, als man auf den ersten Blick denken mag. Sie müssen in Zukunft keine Angst mehr haben, sich auf einer maroden Weitsprunganlage zu verletzen – das sieht man gleich, wenn man die fast fertige Baustelle betritt. Weniger offensichtlich ist, dass es jetzt zum Beispiel auch Strom gibt. „Dadurch können wir hier Zeitmessungsanlagen anschließen und in der Lehre ganz anders arbeiten”, sagt Bäcker. Gleiches gilt für Lautsprecher, die erstmals installiert werden, eine kleine Tribüne mit Stehstufen am Rande oder eine zusätzliche 100-Meter-Bahn für Sprintübungen auf der Gegengeraden. „All dies bedeutet bessere Bedingungen für die Studierenden und bietet uns Dozenten mehr Möglichkeiten in der Lehre.” Zum Ende des Wintersemesters, spätestens zu Beginn des Sommersemesters sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Bis dahin müssen die Studierenden allerdings ausweichen. Die Fußballer etwa nutzen das viel kleinere, so genannte Werferfeld nebenan, wo normalerweise nur Hammer und Diskus fliegen. Laufkurse finden auf anderen Sportplätzen in Bochum statt.
Fertig sind die Sportanlagen der Fakultät indes noch lange nicht. Auch die Tennisplätze sind in die Jahre gekommen und müssten erneuert werden, was die Fakultät wiederum nicht aus „ihren” Mitteln der Studienbeiträge finanzieren darf, sondern aus dem zentralen Topf beantragen müsste. Wofür setzt denn die Fakultät ihren Anteil der Studienbeiträge ein? „Erstmals gibt es Tutorien in allen Sportarten. Wir haben mehr studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte eingestellt, um die Tutorien und die Studienberatung auszubauen”, so Bäcker, „und wir haben neue Stellen in der Lehre geschaffen. Darüber hinaus verbessern wir die Ausstattung von Seminarräumen und die Ausrüstung mit Sportgeräten – das reicht von Großgeräten im Kraftraum oder in der Sportmedizin bis hin zum einzelnen Ball.”

Info: Über die Verwendung der Studienbeiträge informiert die RUB im Internet unter http://www.rub.de/studienbeitrag/verwendung/

jw
pfeil  voriger Artikel Themenübersicht nächster Artikel   pfeil
 
 
Zum Seitenanfang  Seitenanfang | Druckfassung dieser Seite
Letzte Änderung: 1.12.2008| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik