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RUBENS 129

1. Dezember 2008

Leute

Personalmeldungen



Neu berufen
Neu an der Fakultät für Sozialwissenschaft (Lehrstuhl für Sozialpolitik und Sozialökonomie) ist seit November Prof. Dr. Martin Werding. Seine Schwerpunkte sind: Öffentliche Finanzen; Sozialpolitik, insb. Alterssicherung und Familienpolitik; Bevölkerungsökonomie, insb. Fertilität und Migration; Arbeitsmarktpolitik. Martin Werding (Jahrgang 1964) studierte Philosophie an der Hochschule für Philosophie München (B.A. 1986, M.A. 1989) und anschließend VWL an der LMU München und der Uni Passau. 1991 erwarb er in Passau sein Diplom, 1998 wurde er dort promoviert und 2008 habilitierte er sich dort. 2000-2008 leitete Werding den Bereich „Sozialpolitik und Arbeitsmärkte“ im ifo Institut für Wirtschaftsforschung München; 2007 war er Gastprofessur an der Hitotsubashi University, Tokio. Er ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesfamilienministerium und des Arbeitskreises Finanzwissenschaft beim Bundesfinanzministerium.

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Ebenfalls neu bei den Sozialwissenschaftlern ist seit November Dr. Anne Juhasz. Sie besetzt die Juniorprofessur für Qualitative Methoden der Sozialwissenschaft und nennt folgende Schwerpunkte: Qualitative Sozialforschung, Biografie-Forschung, Migration, Integration sowie soziale Ungleichheit. Anne Juhasz (1973 in Basel geboren) studierte bis 1998 Soziologie, Sozialpsychologie und Sozialpädagogik in Zürich. 2002 wurde sie dort promoviert. 2003-2006 war sie Forschungsleiterin im Schweizer Nationalfondsprogramm 51 „Der Weg zur Integration? Die Rolle der selbständigen Erwerbstätigkeit von Migrant/innen in der Schweiz“ an der Uni Neuchâtel. Parallel dazu nahm sie Lehraufträge in Basel, Zürich und Luzern wahr. Zuletzt arbeitete Anne Juhasz als Oberassistentin am Soziologischen Institut der Uni Zürich.

Rufe & Ehre
Prof. Dr. Walter Schweidler (Institut für Philosophie) hat einen Ruf auf eine Professur für Philosophie an der Katholischen Universität Eichstätt erhalten.

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Beim Deutschen Straßen- und Verkehrskongresses Mitte Oktober wurde Prof. Dr.-Ing. Rolf Breitenbücher (Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, rechts) mit dem „Otto Graf Preis” geehrt. Die Otto-Graf-Stiftung verleiht den Preis alle zwei Jahre. Er geht an Fachleute, die sich in hervorragender Weise um den Verkehrswegebau mit Beton verdient gemacht haben. Die Stiftung würdigt die wissenschaftlichen Arbeiten von Prof. Breitenbücher auf dem Gebiet der Dauerhaftigkeit im Betonfahrbahndeckenbau.

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Im Oktober hat die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) Prof. Dr.-Ing. Werner Brilon (Bau- und Umweltingenieurwissenschaften) die Ehrennadel verliehen. Die Forschungsgesellschaft erarbeitet in Deutschland alle technischen Richtlinien und sonstige Regelwerke im Bereich des Straßenverkehrs und gibt sie heraus. Die Richtlinien haben die gleiche Bedeutung, die in anderen Bereichen den DIN-Normen zukommt. Prof. Brilon hat während seiner Laufbahn mehrere Gremien der FGSV geleitet und in zahlreichen Arbeitsausschüssen maßgeblich mitgewirkt.

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Mitte November erhielt Uta Müller (Abteilungsleiterin für Organisationsangelegenheiten in der Uni-Bibliothek) an der Uni Düsseldorf den Preis der Goethe-Buchhandlung für die beste Dissertation 2007 der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Uta Müller beschäftigte sich mit dem „Informationsverhalten bei der Entscheidung über den Konsum von Unterhaltungsdienstleistungen – Analyse und Ableitung von Implikationen für das Marketing-Management am Beispiel von Zirkusunternehmen” (RUBENS 91). Uta Müller hat in Düsseldorf als externe Doktorandin am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing, promoviert.

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Für seine Forschung auf dem Gebiet der Trusted Computing Technologie und deren Umsetzung in der Praxis wird Prof. Dr.-Ing. Ahmad-Reza Sadeghi (Elektrotechnik und Informationstechnik) im Dezember mit dem Preis der Karl Heinz Beckurts-Stiftung ausgezeichnet. Damit werden herausragende wissenschaftliche und technische Leistungen gewürdigt, von denen Impulse für industrielle Innovationen in Deutschland ausgehen. Der Preis wird an max. drei Wissenschaftler in Deutschland vergeben und ist mit je 30.000 Euro dotiert.

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Eine weitere Auszeichnung hat der Bochumer Plasmaphysiker Prof. Dr. Padma Kant Shukla erhalten: Die International Union of Pure and Applied Physics (IUPAP) wählte ihn für drei Jahre zum Vorsitzenden der Kommission für Plasmaphysik. Die IUPAP ist die weltweit größte Vereinigung zur Förderung und Vernetzung der Physik, sie hat ihren Sitz in der Schweiz. Prof. Shukla und der Nobelpreisgewinner Prof. Klaus von Klitzing (Stuttgart) sind die einzigen Wissenschaftler aus Deutschland, die bei den diesjährigen Wahlen der Kommissionsvorsitzenden neu in das Amt gewählt wurden.

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Kaum an der RUB und schon in den USA geehrt: Prof. Dr.-Ing. Andreas Ostendorf, seit Oktober Leiter des Lehrstuhls für Laseranwendungstechnik (Maschinenbau), wurde zum Fellow des renommierten Laser Institute of America (LIA) ernannt. Ostendorf ist seit Januar ebenfalls amtierender Präsident des LIA. Mit dem Titel „Fellow“, der keine Entsprechung im Deutschen hat, ehrt das LIA Prof. Ostendorf für seine zehnjährige Mitgliedschaft im Institut und seine Verdienste um die internationale Laserforschung und Vernetzung von Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

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Maschinenbau, die zweite: Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (Acatech) hat Prof. Dr.-Ing. Michael Abramovici (Lehrstuhl für Maschinenbauinformatik) als Mitglied berufen. Acatech vertritt die Interessen der deutschen Technikwissenschaften im In- und Ausland und berät die Politik in wissenschaftlichen und technologischen Fragen. Zudem forciert die Akademie den Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Wirtschaft. Zu ihren Mitgliedern zählen herausragende Wissenschaftler aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen.

ad, jw
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Letzte Änderung: 1.12.2008| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik