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Personalmeldungen
Neu berufen
Neu an der Fakultät für Sozialwissenschaft (Lehrstuhl
für Sozialpolitik und Sozialökonomie) ist seit
November Prof. Dr. Martin Werding. Seine
Schwerpunkte sind: Öffentliche Finanzen; Sozialpolitik,
insb. Alterssicherung und Familienpolitik; Bevölkerungsökonomie,
insb. Fertilität und Migration; Arbeitsmarktpolitik.
Martin Werding (Jahrgang 1964) studierte Philosophie an
der Hochschule für Philosophie München (B.A.
1986, M.A. 1989) und anschließend VWL an der LMU
München und der Uni Passau. 1991 erwarb er in Passau
sein Diplom, 1998 wurde er dort promoviert und 2008 habilitierte
er sich dort. 2000-2008 leitete Werding den Bereich „Sozialpolitik
und Arbeitsmärkte“ im ifo Institut für
Wirtschaftsforschung München; 2007 war er Gastprofessur
an der Hitotsubashi University, Tokio. Er ist Mitglied
des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesfamilienministerium
und des Arbeitskreises Finanzwissenschaft beim Bundesfinanzministerium.
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Ebenfalls neu bei den Sozialwissenschaftlern ist seit
November Dr. Anne Juhasz. Sie besetzt
die Juniorprofessur für Qualitative Methoden der
Sozialwissenschaft und nennt folgende Schwerpunkte: Qualitative
Sozialforschung, Biografie-Forschung, Migration, Integration
sowie soziale Ungleichheit. Anne Juhasz (1973 in Basel
geboren) studierte bis 1998 Soziologie, Sozialpsychologie
und Sozialpädagogik in Zürich. 2002 wurde sie
dort promoviert. 2003-2006 war sie Forschungsleiterin
im Schweizer Nationalfondsprogramm 51 „Der Weg zur
Integration? Die Rolle der selbständigen Erwerbstätigkeit
von Migrant/innen in der Schweiz“ an der Uni Neuchâtel.
Parallel dazu nahm sie Lehraufträge in Basel, Zürich
und Luzern wahr. Zuletzt arbeitete Anne Juhasz als Oberassistentin
am Soziologischen Institut der Uni Zürich.
Rufe & Ehre
Prof. Dr. Walter Schweidler (Institut
für Philosophie) hat einen Ruf auf eine Professur
für Philosophie an der Katholischen Universität
Eichstätt erhalten.
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Beim Deutschen Straßen- und Verkehrskongresses
Mitte Oktober wurde Prof. Dr.-Ing. Rolf Breitenbücher
(Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, rechts) mit
dem „Otto Graf Preis” geehrt. Die Otto-Graf-Stiftung
verleiht den Preis alle zwei Jahre. Er geht an Fachleute,
die sich in hervorragender Weise um den Verkehrswegebau
mit Beton verdient gemacht haben. Die Stiftung würdigt
die wissenschaftlichen Arbeiten von Prof. Breitenbücher
auf dem Gebiet der Dauerhaftigkeit im Betonfahrbahndeckenbau.
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Im Oktober hat die Forschungsgesellschaft für Straßen-
und Verkehrswesen (FGSV) Prof. Dr.-Ing. Werner
Brilon (Bau- und Umweltingenieurwissenschaften)
die Ehrennadel verliehen. Die Forschungsgesellschaft
erarbeitet in Deutschland alle technischen Richtlinien
und sonstige Regelwerke im Bereich des Straßenverkehrs
und gibt sie heraus. Die Richtlinien haben die gleiche
Bedeutung, die in anderen Bereichen den DIN-Normen zukommt.
Prof. Brilon hat während seiner Laufbahn mehrere
Gremien der FGSV geleitet und in zahlreichen Arbeitsausschüssen
maßgeblich mitgewirkt.
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Mitte November erhielt Uta Müller
(Abteilungsleiterin für Organisationsangelegenheiten
in der Uni-Bibliothek) an der Uni Düsseldorf den
Preis der Goethe-Buchhandlung für die beste Dissertation
2007 der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät.
Uta Müller beschäftigte sich mit dem „Informationsverhalten
bei der Entscheidung über den Konsum von Unterhaltungsdienstleistungen
– Analyse und Ableitung von Implikationen für
das Marketing-Management am Beispiel von Zirkusunternehmen”
(RUBENS 91). Uta Müller hat in Düsseldorf
als externe Doktorandin am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre,
insbesondere Marketing, promoviert.
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Für seine Forschung auf dem Gebiet der Trusted
Computing Technologie und deren Umsetzung in der Praxis
wird Prof. Dr.-Ing. Ahmad-Reza Sadeghi
(Elektrotechnik und Informationstechnik) im Dezember
mit dem Preis der Karl Heinz Beckurts-Stiftung ausgezeichnet.
Damit werden herausragende wissenschaftliche und technische
Leistungen gewürdigt, von denen Impulse für
industrielle Innovationen in Deutschland ausgehen. Der
Preis wird an max. drei Wissenschaftler in Deutschland
vergeben und ist mit je 30.000 Euro dotiert.
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Eine weitere Auszeichnung hat der Bochumer Plasmaphysiker
Prof. Dr. Padma Kant Shukla erhalten:
Die International Union of Pure and Applied Physics
(IUPAP) wählte ihn für drei Jahre zum Vorsitzenden
der Kommission für Plasmaphysik. Die IUPAP ist
die weltweit größte Vereinigung zur Förderung
und Vernetzung der Physik, sie hat ihren Sitz in der
Schweiz. Prof. Shukla und der Nobelpreisgewinner Prof.
Klaus von Klitzing (Stuttgart) sind die einzigen Wissenschaftler
aus Deutschland, die bei den diesjährigen Wahlen
der Kommissionsvorsitzenden neu in das Amt gewählt
wurden.
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Kaum an der RUB und schon in den USA geehrt: Prof.
Dr.-Ing. Andreas Ostendorf, seit Oktober Leiter
des Lehrstuhls für Laseranwendungstechnik (Maschinenbau),
wurde zum Fellow des renommierten Laser Institute of
America (LIA) ernannt. Ostendorf ist seit Januar ebenfalls
amtierender Präsident des LIA. Mit dem Titel „Fellow“,
der keine Entsprechung im Deutschen hat, ehrt das LIA
Prof. Ostendorf für seine zehnjährige Mitgliedschaft
im Institut und seine Verdienste um die internationale
Laserforschung und Vernetzung von Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
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Maschinenbau, die zweite: Die Deutsche Akademie der
Technikwissenschaften (Acatech) hat Prof. Dr.-Ing.
Michael Abramovici (Lehrstuhl für Maschinenbauinformatik)
als Mitglied berufen. Acatech vertritt die Interessen
der deutschen Technikwissenschaften im In- und Ausland
und berät die Politik in wissenschaftlichen und
technologischen Fragen. Zudem forciert die Akademie
den Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Wirtschaft.
Zu ihren Mitgliedern zählen herausragende Wissenschaftler
aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen.
ad,
jw
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