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RUBENS 127

1. Oktober 2008

Nachrichten


Neues vom Campus


Ab in die Selbständigkeit
Mut und gute Ideen allein reichen nicht aus auf dem Weg in die Selbständigkeit. Wem kaufmännische und rechtliche Kenntnisse fehlen, für den kann die Gründung der eigenen Firma schnell in einer Pleite enden. In der Seminarreihe „Vom Studium in die Selbständigkeit“ an der RUB (5./12./19./26.11., Technologiezentrum Ruhr, TZR) können sich (angehende) Existenzgründer bei Fachleuten Rat holen. Themen wie persönliche Eignung, sachliche und rechtliche Voraussetzungen für die Selbstständigkeit, Nutzung öffentlicher Finanzierungshilfen, Standortwahl und Umsetzung von Ideen am Markt stehen im Mittelpunkt. Veranstalter sind die rubitec GmbH, das TZR und das Campus Startercenter Mittleres Ruhrgebiet. Die Seminarreihe findet zum 14. Mal statt.
19 angehende Unternehmer/innen nutzten bereits im Sommer die Gelegenheit, ihr Wissen in der 14-tägigen Summer School „Gründungsmanagement“ auszubauen. „Die Summer School war eine einmalige Chance für angehende Unternehmer, weil sie umfassende Einblicke in viele relevante Themen für Gründer gibt“, blickt Sarah Meyer-Dietrich auf die arbeitsintensive Zeit zurück. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin plant gemeinsam mit drei anderen Gründerinnen die Vermittlung von Soft Skills anhand von Kunst und Kultur. Basierend auf den Erkenntnissen aus der Summer School soll der Businessplan für das neue Dienstleistungsangebot für Unternehmen und Privatkunden erstellt werden. Sportwissenschaftler Jörn Menger hat diese Schritte bereits abgeschlossen und ist nun dabei, seinen Geschäftsplan vor Venture-Kapital-Gebern zu präsentieren. Genau wie die anderen Teilnehmer konnte er von dem breit gefächerten Angebot der Summer School profitieren.
Anmeldung: Interessenten für die Seminarreihe (75 Euro) können sich bei rubitec anmelden; Infos: Dr. Gordon Heinemann, -11951, http://www.rubitec.de, oder Christian Kolb, 0234/5475339, http://www.startercenter-bochum.de

 

Dezernat 2 wieder da
Zum 1. Juli hat die RUB ein neues Dezernat 2 in der Verwaltung gegründet: Das Dezernat „Studierendenservice und International Office“ setzt sich zusammen aus dem Studienbüro (Zentrale Studienberatung), dem Career-Service, dem Akademischen Auslandsamt, dem Multimedia Support Zentrum (MSZ), dem Studierendenservice, dem Studierendensekretariat sowie dem Druckzentrum. Dezernent ist Dr. Karl-Heinz Schlosser. Im bisherigen Dezernat 6 „Informations- und Kommunikationsdienste“ verbleiben die Bereiche „Unterstützung universitärer Prozesse“ und „Telekommunikation“. Die Leitung übernimmt Martina Rothacker. Zudem wurden zwei neue Stabsstellen eingerichtet: „Internationalisierung“ (bisher Teil des Auslandsamtes) beim Rektor und „Innenrevision“ beim Kanzler als Teil der gemeinsamen Innenrevision der Universitätsallianz Metropole Ruhr. jw
Info: Der neue Organisationsplan der Verwaltung im Netz unter http://www.uv.rub.de/org-plan.

Okkulte Hassobjekte
Wer, wie wir, schon das gesamte Semesterprogramm der Studiobühne gesehen hat, der weiß: Im Herbst und Winter haben wir einiges zu erwarten. Aber der Reihe nach. Kaum hat die Vorlesungszeit begonnen, da legen die Theatermacher auch schon los. Am ersten Wochenende (16.-19.10, je 19.30 h, Eintritt frei) präsentiert die Studiobühne erneut ihr Stück vom letzten Semester: „Lieblingsmenschen und Hassobjekte“. In „Lieblingsmenschen“ von Laura de Weck dreht sich alles um die Höhen und Tiefen des Studentenlebens von Jule, Lili, Darius, Anna und Sven. Mal schlecht, mal recht navigieren sie sich durch die Erlebnisgesellschaft und die Hochschulwelt, auf der Suche nach sich selbst, von Sinnkrisen gepackt.
Zusätzlich hat das Ensemble Kurzszenen verschiedener Autoren einstudiert, die „Hassobjekte“. Im Stück „Dahinter“ verschwinden Schauspieler während der Probe hinter dem Vorhang und klären Persönliches. In „Grauzonen“ stellt sich die Frage, was passiert, wenn in einer Dreiecksbeziehung mehr als drei Leute eine Rolle spielen? Im „Hotel Arkham“ prallen acht Zeit und Raum überwindende Bösewichte der fiktiven und realen Weltgeschichte aufeinander. Es spielen Studierende der RUB unter Leitung von Karin Freymeyer, Christian Quitschke und Christoph Todt.
Ein Wochenende später (25./26.10., 19.30 h, Eintritt: 5 Euro/3 Euro ermäßigt) entert eine studentische Theatertruppe erstmals die Theaterbühne im Musischen Zentrum. Die Ringgeister zeigen ihr selbst verfasstes, ironisches Stück „The Future: Oh, Kult“. Man schreibt das Jahr 2034. Nichts hat sich verändert, die mittlerweile auf 11.000 Euro angestiegenen Studiengebühren zwingen weniger betuchte Studenten dazu, als Showmaster bei QVC zu jobben. Aber je länger sie studieren, desto klarer wird ihnen, dass es im Leben auch nur drei Ziele geben kann: Ruhm, Reichtum und Nacktfotos im Playboy.
Infos: http://www.rub.de/mz-theater

Pankok in der UB
Die Uni-Bibliothek zeigt vom 29. Oktober 2008 bis zum 31. Januar 2009 eine Ausstellung mit Holzschnitten aus dem Nachlass des Malers, Grafikers und Bildhauers Otto Pankok (1893-1966). Insbesondere Bilder aus dem Werk „Die Räuber vom Liang Schan Moor“ sind zu sehen. Zur Vernissage am 29. Oktober (18 h) werden Dr. Erdmute Lapp (UB-Direktorin), Gerhard Möller (RUB-Kanzler) und Eva Pankok (Otto Pankoks Tochter) sprechen; Öffz.: Mo-Fr 8-24, Sa 11-20, So 11-18 h, Eintritt frei.
Infos: http://www.ub.rub.de/DigiBib/Aktuelles/Ausstellungen.html

Kreative Brüder
Die 14-jährige Lara ist erstaunt, was sie alles mit ihrem neuen PC machen kann; Tom zeigt ihr Sachen, die wirklich spannend sind. Bis zu dem Tag, an dem Lara jemanden im Chatroom kennen lernt... Am 19. September feierten Till und Nils Beckmann mit „Hast du ein Bild von dir?“ Uraufführung im KRESCHtheater Krefeld. Die beiden Germanistikstudenten der Ruhr-Uni möchten mit ihrem Stück Kindern und Jugendlichen einen kritischen Umgang mit dem Internet nahe legen.
Schon länger arbeiten Till (23) und Nils (25) Beckmann fürs Theater. Als Darsteller sind sie im jungen Ensemble des theaterkohlenpott Herne zu sehen. Hier entdeckten sie ihr Interesse am Schauspiel und an der Arbeit mit Jugendlichen. Gemeinsam mit Künstlern und Dozenten des theaterkohlenpott entwickelten Till und Nils eine Foto-Love-Story. Geschichten wurden geschrieben, Fotos geschossen, schließlich vertont und als Foto-Film geschnitten.
Zum KRESCHtheater kamen beide über Tills dortige Regieassistenz im vergangenen Jahr. Daraus ergab sich der Auftrag für ein Stück. Zusammen mit dem Kinderschutzbund Krefeld und dem Kommissariat Vorbeugung der Krefelder Polizei ist schließlich ein mobiles Theaterstück entstanden, das auch im Klassenzimmer aufgeführt werden kann. „Hast du ein Bild von dir?“ hinterfragt die neuen Medien, explizit das Internet und seine Gefahren, die bei unbedarftem Nutzen von Chatrooms lauern können. Es will den Zuschauern, Jugendlichen und Eltern gleichermaßen, bewusst machen, dass hier persönliche Daten für andere einsehbar sind und missbraucht werden können. Zum Stück ist daher ein umfangreiches theaterpädagogisches Begleitprogramm entstanden, das Fragen stellt, Gefahren verdeutlicht und nach einem positiven Umgang mit dem Internet sucht.
Das nächste Beckmann-Projekt ist schon in Planung: „Es geht um Männerbilder“ verrät Till. „Wir treffen uns mit Jugendlichen und sprechen mit ihnen über ihre Erfahrungen. Wie erlebt ihr Männer zuhause? Wie in der Schule? In der Öffentlichkeit? Es geht um kulturelle Diskrepanzen. Daraus machen wir ein Stück. Zusammen mit den Jugendlichen.“ Anne Pöppinghaus
Infos: Den kompletten Spielplan, Karten sowie weitere Infos zum KRESCHtheater gibt’s unter http://www.kresch.de. „Hast du ein Bild von dir?“ wird dort noch bis Ende Dezember aufgeführt.

Praktikum
Einmal unmittelbar am Sommerfest, der Akademischen Jahresfeier oder anderen Sport- bzw. Kulturveranstaltungen an der RUB beteiligt sein? Diesen Wunsch erfüllt UNIversaal, die Veranstaltungsagentur der Ruhr-Uni, sie sucht regelmäßig Studierende, die dort Praktika absolvieren möchten; die Details verrät Belén Daza (-29515).

PR-Fuchs 2008
Für ihre Jubiläumsbroschüre „40 Jahre – 40 Menschen” hat die Pressestelle der Ruhr-Uni den PR-Fuchs 2008 in der Kategorie Print erhalten. „Die Broschüre überzeugt durch die Leitidee, die inhaltlich und gestalterisch konsequent umgesetzt ist”, begründete die Jury die Preisvergabe unter anderem. Den Preis nahm Mitte September Pressestellen-Leiter Dr. Josef König auf der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Hochschulpressestellen in Jena entgegen. „Ich freue mich sehr über den Preis, einerseits, weil er aus der Kollegenschaft kommt, andererseits, weil damit die Arbeit des Teams der Pressestelle ausgezeichnet wird, das komplett an dieser Jubiläumsbroschüre zusammen gearbeitet hat.”
Die außergewöhnliche Broschüre entstand 2005 zum 40-jährigen Jubiläum der RUB. 40 Menschen werden darin in Wort und Bild porträtiert. Dabei werden nicht wie üblich nur die Repräsentanten vorgestellt, sondern Menschen aus allen Statusgruppen: vom Studenten über die Professorin bis zum Fahrer und zur Raumpflegerin. „Das spiegelt die Vielfalt einer universitas wieder”, meinte die mit Journalisten, Werbeexperten und Wissenschaftlern besetzte Jury.
Den mit 3.000 Euro dotierten Preis lobt der Verein Pro Wissenschaft seit 2001 zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft der Hochschulpressestellen in Deutschland aus. Der gemeinnützige Verein will den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit verstärken und mit geeigneten Instrumenten fördern. Der PR-Fuchs soll die beste und kreativste PR-Arbeit einer Pressestelle an einer deutschen Hochschule auszeichnen, die in ein nachhaltiges Kommunikationskonzept eingebunden ist, vorbildliche Aktivitäten einem größeren Publikum kenntlich machen sowie zur Nachahmung empfehlen.

Qualifizierte Tauchlehrer
Sechs Tauchlehrer des Hochschulsports haben sich im Sommer erfolgreich fortgebildet. Eine Woche lang standen sie dabei in der Bretagne unter Dauerstress: Bootstauchgänge bei Wellengang und Strömung standen täglich auf dem Programm, hinzu kamen alle erdenklichen Rettungsübungen. Schließlich mussten die Tauchlehrer unter Beweis stellen, dass sie Anfänger sicher unter Wasser begleiten können und auch bei unvorhergesehen Schwierigkeiten kühlen Kopf bewahren. Neben den Tauchgängen mussten die Kursteilnehmer die Schulbank drücken, Vorträgen zu Technik, Medizin oder Natur und Umwelt lauschen und Klausuren schreiben.
Mit dieser Fortbildung hat der Hochschulsport Bochum weitere qualifizierte Tauchlehrer gewonnen. Davon profitieren viele Studenten und Hochschulangehörige. Bochum ist mit seinem breiten Angebot im Tauchen in der Hochschulszene führend. Als Highlight findet jeden Herbst eine einwöchige Exkursion ans Mittelmeer statt. Wie schon 2007 fahren auch in diesem Oktober wieder 20 Taucher nach Kroatien.

Doppelmaster vereinbart
Für ein Masterstudium zwei Abschlüsse bekommen – einen in Deutschland und einen in China: Diese Möglichkeit haben chinesische Studierende aus Shanghai voraussichtlich schon ab 2009 in Bochum. Ruhr-Uni und Tongji Universität unterzeichneten dazu im August eine Vereinbarung. Ausgewählte Studierende des Chinesisch-Deutschen-Hochschulkollegs der Shanghaier Partneruni machen den doppelten Masterabschluss in Financial Services, einer Vertiefungsrichtung in der Wirtschaftswissenschaft mit hohem Praxisbezug. Starten wird das Programm mit zunächst fünf chinesischen Studierenden. Wenn sich die Kooperation bewährt, soll der Doppelmaster in Zukunft auch für deutsche Studierende angeboten werden.
So läuft das doppelte Masterstudium ab: Die Studierenden absolvieren zunächst drei Semester an ihrer Heimatuni, zwei davon mit intensiven Deutschkursen sowie ein fachliches Semester. Die Leistungen werden ihnen in Bochum anerkannt, wo sie drei weitere Semester studieren, mit dem „Master of Science in Management“ abschließen und zugleich an der Tongji einen chinesischen Abschluss bekommen. Damit intensivieren RUB und Tongji ihre bereits seit Jahrzehnten bestehende enge Kooperation insbesondere in den Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften.

RUB Total
Natürlich will man sich noch nicht festlegen, was man am 7. März 2009 gerne machen würde. Wer jedoch schon mal eine Vorstellung davon haben möchte, was an diesem Tag oder beispielsweise am 22. Januar 2009 los ist, der sollte sich schnell die erste Ausgabe von „RUB Kultur“ schnappen. Mit diesem Magazin möchten Pressestelle, Musisches Zentrum und Boskop zeigen, dass die Ruhr-Uni nicht nur in Forschung und Lehre exzellent ist, sondern auch für vielfältige Kultur steht.
„RUB Kultur“ erscheint ab sofort zu Beginn eines jeden Semesters und bietet einen Überblick aller Kulturveranstaltungen der RUB für jeweils ein halbes Jahr. Die erste Nummer deckt das Wintersemester 08/09 ab, also den Zeitraum vom 1. Oktober 2008 bis 31. März 2009. Die Broschüre wird um einen täglich aktualisierten Auftritt im Internet ergänzt: http://www.rub.de/kulturportal.
„RUB Kultur“ zählt aber nicht nur alle Termine auf, sondern stellt die einzelnen Kulturschaffenden und Kulturorte der Ruhr-Uni vor: von Asta bis UNIversaal bzw. von Audimax bis Situation Kunst. Außerdem kommt der Bochumer Kulturdezernent Michael Townsend ausführlich zu Wort. Entstanden sind so 40 liebevoll gestaltete Seiten mit vielen eindrucksvollen Fotos. Und übrigens: Am 7. März 2009 endet im Museum Bochum die höchst interessante Vorlesungsreihe der Fakultät für Physik und Astronomie „Saturday Morning Physics“, die im WS einen Blick ins Universum wirft; und am 22. Januar steigt im Audimax ein Chorkonzert mit dem Chor der Ruhr-Uni, den Bochumer Symphonikern und Solisten.

 

 

 




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Letzte Änderung: 30.9.2008| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik