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RUBENS 127

1. Oktober 2008

Spatenstich für ID


Start der Campussanierung


Am 15. September ging es los. Die Campussanierung der Ruhr-Uni begann mit den Vorbereitungen zum Bau des Gebäudes ID und des Werkhallengebäudes IDN. Im Juli 2010 sollen die Gebäude fertig sein. Statt der zunächst geplanten fünf Etagen werden nur noch vier gebaut, bei gleicher Hauptnutzfläche. Damit verringert sich die Höhe des Gebäudes von 21,75 auf 18,10 Meter, was den Anwohnern der Lennershof-Siedlung zugute kommt. Für das Bauprojekt wurden vom Bau- und Liegenschafsbetrieb NRW (BLB) ca. 70 Mio. Euro veranschlagt. Bereits seit Dezember 2007 wird der Boden verfüllt.
Ins ID werden die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (bisher IC) und das Materialforschungszentrum ICAMS ziehen; IC wird anschließend komplett saniert. In den folgenden 13 bis 16 Jahren werden nach und nach sämtliche Gebäude der RUB saniert.

Geothermieanlage

Unter ID wird eine Geothermieanlage eingerichtet, die das Gebäude mit regenerativer Energie versorgt und den Energieverbrauch in Grenzen hält. Wasser wird durch Bohrlöcher in die Erdkruste gepumpt, wo es sich aufheizt. Zurück an der Erdoberfläche wird es als Heizung genutzt. Im Sommer kann dasselbe Prinzip zur Kälteregulierung genutzt werden. Die Bauarbeiten für die Anlage beginnen am 22. Oktober.
Bei der Vergabe des europaweit ausgeschriebenen Projektes ging der BLB neue Wege, die erst seit kurzem von der Vergabeordnung vorgesehen sind. Im Dialogverfahren wurden zunächst von fünf Firmen Angebote angefordert. Jedes Angebot wurde auf Architektur, Energie und Wirtschaftlichkeit geprüft. In Workshops mit den Anbietern wurden die Modelle besprochen und weiterentwickelt, bis schließlich die MBN Bau AG aus Georgsmarienhütte zusammen mit dem Planungsbüro Rohling AG das optimale Konzept entwickelt hatte.
Auch die Anwohner der Lennershof-Siedlung wurden über das Bauprojekt ausführlich informiert. Der Niederlassungsleiter Helmut Heitkamp des BLB Dortmund konnte dabei die Anwohner beruhigen: „Es werden keine Kräne über den Dächern umher schwingen.“ Auch der Baulärm soll durch eine moderne Schallisolierung auf ein Minimum reduziert werden.





Anne Pöppinghaus
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Letzte Änderung: 30.9.2008| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik