Ruhr-Universität Bochum zur Navigation zum Inhalt Startseite der RUB pix
Startseite UniStartseite
Überblick UniÜberblick
A-Z UniA-Z
Suche UniSuche
Kontakt UniKontakt

pix
 
Das Siegel
Naturwissenschaften Ingenieurwissenschaften Geisteswissenschaften Medizinische Einrichtungen Zentrale Einrichtungen
pix
RUBENS - Zeitschrift der RUB
RUBENS- Startseite

Lesen
Aktuelle Ausgabe
Archiv
¤Ausgabe Nr. 126
  ¤Artikel
pdf-Dateien

Service & Kontakt
Mediadaten
Redaktion
E-Mail Service
Kontakt

Volltextsuche
pix RUBENS - Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
 
 
 
    
pix
Artikel » Ausgabe 126 »Archiv » RUBENS » Pressestelle » Ruhr-Universität
pix pix
RUBENS 126

1. Juli 2008



40 Mio. für die Exzellenz




Innovationsministerium und Stiftung Mercator unterstützen die RUB

Das NRW-Innovationsministerium und die Stiftung Mercator unterstützen mit insgesamt 30 Mio. Euro die Exzellenzentwicklung der Ruhr-Uni. Weitere 10 Mio. Euro steuert die Uni aus eigenen Mitteln oder aus privatem Kapital bei. Im Sinne einer sog. Public Private Partnership haben sich die Partner zusammengeschlossen, um das Zukunftskonzept der Hochschule zu verwirklichen.

In zwei vom Land mit 20 Mio. Euro geförderten Clustern werden übergreifende Fragen der Lebens- und der Materialwissenschaften erforscht. Im Cluster „Sensory Life Sciences – From Protein to Neurocognition“ untersuchen Biologen, Chemiker, Psychologen, Mediziner und Informatiker die Aufnahme und Verarbeitung von externen und endogenen Signalen in lebenden Zellen. Ziel ist die Entschlüsselung molekularer Reaktionsketten und das daraus resultierende Systemverhalten bis hin zu hohen kognitiven Leistungen wie Gedächtnisfunktionen. Um das zu erreichen, werden die etablierten RUB-Schwerpunkte Proteinforschung und Systemneurowissenschaften eng zusammen arbeiten, um diese zentrale Fragestellung der Lebenswissenschaften interdisziplinär vom Molekül bis zum Organismus vor allem auch beim Menschen zu untersuchen. Die Forscher der RUB wollen dabei mit dem Max-Planck-Institut für Molekulare Physiologie Dortmund, der TU Dortmund und der Uni Duisburg-Essen kooperieren.

Materialwissenschaftlicher Verbund

Zukunftsweisende materialwissenschaftliche Forschung wird an der RUB in zahlreichen Fakultäten betrieben, insbesondere Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnik, Chemie und Biochemie, Physik sowie Geowissenschaften. Diese Aktivitäten sollen in einem übergreifenden materialwissenschaftlichen Verbund fokussiert werden, zusammen mit dem Institut für Materialwissenschaftliche Simulationsforschung ICAMS. Kooperationen mit Industriepartnern und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, insbesondere den Max-Planck-Instituten in Düsseldorf (MPI für Eisenforschung) und Mülheim (MPI für Bioanorganische Chemie und MPI für Kohlenforschung), sollen ausgebaut werden. Als neuartige Technologieplattformen für Transfer-Aktivitäten sollen sog. Applied Competence Clusters (ACC), geschaffen werden; geplant sind ein ACC Terahertztechnologie und ein ACC Plasmatechnologie. Die Forschungsschwerpunkte berücksichtigen sowohl grundlegende als auch anwendungsbezogene Fragestellungen, z.B. Design und Lebensdauer mikro- und nanoskaliger Maschinen und Werkstoffe, Dünnschichtmaterialien, Grenzflächenkatalyse, Plasmatechnologien für Oberflächen, Entwicklung und Anwendungen der Terahertz-Spektroskopie und die ab initio-Simulation von Materialien (ICAMS).
Beide Cluster fußen auf der Arbeit von fünf Forschungsabteilungen, die im Zuge der Umsetzung des Zukunftskonzepts aufgebaut und untereinander vernetzt werden: in den Lebenswissenschaften die Forschungsabteilungen „Protein Networks“ und „Center of Synergic Neurosciences“, in den Natur- und Ingenieurwissenschaften die Bereiche „Integrity of Small Scale Systems“, „Interfacial Systems Chemistry“ und „Plasmas with Complex Interactions“. Die Forschungsabteilungen sind – ähnlich wie DFG-Sonderforschungsbereiche – thematisch fokussiert, interdisziplinär ausgerichtet, werden auf Zeit eingerichtet und bilden besondere Forschungsschwerpunkte der Uni ab.

Junior & Senior

Mit den Mitteln der Stiftung Mercator (10 Mio. Euro) wird die RUB zwei „Mercator Forschergruppen“ einrichten. Darin arbeiten Nachwuchsprofessoren eigenständig an einem interdisziplinär angelegten Thema. Sie holen sich die Unterstützung wechselnder „Senioren“, die auf eine langjährige wissenschaftliche Laufbahn zurückblicken. Ihren „Senior“, etwa einen herausragenden Emeritus aus dem In- oder Ausland, wählen die jungen Forscher selbst aus und laden ihn ein. Als erste wird die Mercator Forschergruppe „Strukturen des Gedächtnisses“ ihre Arbeit aufnehmen. Drei Nachwuchsprofessoren und acht Doktoranden bearbeiten in drei Arbeitsgruppen Themen rund um die Funktionelle Architektur, die Neurobiologie und die Theorie des Gedächtnisses. Die Gruppe ist wesentlicher Bestandteil des „Center for Synergic Neurosciences“. Die einzigartige Forschungsorganisation und die hervorragende Ausstattung des Projekts sollen einen Durchbruch im Verständnis der Hirnmechanismen des Erinnerns ermöglichen. Die zentrale Doktorandenausbildung findet unter dem Dach der International Graduate School of Neuroscience (IGSN) und der universitätsweiten Research School statt. Eine zweite Mercator Forschergruppe wird 2009 in den Geisteswissenschaften eingerichtet. Die Gruppen sind auf sechs Jahre ausgelegt.






md
pfeil  voriger Artikel Themenübersicht nächster Artikel   pfeil
 
 
Zum Seitenanfang  Seitenanfang | Druckfassung dieser Seite
Letzte Änderung: 30.6.2008| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik