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RUBENS 126

1. Juli 2008



Nachrichten


Neues vom Campus

Startercenter
Mit einer neuen Außenstelle im Technologiezentrum auf dem Campus der RUB verstärkt das sog. Startercenter der IHK die Gründungsberatung im Umfeld der Hochschulen und Forschungseinrichtungen im mittleren Ruhrgebiet. „Die unmittelbare Präsenz vor Ort erleichtert den Kontakt zu Studierenden und Hochschulmitarbeitern, die sich für eine selbständige Tätigkeit interessieren“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Tillmann Neinhaus.
Gründungsinteressierte aus der RUB können u. a. einen Geschäftsideen-Check nutzen. Dabei bekommen angehende Unternehmer wertvolle Hinweise zu ihrem Geschäftskonzept von Wirtschaftsjunioren und IHK-Senior-Experten. Ebenfalls angeboten wird eine intensive Beratung zur Finanzierung und zu allen anderen im Zuge einer Gründung aufkommenden Fragen. Ansprechpartner in der Außenstelle ist Diplomökonom Christian Kolb (Kontakt: 0234-5475339).

Ende des Magisters
Mit Ausnahme der Evangelischen Theologie laufen zum Ende des Sommersemesters 2008 alle Magister-Studiengänge an der RUB aus. Deshalb hat das Studierendensekretariat den verbliebenen Magister-Studierenden die Rückmeldesperre „Studiengang läuft aus“ zum Wintersemester 2008/09 gesetzt. Damit ist für diese Studierenden eine Rückmeldung für das WS 08/09 nicht mehr möglich, wenn sie noch ausschließlich im Magister-Studiengang eingeschrieben sind. Neben der Exmatrikulation bleiben diesen Studierenden jetzt noch folgende Möglichkeiten: Umschreibung in einen anderen Studiengang, Umschreibung in die Promotion (wenn die Voraussetzungen dafür vorliegen), Löschung des Magister-Studienganges (wenn neben dem Magister noch ein weiterer Studiengang studiert wird) oder Wechsel an eine Hochschule, die noch Magister-Studiengänge (im höheren Fachsemester) anbietet.

Berufungsbeauftragte
Am 23. Juni haben sich die Berufungsbeauftragten der RUB zu einem ersten Abstimmungsgespräch getroffen. Die 17 in Berufungsverfahren besonders erfahrenen Professorinnen und Professoren haben bei dieser Gelegenheit ihre Bestellungsurkunde von Rektor Prof. Elmar Weiler entgegengenommen. Seit April 2008 nehmen die Berufungsbeauftragten stellvertretend für die Hochschulleitung als fachfremde Beobachter an allen Berufungsverfahren der RUB teil. Ihre Aufgabe ist es, die Qualität der Berufungsverfahren zu sichern und den Informationsfluss zwischen Fakultäten und Rektorat zu optimieren.
Bestellt wurden: Prof. Dr. Christian Frevel (Katholisch-Theologische Fakultät), Prof. Dr. Käte Meyer-Drawe (Fakultät für Philosophie, Pädagogik, Publizistik), Prof. Dr. Franz Lebsanft (Fakultät für Philologie), Prof. Dr. Rolf Wank (Juristische Fakultät), Prof. Dr. Bernhard Pellens (Fakultät für Wirtschaftswissenschaft), Prof. Dr. Ludger Pries (Fakultät für Sozialwissenschaft), Prof. Dr. Petra Platen (Fakultät für Sportwissenschaft), Prof. Dr. Axel Schölmerich (Fakultät für Psychologie), Prof. Dr. Eckhard Weidner (Fakultät für Maschinenbau/Fraunhofer-Institut), Prof. Dr. Viktor Scherer (Fakultät für Maschinenbau), Prof. Dr. Andreas Steimel (Fakultät für Elektro- und Informationstechnik), Prof. Dr. Holger Dette (Fakultät für Mathematik), Prof. Dr. Andreas Wieck (Fakultät für Physik und Astronomie), Prof. Dr. Harald Zepp (Fakultät für Geowissenschaften), Prof. Dr. Christof Wöll (Fakultät für Chemie und Biochemie), Prof. Dr. Dr. Hanns Hatt (Fakultät für Biologie und Biotechnologie) und Prof. Dr. Klaus Überla (Medizinische Fakultät).

Preise
Der Bundesverband deutscher Pressesprecher schreibt einen mit 2.000 Euro dotierten Nachwuchsförderpreis aus. Prämiert werden Abschlussarbeiten (Dissertationen), die sich mit einem kommunikationswissenschaftlichen Thema auseinandersetzten. Einsendeschluss ist der 18. Juli 2008. Infos: http://www.pressesprecherverband.de.
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Die Deutsche Solar AG schreibt zum dritten Mal den mit 5.000 Euro dotierten SolarWorld Einstein-Award für Nachwuchsforscher im Bereich Photovoltaik (bzw. Systemtechnik, Nanotechnologie, allgemeine Energietechnologie, Kristallographie) aus. Studierende aus der ganzen Welt können sich bis zum 1. August 2008 mit ihrer Diplom- oder Doktorarbeit, Bachelor- oder Masterarbeit bewerben. Infos: http://www.einstein-award.de
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Die Ausschreibung für den diesjährigen Shell She Study Award läuft. Mit dem Award zeichnet der Mineralölkonzern Jahr für Jahr Wissenschaftlerinnen für herausragende Arbeiten rund um die Themen Mineralöl, Erdgas, Chemie und erneuerbare Energien aus. Bis zum 15. Oktober 2008 können sich Studentinnen, Hochschulabsolventinnen und Doktorandinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Dissertationen, Diplom-, Master- oder Studienarbeiten aus technischen, naturwissenschaftlichen oder wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereichen bewerben. Die Arbeit sollte nicht älter als zwei Jahre sein und muss vor dem 31. Juli 2008 fertig gestellt werden. Die sechs besten Arbeiten werden mit insgesamt 10.000 Euro prämiert (1. Preis: 5.000 Euro, 2. Preis: 2.500 Euro, 3. Preis: 1.000 Euro, 4.-6. Platz: je 500 Euro). Infos: http://www.shell.de/shestudyaward.
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Die Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“ verleiht jährlich einen Förderpreis zum Thema „Prävention, Therapie und Aufklärung über vaskuläre Folgeerkrankungen bei Diabetikern“. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis richtet sich an Ärzte und Wissenschaftler, aber auch an Patienten- und Laienorganisationen, die sich Problemlösungen im Sinne der Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“ in verdienstvoller Weise widmen, Bewerbungsschluss ist der 30. September 2008; Infos unter http://www.stiftung-dhd.de.
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Mit dem Wolfgang-Ritter-Preis werden alljährlich wirtschaftswissenschaftliche Arbeiten zum Thema „Soziale Marktwirtschaft“ mit 20.000 Euro prämiert. Teilnahmeberechtigt sind Autor/innen aus Wissenschaft und Forschung aller Nationalitäten, insbesondere Nachwuchswissenschaftler/innen. Zugelassen sind Dissertationen und Habilitationsschriften sowie sonstige Monographien auf Deutsch oder Englisch. Diplom-, Studien- und Semesterarbeiten sowie Zeitschriftenaufsätze sind ausgeschlossen. Die Arbeiten sollten veröffentlicht sein. Einsendeschluss ist der 10. Oktober 2008. Infos: http://www.wolfgang-ritter-stiftung.de.

 

Liebe & Hass
In diesem Semester läuft es mal etwas anders. Statt ausschließlich ein Drama auf die Bretter zu bringen, hat das Ensemble der Studiobühne an einem neuen Konzept gebastelt. Im Mittelpunkt steht gleichwohl die Aufführung eines Stückes. „Lieblingsmenschen“ von Laura de Weck ist nicht nur brandneu (2007 in Mannheim und Basel uraufgeführt), sondern auch enorm zielgruppengerecht. Immerhin dreht sich alles um die Höhen und Tiefen des Studentenlebens von Jule, Lili, Darius, Anna und Sven. Obwohl alle etwas anderes studieren, treten die fünf bisweilen als Clique auf – oder zwei von ihnen als Liebespaar. Mal schlecht, mal recht navigieren sie sich durch die Erlebnisgesellschaft und die Hochschulwelt, auf der Suche nach sich selbst, von Sinnkrisen gepackt. Darius zum Beispiel ist gerade durchs Juraexamen gerasselt und Sven kann nicht so recht bei Jule landen.
Doch, wie gesagt, „Lieblingsmenschen“ ist nur Teil des Projektes. Zusätzlich haben die Ensemblemitglieder Kurzszenen unterschiedlicher Länge und verschiedenen Autoren herausgesucht, die sie ebenfalls darstellen, die Klammer heißt hier „Hassobjekte“. Zu sehen ist das Ergebnis am 5. und 6. sowie vom 10. bis 13. Juli auf der Studiobühne im Musischen Zentrum (je 19.30 h). Ergänzt wird das dortige Juliprogramm um die schon obligatorisch gewordenen Präsentationen der Teilnehmer an den Seminaren im Rahmen des Optionalbereiches: „Hörspiel“ (15.7., 19.30 h) und „Schauspiel“ (16.7., 19.30 h).
Info: Da bei der Produktion „Lieblingsmenschen und Hassobjekte“ nur maximal 60 Sitzplätze angeboten werden können, wird eine Platzreservierung unter http://www.rub.de/mz-theater oder 0234- 3222836 dringend empfohlen!

Echter Thriller
Vor ein paar Monaten (RUBENS 119) hatten wir es bereits angekündigt, im Mai war es soweit: die Veröffentlichung des ersten Romans von Christian Heinke. Heinke arbeitet als Medientechnischer Assistent in der Mediathek am Institut für Medienwissenschaft der RUB. Seinen Roman „Die Haut“ hatte er zunächst per Podcast übers Internet verbreitet, dabei Kapitel für Kapitel selbst vorgelesen. Dadurch wurde der Schweizer Kameru-Verlag auf ihn aufmerksam und brachte nun das Buch heraus.
Auf rund 200 Seiten schildert Heinke den ersten Fall der New Yorker Polizistin Helen Louisiani. Düster, rasant, blutig und mit schnellen Perspektivwechseln geht es dabei zu. Eben noch durfte man den psychopathischen Serienmörder beim Beobachten des nächsten Opfers begleiten, da wechselt auch schon wieder der Schauplatz: zunächst zu Helen und ihrer Platzangst (sie wurde am 11. September im World Trade Center verschüttet und erst im letzten Moment gerettet), dann weiter zum ehemaligen Topmodel Katherine Williams (einem weiteren potenziellen Opfer) und schließlich zum Psychoanalytiker Andy, der durch seine frühere Freundschaft zu Katherine in die Geschehnisse hineingezogen wird. Insgesamt ist das nichts für schwache und/oder zartbesaitete Nerven, im Umkehrschluss ist es folglich genau das Richtige für Freunde des echten Thrillers. ad
Info: Christian Heinke: „Die Haut“, Kameru-Verlag, Zürich 2008, 208 Seiten, 19 Euro, mehr über den Autoren: http://www.heinkedigital.com


Neo-Konfuzianismus
In China erlebt der Konfuzianismus derzeit eine Renaissance. Für den (Neo-) Konfuzianismus sind Bildung, Tradition und das sog. Einhalten der Mitte im privaten wie im öffentlichen Raum leitende Kategorien. Das 1175 entstandene Werk „Jinsilu“ („Aufzeichnungen des Nachdenkens über Naheliegendes“) enthält eine Sammlung der wichtigsten Texte zum Thema und kann zugleich als Einführung in chinesisches Denken gelesen werden. Das Buch wurde jetzt von Prof. Wolfgang Ommerborn (Fakultät für Ostasienwissenschaften der RUB) ins Deutsche übersetzt und herausgegeben (Verlag der Weltreligionen im Insel Verlag, Frankfurt 2008, 450 S., 32 Euro).

Gottesdienst
Am 15. Juli (18.30 h) findet ein ökumenischer Semesterabschlussgottesdienst in der Kirche St. Augustinus (direkt nach der U-Bahn-Brücke rechts) statt. Der katholische Hochschulpfarrer Klaus Giepmann, Studierendenpfarrer Michael Drees und Prof. Traugott Jähnichen (Predigt) werden den Gottesdienst zusammen gestalten. Danach sind alle Besucher/innen zu einem Empfang mit Getränken und belegten Brötchen herzlich eingeladen.


Radeln an der Ruhr
Von der Ruhrquelle bei Winterberg bis zur Rheinmündung in Duisburg – wer in den Sommerferien auch mal daheim was Neues sehen möchte, kann sich aufs Rad schwingen und den 230 Kilometer langen Ruhrtal-Radweg abstrampeln. Detaillierte Infos über die Strecke und die Sehenswürdigkeiten am Rande (inkl. Ruhr-Uni) liefert der „Radführer Ruhrtal-Radweg“, der Ende Mai im Bruckmann-Verlag (14,95 Euro) erschienen ist. 190 Seiten widmet Autor Matthias Eickhoff der „Radroute des Jahres 2007“. Der Radführer enthält einen Kartenteil im Maßstab 1:75.000, kompakte Routenbeschreibungen und Infoboxen mit den Highlights jeder Etappe.


Vor der Euro
Weiter geht’s mit der professionellen Vorbereitung auf die Europameisterschaft in Kiew (20. bis 26. Juli). Dabei fahren die Uni-Fußballer der RUB sozusagen zweigleisig. Zum einen bestreiten sie hochkarätige Freundschaftsspiele. Dabei haben allerdings in ihrem dritten Spiel 2008 die erste Niederlage einstecken müssen. Am 4. Juni verlor das Team von Trainer Peter Lange verdient gegen die A-Junioren des VfL Bochum. Die eingespielte Mannschaft von Dariusz Wosz gewann nach einem holprigen Beginn auf dem rutschigen Geläuf mit 4:1. Im ersten Aufeinandertreffen 2007 hatte sich die RUB-Auswahl mit 4:2 durchgesetzt.
Zum anderen möchte das Uni-Team gerne seinen nationalen Titel verteidigen. In der Vorrunde der Deutschen Hochschulmeisterschaft mussten am ersten Juniwochenende zunächst die Gegner aus Dortmund und Aachen bezwungen werden. Im ersten Spiel gegen die TH Aachen wurde deutlich, dass es der Mannschaft damit sehr ernst ist. Sie gewann deutlich mit 4:0 (Torschützen: Zuhi Allali, Edin Terzic, Sebastian Amendt und Alex Tümele). Im zweiten Spiel gegen WG Dortmund kam es nach dem 0:0 nach 90 Minuten zum Elfmeterschießen, dass 11:10 für Bochum ausging. Den entscheidenden Treffer markierte Holger Pietschetsrieder. Kurz vor Redaktionsschluss setzte sich das Team der RUB dann auch in der Zwischenrunde in Braunschweig durch und erreichte damit die Endrunde. Die fand am 28./29. Juni (und damit weit nach Redaktionsschluss) in Nürnberg statt. In Nürnberg spielte auch das Frauenteam der RUB um die Deutsche Meisterschaft, bereits zum dritten Mal in Folge.


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Letzte Änderung: 30.6.2008| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik