Nachrichten
Neues vom Campus
Startercenter
Mit einer neuen Außenstelle im Technologiezentrum
auf dem Campus der RUB verstärkt das sog. Startercenter
der IHK die Gründungsberatung im Umfeld der Hochschulen
und Forschungseinrichtungen im mittleren Ruhrgebiet.
„Die unmittelbare Präsenz vor Ort erleichtert
den Kontakt zu Studierenden und Hochschulmitarbeitern,
die sich für eine selbständige Tätigkeit
interessieren“, so IHK-Hauptgeschäftsführer
Tillmann Neinhaus.
Gründungsinteressierte aus der RUB können
u. a. einen Geschäftsideen-Check nutzen. Dabei
bekommen angehende Unternehmer wertvolle Hinweise zu
ihrem Geschäftskonzept von Wirtschaftsjunioren
und IHK-Senior-Experten. Ebenfalls angeboten wird eine
intensive Beratung zur Finanzierung und zu allen anderen
im Zuge einer Gründung aufkommenden Fragen. Ansprechpartner
in der Außenstelle ist Diplomökonom Christian
Kolb (Kontakt: 0234-5475339).
Ende des Magisters
Mit Ausnahme der Evangelischen Theologie laufen zum
Ende des Sommersemesters 2008 alle Magister-Studiengänge
an der RUB aus. Deshalb hat das Studierendensekretariat
den verbliebenen Magister-Studierenden die Rückmeldesperre
„Studiengang läuft aus“ zum Wintersemester
2008/09 gesetzt. Damit ist für diese Studierenden
eine Rückmeldung für das WS 08/09 nicht mehr
möglich, wenn sie noch ausschließlich im
Magister-Studiengang eingeschrieben sind. Neben der
Exmatrikulation bleiben diesen Studierenden jetzt noch
folgende Möglichkeiten: Umschreibung in einen anderen
Studiengang, Umschreibung in die Promotion (wenn die
Voraussetzungen dafür vorliegen), Löschung
des Magister-Studienganges (wenn neben dem Magister
noch ein weiterer Studiengang studiert wird) oder Wechsel
an eine Hochschule, die noch Magister-Studiengänge
(im höheren Fachsemester) anbietet.
Berufungsbeauftragte
Am 23. Juni haben sich die Berufungsbeauftragten der
RUB zu einem ersten Abstimmungsgespräch getroffen.
Die 17 in Berufungsverfahren besonders erfahrenen Professorinnen
und Professoren haben bei dieser Gelegenheit ihre Bestellungsurkunde
von Rektor Prof. Elmar Weiler entgegengenommen. Seit
April 2008 nehmen die Berufungsbeauftragten stellvertretend
für die Hochschulleitung als fachfremde Beobachter
an allen Berufungsverfahren der RUB teil. Ihre Aufgabe
ist es, die Qualität der Berufungsverfahren zu
sichern und den Informationsfluss zwischen Fakultäten
und Rektorat zu optimieren.
Bestellt wurden: Prof. Dr. Christian Frevel (Katholisch-Theologische
Fakultät), Prof. Dr. Käte Meyer-Drawe (Fakultät
für Philosophie, Pädagogik, Publizistik),
Prof. Dr. Franz Lebsanft (Fakultät für Philologie),
Prof. Dr. Rolf Wank (Juristische Fakultät), Prof.
Dr. Bernhard Pellens (Fakultät für Wirtschaftswissenschaft),
Prof. Dr. Ludger Pries (Fakultät für Sozialwissenschaft),
Prof. Dr. Petra Platen (Fakultät für Sportwissenschaft),
Prof. Dr. Axel Schölmerich (Fakultät für
Psychologie), Prof. Dr. Eckhard Weidner (Fakultät
für Maschinenbau/Fraunhofer-Institut), Prof. Dr.
Viktor Scherer (Fakultät für Maschinenbau),
Prof. Dr. Andreas Steimel (Fakultät für Elektro-
und Informationstechnik), Prof. Dr. Holger Dette (Fakultät
für Mathematik), Prof. Dr. Andreas Wieck (Fakultät
für Physik und Astronomie), Prof. Dr. Harald Zepp
(Fakultät für Geowissenschaften), Prof. Dr.
Christof Wöll (Fakultät für Chemie und
Biochemie), Prof. Dr. Dr. Hanns Hatt (Fakultät
für Biologie und Biotechnologie) und Prof. Dr.
Klaus Überla (Medizinische Fakultät).
Preise
Der Bundesverband deutscher Pressesprecher schreibt
einen mit 2.000 Euro dotierten Nachwuchsförderpreis
aus. Prämiert werden Abschlussarbeiten (Dissertationen),
die sich mit einem kommunikationswissenschaftlichen
Thema auseinandersetzten. Einsendeschluss ist der 18.
Juli 2008. Infos: http://www.pressesprecherverband.de.
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Die Deutsche Solar AG schreibt zum dritten Mal den mit
5.000 Euro dotierten SolarWorld Einstein-Award
für Nachwuchsforscher im Bereich Photovoltaik (bzw.
Systemtechnik, Nanotechnologie, allgemeine Energietechnologie,
Kristallographie) aus. Studierende aus der ganzen Welt
können sich bis zum 1. August 2008 mit ihrer Diplom-
oder Doktorarbeit, Bachelor- oder Masterarbeit bewerben.
Infos: http://www.einstein-award.de
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Die Ausschreibung für den diesjährigen Shell
She Study Award läuft. Mit dem Award
zeichnet der Mineralölkonzern Jahr für Jahr
Wissenschaftlerinnen für herausragende Arbeiten
rund um die Themen Mineralöl, Erdgas, Chemie und
erneuerbare Energien aus. Bis zum 15. Oktober 2008 können
sich Studentinnen, Hochschulabsolventinnen und Doktorandinnen
aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit
Dissertationen, Diplom-, Master- oder Studienarbeiten
aus technischen, naturwissenschaftlichen oder wirtschaftswissenschaftlichen
Fachbereichen bewerben. Die Arbeit sollte nicht älter
als zwei Jahre sein und muss vor dem 31. Juli 2008 fertig
gestellt werden. Die sechs besten Arbeiten werden mit
insgesamt 10.000 Euro prämiert (1. Preis: 5.000
Euro, 2. Preis: 2.500 Euro, 3. Preis: 1.000 Euro, 4.-6.
Platz: je 500 Euro). Infos: http://www.shell.de/shestudyaward.
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Die Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“
verleiht jährlich einen Förderpreis
zum Thema „Prävention, Therapie und Aufklärung
über vaskuläre Folgeerkrankungen bei Diabetikern“.
Der mit 10.000 Euro dotierte Preis richtet sich an Ärzte
und Wissenschaftler, aber auch an Patienten- und Laienorganisationen,
die sich Problemlösungen im Sinne der Stiftung
„Der herzkranke Diabetiker“ in verdienstvoller
Weise widmen, Bewerbungsschluss ist der 30. September
2008; Infos unter http://www.stiftung-dhd.de.
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Mit dem Wolfgang-Ritter-Preis werden
alljährlich wirtschaftswissenschaftliche Arbeiten
zum Thema „Soziale Marktwirtschaft“ mit
20.000 Euro prämiert. Teilnahmeberechtigt sind
Autor/innen aus Wissenschaft und Forschung aller Nationalitäten,
insbesondere Nachwuchswissenschaftler/innen. Zugelassen
sind Dissertationen und Habilitationsschriften sowie
sonstige Monographien auf Deutsch oder Englisch. Diplom-,
Studien- und Semesterarbeiten sowie Zeitschriftenaufsätze
sind ausgeschlossen. Die Arbeiten sollten veröffentlicht
sein. Einsendeschluss ist der 10. Oktober 2008. Infos:
http://www.wolfgang-ritter-stiftung.de.
Liebe & Hass
In diesem Semester läuft es mal etwas anders. Statt
ausschließlich ein Drama auf die Bretter zu bringen,
hat das Ensemble der Studiobühne an einem neuen
Konzept gebastelt. Im Mittelpunkt steht gleichwohl die
Aufführung eines Stückes. „Lieblingsmenschen“
von Laura de Weck ist nicht nur brandneu (2007 in Mannheim
und Basel uraufgeführt), sondern auch enorm zielgruppengerecht.
Immerhin dreht sich alles um die Höhen und Tiefen
des Studentenlebens von Jule, Lili, Darius, Anna und
Sven. Obwohl alle etwas anderes studieren, treten die
fünf bisweilen als Clique auf – oder zwei
von ihnen als Liebespaar. Mal schlecht, mal recht navigieren
sie sich durch die Erlebnisgesellschaft und die Hochschulwelt,
auf der Suche nach sich selbst, von Sinnkrisen gepackt.
Darius zum Beispiel ist gerade durchs Juraexamen gerasselt
und Sven kann nicht so recht bei Jule landen.
Doch, wie gesagt, „Lieblingsmenschen“ ist
nur Teil des Projektes. Zusätzlich haben die Ensemblemitglieder
Kurzszenen unterschiedlicher Länge und verschiedenen
Autoren herausgesucht, die sie ebenfalls darstellen,
die Klammer heißt hier „Hassobjekte“.
Zu sehen ist das Ergebnis am 5. und 6. sowie vom 10.
bis 13. Juli auf der Studiobühne im Musischen Zentrum
(je 19.30 h). Ergänzt wird das dortige Juliprogramm
um die schon obligatorisch gewordenen Präsentationen
der Teilnehmer an den Seminaren im Rahmen des Optionalbereiches:
„Hörspiel“ (15.7., 19.30 h) und „Schauspiel“
(16.7., 19.30 h).
Info: Da bei der Produktion „Lieblingsmenschen
und Hassobjekte“ nur maximal 60 Sitzplätze
angeboten werden können, wird eine Platzreservierung
unter http://www.rub.de/mz-theater
oder 0234- 3222836 dringend empfohlen!
Echter Thriller
Vor ein paar Monaten (RUBENS 119) hatten wir es bereits
angekündigt, im Mai war es soweit: die Veröffentlichung
des ersten Romans von Christian Heinke. Heinke arbeitet
als Medientechnischer Assistent in der Mediathek am
Institut für Medienwissenschaft der RUB. Seinen
Roman „Die Haut“ hatte er zunächst
per Podcast übers Internet verbreitet, dabei Kapitel
für Kapitel selbst vorgelesen. Dadurch wurde der
Schweizer Kameru-Verlag auf ihn aufmerksam und brachte
nun das Buch heraus.
Auf rund 200 Seiten schildert Heinke den ersten Fall
der New Yorker Polizistin Helen Louisiani. Düster,
rasant, blutig und mit schnellen Perspektivwechseln
geht es dabei zu. Eben noch durfte man den psychopathischen
Serienmörder beim Beobachten des nächsten
Opfers begleiten, da wechselt auch schon wieder der
Schauplatz: zunächst zu Helen und ihrer Platzangst
(sie wurde am 11. September im World Trade Center verschüttet
und erst im letzten Moment gerettet), dann weiter zum
ehemaligen Topmodel Katherine Williams (einem weiteren
potenziellen Opfer) und schließlich zum Psychoanalytiker
Andy, der durch seine frühere Freundschaft zu Katherine
in die Geschehnisse hineingezogen wird. Insgesamt ist
das nichts für schwache und/oder zartbesaitete
Nerven, im Umkehrschluss ist es folglich genau das Richtige
für Freunde des echten Thrillers. ad
Info: Christian Heinke: „Die Haut“, Kameru-Verlag,
Zürich 2008, 208 Seiten, 19 Euro, mehr über
den Autoren: http://www.heinkedigital.com
Neo-Konfuzianismus
In China erlebt der Konfuzianismus derzeit eine Renaissance.
Für den (Neo-) Konfuzianismus sind Bildung, Tradition
und das sog. Einhalten der Mitte im privaten wie im
öffentlichen Raum leitende Kategorien. Das 1175
entstandene Werk „Jinsilu“ („Aufzeichnungen
des Nachdenkens über Naheliegendes“) enthält
eine Sammlung der wichtigsten Texte zum Thema und kann
zugleich als Einführung in chinesisches Denken
gelesen werden. Das Buch wurde jetzt von Prof. Wolfgang
Ommerborn (Fakultät für Ostasienwissenschaften
der RUB) ins Deutsche übersetzt und herausgegeben
(Verlag der Weltreligionen im Insel Verlag, Frankfurt
2008, 450 S., 32 Euro).
Gottesdienst
Am 15. Juli (18.30 h) findet ein ökumenischer Semesterabschlussgottesdienst
in der Kirche St. Augustinus (direkt nach der U-Bahn-Brücke
rechts) statt. Der katholische Hochschulpfarrer Klaus
Giepmann, Studierendenpfarrer Michael Drees und Prof.
Traugott Jähnichen (Predigt) werden den Gottesdienst
zusammen gestalten. Danach sind alle Besucher/innen
zu einem Empfang mit Getränken und belegten Brötchen
herzlich eingeladen.
Radeln an der Ruhr
Von der Ruhrquelle bei Winterberg bis zur Rheinmündung
in Duisburg – wer in den Sommerferien auch mal daheim
was Neues sehen möchte, kann sich aufs Rad schwingen
und den 230 Kilometer langen Ruhrtal-Radweg abstrampeln.
Detaillierte Infos über die Strecke und die Sehenswürdigkeiten
am Rande (inkl. Ruhr-Uni) liefert der „Radführer
Ruhrtal-Radweg“, der Ende Mai im Bruckmann-Verlag
(14,95 Euro) erschienen ist. 190 Seiten widmet Autor Matthias
Eickhoff der „Radroute des Jahres 2007“. Der
Radführer enthält einen Kartenteil im Maßstab
1:75.000, kompakte Routenbeschreibungen und Infoboxen
mit den Highlights jeder Etappe.
Vor der Euro
Weiter geht’s mit der professionellen Vorbereitung
auf die Europameisterschaft in Kiew (20. bis 26. Juli).
Dabei fahren die Uni-Fußballer der RUB sozusagen
zweigleisig. Zum einen bestreiten sie hochkarätige
Freundschaftsspiele. Dabei haben allerdings in ihrem dritten
Spiel 2008 die erste Niederlage einstecken müssen.
Am 4. Juni verlor das Team von Trainer Peter Lange verdient
gegen die A-Junioren des VfL Bochum. Die eingespielte
Mannschaft von Dariusz Wosz gewann nach einem holprigen
Beginn auf dem rutschigen Geläuf mit 4:1. Im ersten
Aufeinandertreffen 2007 hatte sich die RUB-Auswahl mit
4:2 durchgesetzt.
Zum anderen möchte das Uni-Team gerne seinen nationalen
Titel verteidigen. In der Vorrunde der Deutschen Hochschulmeisterschaft
mussten am ersten Juniwochenende zunächst die Gegner
aus Dortmund und Aachen bezwungen werden. Im ersten Spiel
gegen die TH Aachen wurde deutlich, dass es der Mannschaft
damit sehr ernst ist. Sie gewann deutlich mit 4:0 (Torschützen:
Zuhi Allali, Edin Terzic, Sebastian Amendt und Alex Tümele).
Im zweiten Spiel gegen WG Dortmund kam es nach dem 0:0
nach 90 Minuten zum Elfmeterschießen, dass 11:10
für Bochum ausging. Den entscheidenden Treffer markierte
Holger Pietschetsrieder. Kurz vor Redaktionsschluss setzte
sich das Team der RUB dann auch in der Zwischenrunde in
Braunschweig durch und erreichte damit die Endrunde. Die
fand am 28./29. Juni (und damit weit nach Redaktionsschluss)
in Nürnberg statt. In Nürnberg spielte auch
das Frauenteam der RUB um die Deutsche Meisterschaft,
bereits zum dritten Mal in Folge.
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