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RUBENS 125

1. Juni 2008

News



Meldungen vom RUB-Campus

750. BSZ
Die älteste kontinuierlich erscheinende Studierendenzeitung Deutschlands feiert ein Jubiläum. Am 24. Juni wird die 750. Ausgabe der Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung (BSZ) feierlich im Kulturcafé enthüllt. Bei dieser Gelegenheit werfen die aktuellen Blattmacher/innen einen Blick zurück auf 41 Jahre studentischen Journalismus: Die erste Ausgabe, damals wie heute vom Asta herausgegeben, erschien 1967.
Zusammen mit der Literaturinitiative Treibgut möchte die BSZ-Redaktion für einen abwechslungsreichen Abend mit viel Programm sorgen. Los geht es um 20 h mit der 23. Ausgabe der Veranstaltungsserie „Gestrandet“. Unter dem Motto VOLL|AUF|REGEN präsentiert die Initiative mit Sarah Schmidt (Berlin) und Thorsten Krawinkel (Bochum) zwei Autor/innen, die insbesondere in der Literatur- und Poetry-Slam-Szene der Hauptstadt sowie der Ruhr-Metropole einen Namen haben.
Gegen 22.30 h startet die BSZ-Party mit DJ. Dabei können die Gäste neben der brandaktuellen Nr. 750 in einer kleinen Ausstellung auch historische Ausgaben der BSZ betrachten – und bei Musik tanzen und feiern. Wer mag, kann außerdem mit den Mitgliedern der Redaktion reden sowie Kritik und Verbesserungsvorschläge anbringen.
RUBENS möchte schon jetzt der BSZ zum Jubiläum gratulieren: Auf die nächsten 750 Ausgaben!
Info: Gestrandet & BSZ-Party, 24.6.08, 20 h, Kulturcafé, Eintritt: 2 Euro (Lesung und Party); nur Party: Eintritt frei; mehr: http://www.bszonline.de u. http://www.rub.de/treibgut.

Preise
Die Gesellschaft der Freunde der Ruhr-Universität (GdF) schreibt in diesem Jahr erstmals den von ihr gestifteten gdf-Lehrpreis gaudium docenti aus. Mit ihm möchte die GdF Engagement und Erfolg in der Lehre sichtbar auszeichnen und gleichzeitig den allgemeinen Stellenwert der Lehre an der RUB hervorheben. Der mit 2.000 Euro dotierte Preis kann an Einzelpersonen oder Gruppen aus dem Kreis der Lehrenden der RUB verliehen werden, in der Regel einmal im Jahr. Zur Nominierung berechtigt sind ausschließlich die Fachschaften. Jede Fachschaft kann einen Vorschlag machen oder sich dem Vorschlag einer anderen Fachschaft anschließen; entsprechende Formulare haben die Fachschaften erhalten. Die Vorschläge müssen bis zum 6. Juni bei der GdF eingegangen sein. Anschließend entscheidet der Arbeitskreis der Vertrauenspersonen der GdF. Der Lehrpreis soll schließlich bei einer hochschulöffentlichen Veranstaltung verliehen werden. Weitere Infos bei der GdF, Tel. -29191 oder E-Mail: gdf@rub.de.
+++
Die Ärztekammer Berlin und die AOK haben den mit 50.000 Euro dotierten Berliner Gesundheitspreis 2008 ausgeschrieben. Gesucht werden Forscher, die sich mit „Adherence“ beschäftigen. Dahinter steht ein Kommunikationskonzept, das Patienten aktiv in Therapieentscheidungen einbezieht und dadurch die Therapietreue und das Durchhaltevermögen der Patienten stärken will. Die Bewerbungsfrist endet am 30.9.2008. Infos: http://www.berliner-gesundheitspreis.de.

Farbtupfer
Die Campussanierung startet zwar erst Ende 2008 mit dem Baubeginn des Gebäudes ID. Gleichwohl wird auf dem RUB-Campus schon länger rege gebaut. So soll westlich der Uni der Bio-Medizin-Park Ruhr entstehen, und in Nähe der M-Reihe wird gerade das farbenfrohe Bio-Medizin-Zentrum Ruhr (BMZ) fertig gestellt. Im Juni sollen die ersten Medizin- und Biotechnikfirmen einziehen.
Das BMZ bietet auf fünf Etagen mit Büros, Laboren und Werkstätten Platz für 20 bis 30 Unternehmen. Sind die Firmen groß genug, soll ihnen demnächst der Bio-Medizin-Park zur Verfügung stehen. Das Ziel ist, in Bochum langfristig viele neue High-Tech-Firmen aus der Medizin anzusiedeln und Arbeitsplätze im vierstelligen Bereich zu schaffen. Natürlich soll dabei die Nähe zur RUB und ihren Wissenschaftlern helfen.
„Es ist uns gelungen, bereits vor Fertigstellung des BMZ knapp die Hälfte der 5.200 qm Gesamtfläche zu vermieten“, berichtet Dr. Bernd Rosenfeld, Geschäftsführer der Technologie- und Gründerzentrenbetriebsgesellschaft Ruhr-Bochum (TGR), die das BMZ betreibt. Die bisherigen Mieter forschen, entwickeln und produzieren in den unterschiedlichsten Bereichen der sog. Life Sciences (Biotechnologie, Medizintechnik, Pharma). Unter anderem beschäftigen sie sich mit der Behandlung von Implantaten, mit der Entwicklung von mobilen Lungen, mit Mikroreaktionsanlagen für die Herstellung von Medikamenten oder aber sie bieten verschiedene Dienstleistungen für die Gesundheitswirtschaft an.
Gebaut wurde das BMZ von der Entwicklungsgesellschaft Ruhr-Bochum mbH (EGR), einer 100%igen Tochtergesellschaft der Stadt Bochum, mit einem Investitionsvolumen von 17 Mio. Euro. Der größte Teil davon, zwölf Mio. Euro, werden je zur Hälfte vom Land NRW und der EU getragen.
Info: http://www.tgr-bochum.de

Messe
Die Studenteninitiative bonding veranstaltet am 25. und 26. Juni ihre alljährliche Firmenkontaktmesse im Audimax. Zum zehnjährigen Jubiläum der Initiative (in Bochum) werden rund 100 Firmen auf der Messe begrüßt. Wie üblich können Studierende und Absolventen an den beiden Tagen Vertreter von Unternehmen persönlich sprechen. An den Messeständen können zudem Infos über Berufsfelder, Berufseinstieg, über Praktika oder die Diplomarbeit gesammelt werden.
Info: http://www.bonding.de/bochum


Bücherbörse
Gute Nachrichten für kostenbewusste Studierende: Es gibt eine neue virtuelle Bücherbörse. Semester-Books.de ist eine überschaubare Plattform, um gebrauchte Bücher zu kaufen oder zu verkaufen. Die Suche nach dem passenden Wälzer ist bequem und vor allem ortsbezogen möglich. Die Nutzung der Seite ist komplett kostenlos. Ist man fündig geworden, können sich Käufer und Verkäufer direkt an der Hochschule treffen, um den Handel zu vollziehen. Die Gründer des Portals sind selbst noch Studenten und kennen das Problem mit den teuren Semester-Büchern, die nach der Prüfung nicht mehr benötigt werden.
Info: http://www.semester-books.de

Beliebter Sonntag
Die Universitätsbibliothek hat im April erneut ihre Öffnungszeiten verlängert. Inzwischen ist sie montags bis freitags von 8 bis 24 h geöffnet, samstags 11-20 h und sonntags 11-18 h. Ermöglicht wird das durch den Einsatz von Studiengebühren. Damit steht die UB den Studierenden nun 96 Stunden pro Woche zum Lesen und Lernen zur Verfügung.
Die Bilanz des ersten Monats lautet: je später der Abend, desto weniger Benutzer. Kamen zwischen 20 und 20.30 h noch durchschnittlich 20 Personen neu in die Bibliothek, waren es zwischen 22 und 22.30 h nur noch fünf. Allerdings ist ebenfalls offensichtlich, dass viele Studierende die Möglichkeit nutzen, länger in der UB zu bleiben und zu lernen. Erst zum späten Abend hin sinkt ihre Zahl. Das kann viele Gründe haben. Möglicherweise ist es noch zu wenig bekannt, dass die UB bis 24 h geöffnet ist, oder ungünstige Verkehrsverbindungen führen dazu, dass Benutzer die Zeit nicht voll ausnutzen können. Vielleicht ist der persönliche Tagesrhythmus aber auch einfach an andere Zeiten gewöhnt.
Von Anfang an sehr beliebt ist dagegen der Sonntag als Lesetag. Im April kamen jeweils über 200 Personen, einmal sogar über 300. Nicht nur für Studierende, sondern auch für Menschen aus der Stadt, die in der Woche keine Gelegenheit haben, bietet sich der Sonntag an. Auch wenn an diesem Tag Dienstleistungen wie Ausleihe und Rückgabe nicht möglich sind, bietet die UB mit ihren Recherchemöglichkeiten, dem breiten Literaturangebot und den Leseplätzen ein attraktives Angebot rund um Literatur und Informationen.

Legale Karten
Ob Anfahrtsskizze oder Untersuchungsregion – zur Illustration einer Einladung oder einer Forschungsarbeit holt man sich die passende Landkarte gerne mal aus dem Internet. Das geht meist sehr einfach, ist aber nicht immer legal. Schnell kann es dabei zur einer Urheberrechtsverletzung kommen, die unter Umständen teuer wird. Um Studierende, Beschäftigte, Fakultäten, Institute und sonstige Einrichtungen der Ruhr-Uni vor unwissentlichen (oder fahrlässigen) Urheberrechtsverletzungen schützen zu helfen, bietet die AG Geomatik des Geographischen Institutes nun professionelle Hilfe an. Sie erstellt zum Selbstkostenpreis bedarfsgerechte und individuell gestaltete kartographische Produkte, z. B. Anfahrtskarten und Lagepläne für Tagungen, Workshops etc., 3D-Darstellungen, Karten über Forschungs- oder Untersuchungsregionen, mit kartographischen Inhalten ergänzte Luftbilder oder andere Darstellungen raumbezogener Sachverhalte – jeweils als Printmedium und/oder als Monitor-/Internetprodukt und natürlich inkl. der notwendigen Nutzungsrechte.
Infos & Beispiele: http://www.geographie.rub.de/ag/geomatik/kartographie.html

Von unterwegs II
Wenn studentische Reiselust ungebrochen ist, entstehen im Bereich Fotografie des Musischen Zentrums auch entsprechend viele Bilder. Nach der Ausstellung „von unterwegs I“, die in den vergangenen Monaten viel Publikumsinteresse fand, folgt deshalb nun die Fotoausstellung „von unterwegs II“ im Foyer des MZ. Sie gibt neue Einblicke in die visuellen künstlerischen Souvenirs von Uni-Mitgliedern, wobei die Motivwelten sich in der aktuellen Präsentation über den gesamten Globus verteilen. Überwältigende Einblicke in unbekannte australische Landschaften gibt Christine Hoegg. Karina Lange hat zu den Hochplateauseen Boliviens verschlagen und Heidi Träbert brachte Panoramabilder aus amerikanische Nationalparks mit. Damian Gorczany kontrastiert atemberaubend schöne Landschaften mit geheimnisvoll düsteren New York-Bildern. Dagegen wirken die Fotos von Heide Kümmel aus dem französischen Périgord sowie die Fotoserien von Peter Gurack (Krakauer Geschäftbuden) und Felix Freier (jüdisches Krakau) schon eher europäisch heimatlich. Am 4. Juni findet der Ausstellungswechsel in einer Aktion vor Publikum statt. Um 18.30 h werden in einer Finissage die Bilder von „unterwegs I“ verabschiedet und nach und nach gegen die Fotos von „unterwegs II“ ausgetauscht und dann in einer Vernissage gefeiert. Bis in die Semesterferien hinein werden die Bilder zu sehen sein.
Info: http://www.rub.de/mz-foto


Nachbilder
Die Sommerausstellung des Bereichs Bildende Kunst am Musischen Zentrum (MZ) zeigt „Nachbilder“ von Dagmar Witt. Die Künstlerin gehört seit 1985 zum MZ und hat dort und an vielen anderen Orten regelmäßig ihre Gemälde und Grafiken ausgestellt. Diesmal zeigt sie Bilder, die auf Reisen bzw. unter deren Eindruck im Atelier entstanden sind.
Dabei geht es Dagmar Witt nicht um eine realistische Darstellung, sondern um den farbigen Ausdruck, das Nachbild des Gesehenen in der Erinnerung. „Nachbilder sind flüchtige Eindrücke, die auf der Netzhaut unseres Auges entstehen. In der dem realen Bild komplementären Farbe erscheint ein Farbeindruck, der sich geisterhaft vor die neue Wahrnehmung schiebt“, erklärt Witt ihre Herangehensweise.
Dank der druckgrafischen Technik der Radierung kann sie immer wieder neue Farbvariationen von einer Platte bekommen und damit unterschiedliche Wirkungen erzielen. Den jeweils anderen Blick verstärkt sie zusätzlich durch teilweise Übermalungen. Dabei entstehen bis zu 20 verschiedene Versionen ein und desselben Bildes.
Info: „Nachbilder“, Ausstellung im Foyer des Musischen Zentrums, 12. Juni bis 17. Juli (werktags 10-18 h, Eintritt frei), Eröffnung: 11. Juni, 19 h; Infos zu Dagmar Witt: http://www.art-witt.de.

Plötzlich heiratet ein Drache
Wieder einmal gilt, neue Künstlergesichter auf der Studiobühne im Musischen Zentrum zu begrüßen. Am 7. und 8. Juni gastiert dort das Theater des Lotman Instituts mit einer freien Adaption von Evgenij Schwarz’ Stück „Der Drache“: Seit über 400 Jahren leiden die Bewohner einer Stadt unter der Herrschaft eines grausamen Drachen. Nun kommt zwar ein Retter, doch aus Angst vor dem Monster bekämpfen die Einwohner lieber ihn.
Auch das Theater undsoweiter kommt erstmals ins MZ und präsentiert am 13. und 14. Juni Federico Garcia Lorcas Meisterwerk „Bluthochzeit“: Oberflächlich porträtiert der spanische Dramatiker die vom Tod gezeichnete Geschichte dreier Familien inkl. unglücklicher Heirat, verletzter Ehre, Rache und Flucht mit blutigem Ende. Doch unter dieser Oberfläche verbergen sich die Spuren eines ständigen Kampfes gegen das Scheitern an der Welt, den Menschen und sich selbst.
Am 17. Juni steht eine Wiederaufnahme auf Englisch an. Die freie Theatertruppe The Edna’s zeigt erneut ihr Erfolgsstück „Suddenly, Last Summer“ von Tennessee Williams: Im Mittelpunkt des 1958 uraufgeführten Stückes stehen die reiche Violet Venable, ihr Sohn Sebastian und ihre Nichte Catherine – und ein schreckliches Ereignis des letzten Sommers.
Am 22. Juni zeigen Studierende des Optionalbereichs, was sie im vergangenen Semester im MZ-Theaterbereich unter dem Motto „Stimme, Präsenz, Dynamik“ gelernt haben.
Der letzte Junitermin (27.6.) gehört einem absoluten Dauerbrenner im Musischen Zentrum: der Werkschau Tanz. Sportstudierende zeigen ihre selbst komponierten Prüfungsstücke und präsentieren ihre tänzerischen und choreografischen Fähigkeiten. Jede Studentengeneration entwickelt eigene Bewegungsideen und gestaltet individuelle Stücke – mal witzig, mal ernst, mal frech, mal technisch ausgefeilt.
Info: Alle Stücke auf der Studiobühne beginnen um 19.30 h, mehr unter http://www.rub.de/mz-theater.

Achter Sieg
Achter Uni-Cup Ruhr (am 18. Mai, diesmal wieder in Duisburg, im Rahmen der Internationalen Wedau Regatta), achter Sieg für den Ruder-Vierer der Ruhr-Universität. Beim 500-Meter-Sprint der Universitäten des Ruhrgebiets setzten sich die Bochumer Ruderer (Filip Adamski, Matthias Flach, Florian Mennigen, Sebastian Schmidt) in 1:30.17 Minuten durch. Im Kampf um den zweiten Platz konnte sich die TU Dortmund (1:32.64 Minuten) erst zum Schluss gegen Duisburg-Essen (1:34.60 Minuten) durchsetzen. Auch der vierte Platz der Uni Witten-Herdecke (1:45.95) wurde von knapp 1.000 Studierenden der vier Unis bejubelt. Etwa 780 Studierende hatten dabei die kostenlosen Shuttle-Busse zur Regattabahn genutzt und konnten alle Boote mit Freibier und Musik feiern.
Gefeiert wurde auch direkt danach, als die Ruderer der beiden erstplatzierten Boote aus Bochum und Dortmund sich gemeinsam in einen Achter setzten und erneut 500 Meter sprinteten, diesmal gegen den aktuellen Sieger des Boat Race auf der Themse, die Ruderer aus Oxford. Dabei hatten sich die Dark Blues aus England mit einem Frühstart einen kleinen Vorteil verschafft, jedoch konnten beide Achter nicht mehr vom Schiedsrichter gestoppt werden. Dennoch ist dem Ruhrachter in 1:23.29 Minuten letztlich ein deutlicher Sieg gegen Oxford (1:25.22 Minuten) gelungen.

Familie ausgestellt
Gleich zwei Ausstellungen zum Thema Familie sind von Ende Mai bis Anfang Juli im Foyer der Mensa zu sehen. Zwischen dem 26. Mai und dem 13. Juni läuft die Fotoausstellung „vaterKINDbilder“. Sie wirft einen Blick auf die vielen Facetten der Beziehung zwischen Vätern und Kindern: kuschelig, abenteuerlich, spielerisch, träumerisch …. Die 72 Bilder sind das Ergebnis eines Fotowettbewerbs, für den Väter ihre Lieblingsfotos einsenden konnten. Überwiegend von Laien fotografiert, erlauben sie einen direkten Einblick in das Familienleben. Sie erzählen von der Gemeinschaft von Vätern und Kindern und sollen für eine aktive Vaterschaft werben. Präsentiert wird die Ausstellung vom Projekt Familiengerechte Hochschule. Den Fotowettbewerb hatten das Institut für Kirche und Gesellschaft der westfälischen Landeskirche und das Männerreferat im Kirchenkreis Unna ausgeschrieben.
Vom 16. Juni bis zum 3. Juli ist die Plakatausstellung „Kinder? Kinder!“ des gleichnamigen DSW-Wettbewerbs zu sehen. Der Dachverband der 58 Studentenwerke in Deutschland hatte bundesweit Design-Studierende nach ihren Vorstellungen von einem familien-freundlichen Studium gefragt. Das Echo war groß: 250 Studierende von 32 Hochschulen reichten mehr als 400 Plakate ein. Eine Auswahl mit 30 Plakaten ist nun auf Tournee durch deutsche Hochschulstädte. Beide Ausstellungen können ganztägig (Mo-Fr) im Mensafoyer der RUB besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Pflanzenspende
Aus dem Nachlass des Hattinger Sammlers Richard Lehmann hat der Botanische Garten kürzlich neue Sukkulenten erhalten. Bei einem Bestand von rund 3.000 Arten kommt es selten vor, dass uns Sammler etwas anbieten können, das wir noch nicht in mehreren Exemplaren haben. Und nur an einer Vergrößerung der Zahl an Blumentöpfen kann der Botanische Garten nicht interessiert sein. Schließlich bedeutet jede zusätzliche Pflanze Platzbedarf und zusätzlichen Pflegeaufwand. Dies gilt ganz besonders, wenn es um die im Betrieb teure Fläche in den Gewächshäusern geht.
Die Sammlung Lehmann umfasste jedoch 40 Arten, die der Botanische Garten bisher überhaupt nicht hatte. Hinzu kommen viele schöne, gut gewachsene Individuen von Arten, von denen wir bislang nur eine einzige Pflanze hatten. Da immer einmal etwas passieren kann, gehen Botanische Gärten in der Regel davon aus, dass eine Art nur dann gesichert ist, wenn drei bis fünf Exemplare vorhanden sind.
Erfreulich ist auch, dass alle Pflanzen von Richard Lehmann in einem hervorragenden Zustand waren. Man sieht ihnen an, dass sie mit großem Können in einem Gewächshaus mit Stegdoppelplatten kultiviert wurden. Diese lassen im Gegensatz zu unseren Glasscheiben das UV-Licht durch, so dass sich den Verhältnissen am Naturstandort sehr ähnliche Wuchsformen ergeben. Für den wissenschaftlichen Nutzen von großer Bedeutung ist weiterhin, dass die Sammlung hervorragend dokumentiert ist. Für alle übernommenen Pflanzen sind Herkunft und Alter belegt. Nur solche Sammlungen können überhaupt in einen Botanischen Garten übernommen werden, da dieser nachweisen können muss, dass seine Pflanzen aus legalen Quellen stammen. Das heißt, dass die Naturschutzbestimmungen auch der Herkunftsländer und die für den Import geltenden Pflanzenschutzbestimmungen eingehalten wurden.

Uni-Euro
Erneut nimmt die RUB als deutscher Vertreter an den Universitäts-Europameisterschaften im Fußball teil. Dabei möchte die Mannschaft um Trainer Peter Lange nach den Siegen bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften 2006 und 2007 auch international weiter auf sich aufmerksam machen. Die Euro läuft vom 20. bis 26. Juli in Kiew. Beim ersten Anlauf im letzten Jahr in Rom belegte das Team den 7. Platz.
Um die Vorbereitungen noch professioneller zu gestalten, wurde das Organisationsteam Christian Klotz/Dominic Schüler um den Sportmanagementstudenten Matthias Germeroth erweitert. Bei den Schiedsrichtern rücken neben Marco Kuhn mit Izzet Akdogan und Maike Fricke weitere verlässliche Kräfte auf. Die organisatorischen Anforderungen sind deutlich gestiegen, alle Beteiligten arbeiten daran, den Studenten dieses Erlebnis zu ermöglichen. Die Flüge sind gebucht, eine neue Internetpräsenz (http://www.rub.de/rub-fussball) ist eingerichtet.
Auch 2008 wird das Team aus vielen Spielern der höchsten Amateurklassen bestehen. Neue Akteure wie Michael Baum (Oberliga) und Sascha Samulewicz (Regionalliga) werden an die Seite von Routiniers wie Edin Terzic, Andreas Kluy und Dominik Buchwald treten. Hinzu kommen u. a. die Nationalspieler Michael Jost (zugleich Kapitän), Arne Janssen und Hannes Wolf.
Noch vor der EM steht für die RUB-Kicker die nationale Titelverteidigung an. Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften muss sich die Mannschaft in der Vorrunde am 6. Juni in Bochum mit der WG Aachen und der TU Dortmund auseinandersetzen, bevor am 18. Juni die Zwischenrunde wartet. Ziel ist die Endrunde vom 28./29. Juni in Erlangen/Nürnberg. Zusätzlich bestreitet das Team Spiele gegen Vereinsmannschaften, wie zuletzt am 7. Mai beim 7:1-Erfolg gegen den TuS Querenburg. Höhepunkt ist das Freundschaftsspiel am 4. Juni (18 h) gegen ein Team des VfL Bochum beim Fakultätstag Sport an der Sportanlage Marktstraße.
PS - Die andere EURO: Natürlich steht im Juni auch die EURO in der Schweiz und in Österreich an. Wir drücken allen Teams die Daumen - außer Italien, Frankreich, Holland ... Da beim vielen Fernsehen u. U. die eigene Bewegung zu kurz kommt, hat sich das Kulturbüro Boskop für die letzte EURO-Woche etwas ausgedacht. Vom 23.-27.6. gibt es nachmittags auf dem Nordforum viele Aktionen und Animationen rund um den Sport, die uns alle bewegen sollen. Infos: http://www.akafoe.de/kultur


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Letzte Änderung: 31.5.2008| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik