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Meldungen vom RUB-Campus
750. BSZ
Die älteste kontinuierlich erscheinende Studierendenzeitung
Deutschlands feiert ein Jubiläum. Am 24. Juni wird
die 750. Ausgabe der Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung
(BSZ) feierlich im Kulturcafé enthüllt.
Bei dieser Gelegenheit werfen die aktuellen Blattmacher/innen
einen Blick zurück auf 41 Jahre studentischen Journalismus:
Die erste Ausgabe, damals wie heute vom Asta herausgegeben,
erschien 1967.
Zusammen mit der Literaturinitiative Treibgut möchte
die BSZ-Redaktion für einen abwechslungsreichen
Abend mit viel Programm sorgen. Los geht es um 20 h
mit der 23. Ausgabe der Veranstaltungsserie „Gestrandet“.
Unter dem Motto VOLL|AUF|REGEN präsentiert die
Initiative mit Sarah Schmidt (Berlin) und Thorsten Krawinkel
(Bochum) zwei Autor/innen, die insbesondere in der Literatur-
und Poetry-Slam-Szene der Hauptstadt sowie der Ruhr-Metropole
einen Namen haben.
Gegen 22.30 h startet die BSZ-Party mit DJ. Dabei können
die Gäste neben der brandaktuellen Nr. 750 in einer
kleinen Ausstellung auch historische Ausgaben der BSZ
betrachten – und bei Musik tanzen und feiern.
Wer mag, kann außerdem mit den Mitgliedern der
Redaktion reden sowie Kritik und Verbesserungsvorschläge
anbringen.
RUBENS möchte schon jetzt der BSZ zum Jubiläum
gratulieren: Auf die nächsten 750 Ausgaben!
Info: Gestrandet & BSZ-Party, 24.6.08,
20 h, Kulturcafé, Eintritt: 2 Euro (Lesung und
Party); nur Party: Eintritt frei; mehr: http://www.bszonline.de
u. http://www.rub.de/treibgut.
Preise
Die Gesellschaft der Freunde der Ruhr-Universität
(GdF) schreibt in diesem Jahr erstmals den von ihr gestifteten
gdf-Lehrpreis gaudium docenti aus. Mit ihm möchte
die GdF Engagement und Erfolg in der Lehre sichtbar
auszeichnen und gleichzeitig den allgemeinen Stellenwert
der Lehre an der RUB hervorheben. Der mit 2.000 Euro
dotierte Preis kann an Einzelpersonen oder Gruppen aus
dem Kreis der Lehrenden der RUB verliehen werden, in
der Regel einmal im Jahr. Zur Nominierung berechtigt
sind ausschließlich die Fachschaften. Jede Fachschaft
kann einen Vorschlag machen oder sich dem Vorschlag
einer anderen Fachschaft anschließen; entsprechende
Formulare haben die Fachschaften erhalten. Die Vorschläge
müssen bis zum 6. Juni bei der GdF eingegangen
sein. Anschließend entscheidet der Arbeitskreis
der Vertrauenspersonen der GdF. Der Lehrpreis soll schließlich
bei einer hochschulöffentlichen Veranstaltung verliehen
werden. Weitere Infos bei der GdF, Tel. -29191 oder
E-Mail: gdf@rub.de.
+++
Die Ärztekammer Berlin und die AOK haben den mit
50.000 Euro dotierten Berliner Gesundheitspreis 2008
ausgeschrieben. Gesucht werden Forscher, die sich mit
„Adherence“ beschäftigen. Dahinter
steht ein Kommunikationskonzept, das Patienten aktiv
in Therapieentscheidungen einbezieht und dadurch die
Therapietreue und das Durchhaltevermögen der Patienten
stärken will. Die Bewerbungsfrist endet am 30.9.2008.
Infos: http://www.berliner-gesundheitspreis.de.
Farbtupfer
Die Campussanierung startet zwar erst Ende 2008 mit
dem Baubeginn des Gebäudes ID. Gleichwohl wird
auf dem RUB-Campus schon länger rege gebaut. So
soll westlich der Uni der Bio-Medizin-Park Ruhr entstehen,
und in Nähe der M-Reihe wird gerade das farbenfrohe
Bio-Medizin-Zentrum Ruhr (BMZ) fertig gestellt. Im Juni
sollen die ersten Medizin- und Biotechnikfirmen einziehen.
Das BMZ bietet auf fünf Etagen mit Büros,
Laboren und Werkstätten Platz für 20 bis 30
Unternehmen. Sind die Firmen groß genug, soll
ihnen demnächst der Bio-Medizin-Park zur Verfügung
stehen. Das Ziel ist, in Bochum langfristig viele neue
High-Tech-Firmen aus der Medizin anzusiedeln und Arbeitsplätze
im vierstelligen Bereich zu schaffen. Natürlich
soll dabei die Nähe zur RUB und ihren Wissenschaftlern
helfen.
„Es ist uns gelungen, bereits vor Fertigstellung
des BMZ knapp die Hälfte der 5.200 qm Gesamtfläche
zu vermieten“, berichtet Dr. Bernd Rosenfeld,
Geschäftsführer der Technologie- und Gründerzentrenbetriebsgesellschaft
Ruhr-Bochum (TGR), die das BMZ betreibt. Die bisherigen
Mieter forschen, entwickeln und produzieren in den unterschiedlichsten
Bereichen der sog. Life Sciences (Biotechnologie, Medizintechnik,
Pharma). Unter anderem beschäftigen sie sich mit
der Behandlung von Implantaten, mit der Entwicklung
von mobilen Lungen, mit Mikroreaktionsanlagen für
die Herstellung von Medikamenten oder aber sie bieten
verschiedene Dienstleistungen für die Gesundheitswirtschaft
an.
Gebaut wurde das BMZ von der Entwicklungsgesellschaft
Ruhr-Bochum mbH (EGR), einer 100%igen Tochtergesellschaft
der Stadt Bochum, mit einem Investitionsvolumen von
17 Mio. Euro. Der größte Teil davon, zwölf
Mio. Euro, werden je zur Hälfte vom Land NRW und
der EU getragen.
Info: http://www.tgr-bochum.de
Messe
Die Studenteninitiative bonding veranstaltet am 25.
und 26. Juni ihre alljährliche Firmenkontaktmesse
im Audimax. Zum zehnjährigen Jubiläum der
Initiative (in Bochum) werden rund 100 Firmen auf der
Messe begrüßt. Wie üblich können
Studierende und Absolventen an den beiden Tagen Vertreter
von Unternehmen persönlich sprechen. An den Messeständen
können zudem Infos über Berufsfelder, Berufseinstieg,
über Praktika oder die Diplomarbeit gesammelt werden.
Info: http://www.bonding.de/bochum
Bücherbörse
Gute Nachrichten für kostenbewusste Studierende:
Es gibt eine neue virtuelle Bücherbörse. Semester-Books.de
ist eine überschaubare Plattform, um gebrauchte
Bücher zu kaufen oder zu verkaufen. Die Suche nach
dem passenden Wälzer ist bequem und vor allem ortsbezogen
möglich. Die Nutzung der Seite ist komplett kostenlos.
Ist man fündig geworden, können sich Käufer
und Verkäufer direkt an der Hochschule treffen,
um den Handel zu vollziehen. Die Gründer des Portals
sind selbst noch Studenten und kennen das Problem mit
den teuren Semester-Büchern, die nach der Prüfung
nicht mehr benötigt werden.
Info: http://www.semester-books.de
Beliebter Sonntag
Die Universitätsbibliothek hat im April erneut
ihre Öffnungszeiten verlängert. Inzwischen
ist sie montags bis freitags von 8 bis 24 h geöffnet,
samstags 11-20 h und sonntags 11-18 h. Ermöglicht
wird das durch den Einsatz von Studiengebühren.
Damit steht die UB den Studierenden nun 96 Stunden pro
Woche zum Lesen und Lernen zur Verfügung.
Die Bilanz des ersten Monats lautet: je später
der Abend, desto weniger Benutzer. Kamen zwischen 20
und 20.30 h noch durchschnittlich 20 Personen neu in
die Bibliothek, waren es zwischen 22 und 22.30 h nur
noch fünf. Allerdings ist ebenfalls offensichtlich,
dass viele Studierende die Möglichkeit nutzen,
länger in der UB zu bleiben und zu lernen. Erst
zum späten Abend hin sinkt ihre Zahl. Das kann
viele Gründe haben. Möglicherweise ist es
noch zu wenig bekannt, dass die UB bis 24 h geöffnet
ist, oder ungünstige Verkehrsverbindungen führen
dazu, dass Benutzer die Zeit nicht voll ausnutzen können.
Vielleicht ist der persönliche Tagesrhythmus aber
auch einfach an andere Zeiten gewöhnt.
Von Anfang an sehr beliebt ist dagegen der Sonntag als
Lesetag. Im April kamen jeweils über 200 Personen,
einmal sogar über 300. Nicht nur für Studierende,
sondern auch für Menschen aus der Stadt, die in
der Woche keine Gelegenheit haben, bietet sich der Sonntag
an. Auch wenn an diesem Tag Dienstleistungen wie Ausleihe
und Rückgabe nicht möglich sind, bietet die
UB mit ihren Recherchemöglichkeiten, dem breiten
Literaturangebot und den Leseplätzen ein attraktives
Angebot rund um Literatur und Informationen.
Legale Karten
Ob Anfahrtsskizze oder Untersuchungsregion – zur
Illustration einer Einladung oder einer Forschungsarbeit
holt man sich die passende Landkarte gerne mal aus dem
Internet. Das geht meist sehr einfach, ist aber nicht
immer legal. Schnell kann es dabei zur einer Urheberrechtsverletzung
kommen, die unter Umständen teuer wird. Um Studierende,
Beschäftigte, Fakultäten, Institute und sonstige
Einrichtungen der Ruhr-Uni vor unwissentlichen (oder
fahrlässigen) Urheberrechtsverletzungen schützen
zu helfen, bietet die AG Geomatik des Geographischen
Institutes nun professionelle Hilfe an. Sie erstellt
zum Selbstkostenpreis bedarfsgerechte und individuell
gestaltete kartographische Produkte, z. B. Anfahrtskarten
und Lagepläne für Tagungen, Workshops etc.,
3D-Darstellungen, Karten über Forschungs- oder
Untersuchungsregionen, mit kartographischen Inhalten
ergänzte Luftbilder oder andere Darstellungen raumbezogener
Sachverhalte – jeweils als Printmedium und/oder
als Monitor-/Internetprodukt und natürlich inkl.
der notwendigen Nutzungsrechte.
Infos & Beispiele: http://www.geographie.rub.de/ag/geomatik/kartographie.html
Von unterwegs II
Wenn studentische Reiselust ungebrochen ist, entstehen
im Bereich Fotografie des Musischen Zentrums auch entsprechend
viele Bilder. Nach der Ausstellung „von unterwegs
I“, die in den vergangenen Monaten viel Publikumsinteresse
fand, folgt deshalb nun die Fotoausstellung „von
unterwegs II“ im Foyer des MZ. Sie gibt neue Einblicke
in die visuellen künstlerischen Souvenirs von Uni-Mitgliedern,
wobei die Motivwelten sich in der aktuellen Präsentation
über den gesamten Globus verteilen. Überwältigende
Einblicke in unbekannte australische Landschaften gibt
Christine Hoegg. Karina Lange hat zu den Hochplateauseen
Boliviens verschlagen und Heidi Träbert brachte Panoramabilder
aus amerikanische Nationalparks mit. Damian Gorczany kontrastiert
atemberaubend schöne Landschaften mit geheimnisvoll
düsteren New York-Bildern. Dagegen wirken die Fotos
von Heide Kümmel aus dem französischen Périgord
sowie die Fotoserien von Peter Gurack (Krakauer Geschäftbuden)
und Felix Freier (jüdisches Krakau) schon eher europäisch
heimatlich. Am 4. Juni findet der Ausstellungswechsel
in einer Aktion vor Publikum statt. Um 18.30 h werden
in einer Finissage die Bilder von „unterwegs I“
verabschiedet und nach und nach gegen die Fotos von „unterwegs
II“ ausgetauscht und dann in einer Vernissage gefeiert.
Bis in die Semesterferien hinein werden die Bilder zu
sehen sein.
Info: http://www.rub.de/mz-foto
Nachbilder
Die Sommerausstellung des Bereichs Bildende Kunst am Musischen
Zentrum (MZ) zeigt „Nachbilder“ von Dagmar
Witt. Die Künstlerin gehört seit 1985 zum MZ
und hat dort und an vielen anderen Orten regelmäßig
ihre Gemälde und Grafiken ausgestellt. Diesmal zeigt
sie Bilder, die auf Reisen bzw. unter deren Eindruck im
Atelier entstanden sind.
Dabei geht es Dagmar Witt nicht um eine realistische Darstellung,
sondern um den farbigen Ausdruck, das Nachbild des Gesehenen
in der Erinnerung. „Nachbilder sind flüchtige
Eindrücke, die auf der Netzhaut unseres Auges entstehen.
In der dem realen Bild komplementären Farbe erscheint
ein Farbeindruck, der sich geisterhaft vor die neue Wahrnehmung
schiebt“, erklärt Witt ihre Herangehensweise.
Dank der druckgrafischen Technik der Radierung kann sie
immer wieder neue Farbvariationen von einer Platte bekommen
und damit unterschiedliche Wirkungen erzielen. Den jeweils
anderen Blick verstärkt sie zusätzlich durch
teilweise Übermalungen. Dabei entstehen bis zu 20
verschiedene Versionen ein und desselben Bildes.
Info: „Nachbilder“, Ausstellung im Foyer des
Musischen Zentrums, 12. Juni bis 17. Juli (werktags 10-18
h, Eintritt frei), Eröffnung: 11. Juni, 19 h; Infos
zu Dagmar Witt: http://www.art-witt.de.
Plötzlich heiratet ein
Drache
Wieder einmal gilt, neue Künstlergesichter auf
der Studiobühne im Musischen Zentrum zu begrüßen.
Am 7. und 8. Juni gastiert dort das Theater des Lotman
Instituts mit einer freien Adaption von Evgenij Schwarz’
Stück „Der Drache“: Seit über
400 Jahren leiden die Bewohner einer Stadt unter der
Herrschaft eines grausamen Drachen. Nun kommt zwar ein
Retter, doch aus Angst vor dem Monster bekämpfen
die Einwohner lieber ihn.
Auch das Theater undsoweiter kommt erstmals ins MZ und
präsentiert am 13. und 14. Juni Federico Garcia
Lorcas Meisterwerk „Bluthochzeit“: Oberflächlich
porträtiert der spanische Dramatiker die vom Tod
gezeichnete Geschichte dreier Familien inkl. unglücklicher
Heirat, verletzter Ehre, Rache und Flucht mit blutigem
Ende. Doch unter dieser Oberfläche verbergen sich
die Spuren eines ständigen Kampfes gegen das Scheitern
an der Welt, den Menschen und sich selbst.
Am 17. Juni steht eine Wiederaufnahme auf Englisch an.
Die freie Theatertruppe The Edna’s zeigt erneut
ihr Erfolgsstück „Suddenly, Last Summer“
von Tennessee Williams: Im Mittelpunkt des 1958 uraufgeführten
Stückes stehen die reiche Violet Venable, ihr Sohn
Sebastian und ihre Nichte Catherine – und ein
schreckliches Ereignis des letzten Sommers.
Am 22. Juni zeigen Studierende des Optionalbereichs,
was sie im vergangenen Semester im MZ-Theaterbereich
unter dem Motto „Stimme, Präsenz, Dynamik“
gelernt haben.
Der letzte Junitermin (27.6.) gehört einem absoluten
Dauerbrenner im Musischen Zentrum: der Werkschau Tanz.
Sportstudierende zeigen ihre selbst komponierten Prüfungsstücke
und präsentieren ihre tänzerischen und choreografischen
Fähigkeiten. Jede Studentengeneration entwickelt
eigene Bewegungsideen und gestaltet individuelle Stücke
– mal witzig, mal ernst, mal frech, mal technisch
ausgefeilt.
Info: Alle Stücke auf der Studiobühne
beginnen um 19.30 h, mehr unter http://www.rub.de/mz-theater.
Achter Sieg
Achter Uni-Cup Ruhr (am 18. Mai, diesmal wieder in Duisburg,
im Rahmen der Internationalen Wedau Regatta), achter
Sieg für den Ruder-Vierer der Ruhr-Universität.
Beim 500-Meter-Sprint der Universitäten des Ruhrgebiets
setzten sich die Bochumer Ruderer (Filip Adamski, Matthias
Flach, Florian Mennigen, Sebastian Schmidt) in 1:30.17
Minuten durch. Im Kampf um den zweiten Platz konnte
sich die TU Dortmund (1:32.64 Minuten) erst zum Schluss
gegen Duisburg-Essen (1:34.60 Minuten) durchsetzen.
Auch der vierte Platz der Uni Witten-Herdecke (1:45.95)
wurde von knapp 1.000 Studierenden der vier Unis bejubelt.
Etwa 780 Studierende hatten dabei die kostenlosen Shuttle-Busse
zur Regattabahn genutzt und konnten alle Boote mit Freibier
und Musik feiern.
Gefeiert wurde auch direkt danach, als die Ruderer der
beiden erstplatzierten Boote aus Bochum und Dortmund
sich gemeinsam in einen Achter setzten und erneut 500
Meter sprinteten, diesmal gegen den aktuellen Sieger
des Boat Race auf der Themse, die Ruderer aus Oxford.
Dabei hatten sich die Dark Blues aus England mit einem
Frühstart einen kleinen Vorteil verschafft, jedoch
konnten beide Achter nicht mehr vom Schiedsrichter gestoppt
werden. Dennoch ist dem Ruhrachter in 1:23.29 Minuten
letztlich ein deutlicher Sieg gegen Oxford (1:25.22
Minuten) gelungen.
Familie ausgestellt
Gleich zwei Ausstellungen zum Thema Familie sind von
Ende Mai bis Anfang Juli im Foyer der Mensa zu sehen.
Zwischen dem 26. Mai und dem 13. Juni läuft die
Fotoausstellung „vaterKINDbilder“. Sie wirft
einen Blick auf die vielen Facetten der Beziehung zwischen
Vätern und Kindern: kuschelig, abenteuerlich, spielerisch,
träumerisch …. Die 72 Bilder sind das Ergebnis
eines Fotowettbewerbs, für den Väter ihre
Lieblingsfotos einsenden konnten. Überwiegend von
Laien fotografiert, erlauben sie einen direkten Einblick
in das Familienleben. Sie erzählen von der Gemeinschaft
von Vätern und Kindern und sollen für eine
aktive Vaterschaft werben. Präsentiert wird die
Ausstellung vom Projekt Familiengerechte Hochschule.
Den Fotowettbewerb hatten das Institut für Kirche
und Gesellschaft der westfälischen Landeskirche
und das Männerreferat im Kirchenkreis Unna ausgeschrieben.
Vom 16. Juni bis zum 3. Juli ist die Plakatausstellung
„Kinder? Kinder!“ des gleichnamigen DSW-Wettbewerbs
zu sehen. Der Dachverband der 58 Studentenwerke in Deutschland
hatte bundesweit Design-Studierende nach ihren Vorstellungen
von einem familien-freundlichen Studium gefragt. Das
Echo war groß: 250 Studierende von 32 Hochschulen
reichten mehr als 400 Plakate ein. Eine Auswahl mit
30 Plakaten ist nun auf Tournee durch deutsche Hochschulstädte.
Beide Ausstellungen können ganztägig (Mo-Fr)
im Mensafoyer der RUB besucht werden. Der Eintritt ist
frei.
Pflanzenspende
Aus dem Nachlass des Hattinger Sammlers Richard Lehmann
hat der Botanische Garten kürzlich neue Sukkulenten
erhalten. Bei einem Bestand von rund 3.000 Arten kommt
es selten vor, dass uns Sammler etwas anbieten können,
das wir noch nicht in mehreren Exemplaren haben. Und
nur an einer Vergrößerung der Zahl an Blumentöpfen
kann der Botanische Garten nicht interessiert sein.
Schließlich bedeutet jede zusätzliche Pflanze
Platzbedarf und zusätzlichen Pflegeaufwand. Dies
gilt ganz besonders, wenn es um die im Betrieb teure
Fläche in den Gewächshäusern geht.
Die Sammlung Lehmann umfasste jedoch 40 Arten, die der
Botanische Garten bisher überhaupt nicht hatte.
Hinzu kommen viele schöne, gut gewachsene Individuen
von Arten, von denen wir bislang nur eine einzige Pflanze
hatten. Da immer einmal etwas passieren kann, gehen
Botanische Gärten in der Regel davon aus, dass
eine Art nur dann gesichert ist, wenn drei bis fünf
Exemplare vorhanden sind.
Erfreulich ist auch, dass alle Pflanzen von Richard
Lehmann in einem hervorragenden Zustand waren. Man sieht
ihnen an, dass sie mit großem Können in einem
Gewächshaus mit Stegdoppelplatten kultiviert wurden.
Diese lassen im Gegensatz zu unseren Glasscheiben das
UV-Licht durch, so dass sich den Verhältnissen
am Naturstandort sehr ähnliche Wuchsformen ergeben.
Für den wissenschaftlichen Nutzen von großer
Bedeutung ist weiterhin, dass die Sammlung hervorragend
dokumentiert ist. Für alle übernommenen Pflanzen
sind Herkunft und Alter belegt. Nur solche Sammlungen
können überhaupt in einen Botanischen Garten
übernommen werden, da dieser nachweisen können
muss, dass seine Pflanzen aus legalen Quellen stammen.
Das heißt, dass die Naturschutzbestimmungen auch
der Herkunftsländer und die für den Import
geltenden Pflanzenschutzbestimmungen eingehalten wurden.
Uni-Euro
Erneut nimmt die RUB als deutscher Vertreter an den
Universitäts-Europameisterschaften im Fußball
teil. Dabei möchte die Mannschaft um Trainer Peter
Lange nach den Siegen bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften
2006 und 2007 auch international weiter auf sich aufmerksam
machen. Die Euro läuft vom 20. bis 26. Juli in
Kiew. Beim ersten Anlauf im letzten Jahr in Rom belegte
das Team den 7. Platz.
Um die Vorbereitungen noch professioneller zu gestalten,
wurde das Organisationsteam Christian Klotz/Dominic
Schüler um den Sportmanagementstudenten Matthias
Germeroth erweitert. Bei den Schiedsrichtern rücken
neben Marco Kuhn mit Izzet Akdogan und Maike Fricke
weitere verlässliche Kräfte auf. Die organisatorischen
Anforderungen sind deutlich gestiegen, alle Beteiligten
arbeiten daran, den Studenten dieses Erlebnis zu ermöglichen.
Die Flüge sind gebucht, eine neue Internetpräsenz
(http://www.rub.de/rub-fussball)
ist eingerichtet.
Auch 2008 wird das Team aus vielen Spielern der höchsten
Amateurklassen bestehen. Neue Akteure wie Michael Baum
(Oberliga) und Sascha Samulewicz (Regionalliga) werden
an die Seite von Routiniers wie Edin Terzic, Andreas
Kluy und Dominik Buchwald treten. Hinzu kommen u. a.
die Nationalspieler Michael Jost (zugleich Kapitän),
Arne Janssen und Hannes Wolf.
Noch vor der EM steht für die RUB-Kicker die nationale
Titelverteidigung an. Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften
muss sich die Mannschaft in der Vorrunde am 6. Juni
in Bochum mit der WG Aachen und der TU Dortmund auseinandersetzen,
bevor am 18. Juni die Zwischenrunde wartet. Ziel ist
die Endrunde vom 28./29. Juni in Erlangen/Nürnberg.
Zusätzlich bestreitet das Team Spiele gegen Vereinsmannschaften,
wie zuletzt am 7. Mai beim 7:1-Erfolg gegen den TuS
Querenburg. Höhepunkt ist das Freundschaftsspiel
am 4. Juni (18 h) gegen ein Team des VfL Bochum beim
Fakultätstag Sport an der Sportanlage Marktstraße.
PS - Die andere EURO: Natürlich
steht im Juni auch die EURO in der Schweiz und in Österreich
an. Wir drücken allen Teams die Daumen - außer
Italien, Frankreich, Holland ... Da beim vielen Fernsehen
u. U. die eigene Bewegung zu kurz kommt, hat sich das
Kulturbüro Boskop für die letzte EURO-Woche
etwas ausgedacht. Vom 23.-27.6. gibt es nachmittags
auf dem Nordforum viele Aktionen und Animationen rund
um den Sport, die uns alle bewegen sollen. Infos:
http://www.akafoe.de/kultur
ad
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