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RUBENS 123

1. April 2008

Editorial zum Semesterstart

Ohne Pause


Der Begriff Semesterferien führt bekanntlich ziemlich in die Irre. Ferien, das heißt frei, hat in der Zeit zwischen Mitte Februar und Mitte April kaum jemand unter den Studierenden. Das war auch in diesem Jahr wieder zu beobachten. Allenfalls um Ostern herum und am Tag des Warnstreiks im Öffentlichen Dienst (als am 5. März in NRW keine Busse und Straßenbahnen fuhren) war es auf dem Campus spürbar leerer. Ansonsten waren U-Bahnen, Cafeten, die UB, die Mensa oder die Uni-Brücke stets gut bevölkert.
Selbst Hörsäle und Seminarräume blieben nicht durchgehend leer: Zunächst mussten noch einige Klausuren des gerade ausgelaufenen Wintersemesters geschrieben werden und später starteten schon die ersten Vorkurse des kommenden Sommersemesters. Und diejenigen, die nicht auf dem Campus waren, saßen garantiert daheim über ihren Büchern und büffelten für die ersten Klausuren im Sommersemester bzw. tippten ihre Abschlussarbeiten in den PC – oder sie gingen in Call-Centern, Kneipen und Produktionsbetrieben ihren Ferienjobs nach.
Und was für die Studierenden gilt, das gilt selbstverständlich auch fürs wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Personal: Die Arbeit geht einfach weiter, auch wenn die Zeit mit dem Attribut „vorlesungsfrei“ versehen worden ist. Beispielsweise nahm das mit rund 24 Mio. Euro geförderte Materialforschungszentrum ICAMS seine Arbeit auf, zunächst noch in provisorischen Räumen im Universitätshochhaus West; später wird das Institut in das noch zu errichtende Gebäude ID umziehen. Auch am Christian-Doppler-Labor für Biotechnologie der Pilze im Gebäude ND wurde eifrig gewerkelt, damit es Ende April eröffnet werden kann. Ebenfalls losgelöst vom Vorlesungsbetrieb nahm der neue Tierschutzbeauftragte der Ruhr-Universität seine Arbeit auf. In der Verwaltung wurden unter anderem die Wahlen zum Senat und zu den Fakultätsräten vorbereitet, die im Juni über die Bühne gehen werden. Auch wurde weiter akribisch darüber Buch geführt, wie bisher die Einnahmen aus den Studiengebühren verwendet wurden; schließlich wird demnächst der erste Rechenschaftsbericht darüber veröffentlicht.
Nicht vergessen möchten wir die vielen Künstlerinnen und Künstlern an der Uni, die während der sog. Semesterferien für ihre Musik- und Theateraufführungen im April probten. Wer sich demnächst ihre Produktionen im Musischen Zentrum ansieht, wird dort im Foyer auch zwei brandneue Fotoausstellungen entdecken. Über viele dieser Themen berichten wir in Rubens ausführlich. Schließlich hatten auch wir in den letzten Wochen nicht frei.
Wir wünschen allen Studierenden (natürlich auch den Neuen), Lehrenden und Beschäftigten der RUB einen tollen Start ins Sommersemester 2008!


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Letzte Änderung: 31.3.2008| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik