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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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Editorial
zum Semesterstart
Ohne Pause
Der Begriff Semesterferien führt bekanntlich ziemlich
in die Irre. Ferien, das heißt frei, hat in der
Zeit zwischen Mitte Februar und Mitte April kaum jemand
unter den Studierenden. Das war auch in diesem Jahr wieder
zu beobachten. Allenfalls um Ostern herum und am Tag des
Warnstreiks im Öffentlichen Dienst (als am 5. März
in NRW keine Busse und Straßenbahnen fuhren) war
es auf dem Campus spürbar leerer. Ansonsten waren
U-Bahnen, Cafeten, die UB, die Mensa oder die Uni-Brücke
stets gut bevölkert.
Selbst Hörsäle und Seminarräume blieben
nicht durchgehend leer: Zunächst mussten noch einige
Klausuren des gerade ausgelaufenen Wintersemesters geschrieben
werden und später starteten schon die ersten Vorkurse
des kommenden Sommersemesters. Und diejenigen, die nicht
auf dem Campus waren, saßen garantiert daheim über
ihren Büchern und büffelten für die ersten
Klausuren im Sommersemester bzw. tippten ihre Abschlussarbeiten
in den PC – oder sie gingen in Call-Centern, Kneipen
und Produktionsbetrieben ihren Ferienjobs nach.
Und was für die Studierenden gilt, das gilt selbstverständlich
auch fürs wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche
Personal: Die Arbeit geht einfach weiter, auch wenn die
Zeit mit dem Attribut „vorlesungsfrei“ versehen
worden ist. Beispielsweise nahm das mit rund 24 Mio. Euro
geförderte Materialforschungszentrum ICAMS seine
Arbeit auf, zunächst noch in provisorischen Räumen
im Universitätshochhaus West; später wird das
Institut in das noch zu errichtende Gebäude ID umziehen.
Auch am Christian-Doppler-Labor für Biotechnologie
der Pilze im Gebäude ND wurde eifrig gewerkelt, damit
es Ende April eröffnet werden kann. Ebenfalls losgelöst
vom Vorlesungsbetrieb nahm der neue Tierschutzbeauftragte
der Ruhr-Universität seine Arbeit auf. In der Verwaltung
wurden unter anderem die Wahlen zum Senat und zu den Fakultätsräten
vorbereitet, die im Juni über die Bühne gehen
werden. Auch wurde weiter akribisch darüber Buch
geführt, wie bisher die Einnahmen aus den Studiengebühren
verwendet wurden; schließlich wird demnächst
der erste Rechenschaftsbericht darüber veröffentlicht.
Nicht vergessen möchten wir die vielen Künstlerinnen
und Künstlern an der Uni, die während der sog.
Semesterferien für ihre Musik- und Theateraufführungen
im April probten. Wer sich demnächst ihre Produktionen
im Musischen Zentrum ansieht, wird dort im Foyer auch
zwei brandneue Fotoausstellungen entdecken. Über
viele dieser Themen berichten wir in Rubens ausführlich.
Schließlich hatten auch wir in den letzten Wochen
nicht frei.
Wir wünschen allen Studierenden (natürlich auch
den Neuen), Lehrenden und Beschäftigten der RUB einen
tollen Start ins Sommersemester 2008!
ad
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