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RUBENS 122

1. Februar 2008


Brieffreundschaft



Shamsul Mahmuds erster Kontakt zur RUB kam mit der Post



Wer nicht regelmäßig im GAFO unterwegs ist, hat bisweilen Schwierigkeiten, das richtige Büro und somit den richtigen Ansprechpartner an der Fakultät für Psychologie zu finden. Als Entschädigung für die lange Suche gibt es in Raum 04/612 jedoch ein charmantes Lächeln. Es gehört Shamsul Mahmud; der Gastprofessor aus Bangladesch, im GAFO längst zu Hause, hat seinen Gastgeber, Prof. Axel Schölmerich, per Briefwechsel kennengelernt.

Der freundliche Professor aus Bangladesch ist seit Oktober in Bochum. Im akademischen Jahr 2007/08 bietet er gut besuchte Seminare in Entwicklungs- und Kulturpsychologie an der RUB an – in Englisch. Das ist eine Bedingung des Stipendiengebers DAAD für die Stelle als Gastprofessor: das Unterrichten in einer anderen Sprache als Deutsch.
In den etwa 20 Stunden, die Shamsul Mahmud wöchentlich lehrt, versucht er dem Ziel seines Aufenthaltes näher zu kommen: Er möchte Studenten „Internationalität vermitteln“, indem er von seinen eigenen Erfahrungen berichtet. Prof. Mahmud lehrte bereits an seiner Heimatuniversität Dhaka, der ältesten Uni in Bangladesch, sowie in Japan und in den USA, bevor er an die RUB kam. An deutschen Unis gefällt ihm vor allem die Lehrform des Seminars. „Dort können die Studenten viele Entscheidungen selbständig treffen, etwas Vergleichbares gibt es in den USA oder Bangladesch nicht“, sagt er.

Verstohlener Blick

Als er einen verstohlenen Blick auf den Notizblock mit den Interviewfragen wirft, lächelt er wieder. „No, I’m not alone“, beantwortet er die noch gar nicht gestellte Frage. Seine Frau, eine Japanerin, geht mit ihm auf Reisen. Zusammen mit ihr lebt er zurzeit im Haus der Nationen. Während sie von zu Hause aus für eine international tätige japanische Bank arbeitet, macht Shamsul Mahmud sich auf den Weg zur Fakultät.
Professor für Psychologie wollte er schon immer werden, seit seiner Kindheit ist er fasziniert von dieser Wissenschaft – und studierte sie schließlich in Dhaka und in England. Nach Bochum kam er dank des DAAD-Stipendiums und aufgrund einer Briefbekanntschaft mit Prof. Axel Schölmerich, die vor rund zwei Jahren begann. Schölmerich leitet an der RUB den Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie, er lud Mahmud ein. Die beiden Psychologen haben einige gemeinsame wissenschaftliche Interessen, dazu zählt insbesondere die Forschung zur Situation von Kindern mit Migrationshintergrund.
Shamsul Mahmud fühlt sich in Deutschland sichtlich wohl. Er vermisst hier nichts, was wohl auch daran liegt, dass er bereits einige Auslandserfahrungen gesammelt hat und dass ihn seine Frau begleitet. Einen Wunsch für die Zeit in Deutschland hat das Ehepaar übrigens noch, verrät Mahmud. Die beiden möchten unbedingt noch Berlin besuchen, nachdem bislang mit Essen, Dortmund, Düsseldorf oder Amsterdam hauptsächlich die nähere Umgebung erkundet wurde.


Lisa Siebelmann
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Letzte Änderung: 31.1.2008| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik