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RUBENS 122

1. Februar 2008

Editorial

RUB international



Keine Frage – internationale Aktivitäten werden an der Ruhr-Universität groß geschrieben. Von Engagement und Visionen zeugen großformatige Projekte in Kooperation mit verschiedenen Ländern dieser Erde wie die beispiellose Initiative zur Höherqualifizierung afghanischer Wirtschaftswissenschaftler, die enge Zusammenarbeit der Bauingenieure mit den Ländern Südosteuropas oder auch die Entwicklung internationaler Masterprogramme, die im Zusammenspiel mit europäischen Partnern zu einem Doppelabschluss führen.
Für die Ruhr-Uni wird es in diesem Jahr zunehmend darum gehen, alle internationalen Aktivitäten in einen stärker strategisch ausgerichteten Rahmen einzubinden und Schwerpunkte weiter auszubauen. Diese Schwerpunkte zu identifizieren wird sicherlich keine ganz leichte Aufgabe sein – zu unterschiedlich sind die Ziele und Interessen der beteiligten Akteure.
Zwei Facetten internationaler Aktivitäten spiegeln sich in dieser Ausgabe (Seite 5). Die eine führt Sie in ein Land Südostasiens, nach Vietnam, und berichtet über Besuche bei unseren Partnerhochschulen in Hanoi, Ho Chi Minh-City und im Mekong-Delta. Die aus der Reise resultierenden Pläne, eine Sommerschule an einer Partneruniversität in Vietnam zu organisieren sowie ein Pilotprojekt zum Spracherwerb an einer Partnerhochschule zu implementieren, dienen beide dem Ziel, qualifizierte Studierende an die Ruhr-Uni zu ziehen – auch unter strategischen Gesichtspunkten sicher eine gute Idee.
Auch auf dem Campus gilt es, eine Kultur der internationalen Begegnung zu pflegen und aktiv dazu beizutragen, dass internationale Wissenschaftler die RUB als Forschungsstätte ansteuern. Natürlich zählt zuallererst die Qualität der Forschung, aber „Wohlfühlfaktoren“ könnten das Zünglein an der Waage sein. Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Abteilungen bündeln unter dem Label „Welcome Centre“ Expertise und Dienstleistungen, die den internationalen Gästen und ihren Familien weiterhelfen und auch die gastgebenden Lehrstühle entlasten. Dabei geht es natürlich nicht nur um Hilfe bei Formalitäten oder organisatorischen Fragen, sonder auch darum, eine Plattform für persönliche Begegnungen zu schaffen wie z.B. beim Neujahrsempfang des Rektors. Eine Momentaufnahme dazu finden Sie ebenfalls in dieser Ausgabe. Ein weiterer Service soll den internationalen Gästen die schwierige Zeit nach der Ankunft erleichtern. Studentische Tutoren begleiten Ihre Gäste bei den ersten „Amtsgängen“, sei es zum Bürgerbüro oder zur Ausländerbehörde.
Auf dem Campus oder in der Welt – es gibt viele Orte, an denen die RUB sich zu Weltoffenheit und Internationalisierung aktiv bekennt.


Monika Sprung, Leiterin des Akademischen Auslandsamts
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Letzte Änderung: 31.1.2008| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik