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RUBENS 121

3. Januar 2008


Der Blick von außen



Die sechs Mitglieder des Hochschulrates stehen fest


Drei Frauen und drei Männer werden die Geschicke der Ruhr-Universität künftig wesentlich mitbestimmen. Karin Donhauser, Dorothee Dzwonnek, Daniel Fallon, Birgit Fischer, Ulrich Middelmann und Jürgen Schlegel bilden den neuen Hochschulrat der RUB.

Die sechs, die für fünf Jahre berufen wurden, haben weit reichende Befugnisse: Der Rat besitzt eine unmittelbare strategische Funktion für die künftige Entwicklung der RUB, und er hat die Aufsicht über das durch die Hochschulleitung erledigte operative Geschäft. Schließlich nimmt er Impulse aus Wirtschaft und Gesellschaft auf und vermittelt das erforderliche Beratungswissen für die Entscheidungen der Unileitung. Der Rat wählt die Mitglieder der Hochschulleitung, muss dem Hochschulentwicklungsplan und dem Wirtschaftsplan zustimmen, nimmt Stellung zu Rechenschafts- und Evaluationsberichten sowie Angelegenheiten der Forschung, Kunst, Lehre und des Studiums.
Mindestens die Hälfte der Mitglieder des Hochschulrats müssen laut Hochschulfreiheitsgesetz Hochschulexterne sein, in der RUB sind alle sechs Mitglieder Externe. Leitlinie an das vom Senat gewählte Auswahlgremium für den Rat – besetzt mit Prof. Michael Pohl (Maschinenbau), Prof. Martin Burgi (Jura) und Prof. Dieter Liermann (Medizin) – war jedoch, dass die vorgeschlagenen Mitglieder eine intensive Verbundenheit mit der Ruhr-Uni gezeigt und ein ausgeprägtes Bewusstsein für die Belange von Studierenden und Mitarbeitern bewiesen haben. Der Rat repräsentiert, wie im Hochschulgesetz gefordert, alle gesellschaftlichen Felder, insbesondere Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft.

Die Mitglieder

Prof. Dr. Karin Donhauser (geb. 1956), hat den Lehrstuhl für Geschichte der deutschen Sprache an der Humboldt-Universität Berlin inne. Nach ihrem Studium in Regensburg und Edinburgh, das sie 1981 mit dem Magister und 1982 mit dem Staatsexamen abschloss, arbeitete sie bis 1992 an der Uni Passau, wo sie 1985 promoviert wurde und sich 1992 habilitierte. Nach einer Lehrstuhlvertretung an der TU Dresden wurde sie 1993 nach Berlin berufen. Prof. Donhauser ist u. a. Mitglied der Wörterbuchkommission der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der Berliner Kommission zur Vergabe von Promotionsstipendien nach dem Nachwuchsförderungsgesetz, des Wissenschaftsrats; sie gehört seit 2003 dem Kuratorium der RUB an.

Dorothee Dzwonnek (geb. 1957) ist seit September 2007 Generalsekretärin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Nach ihrem Jurastudium an der RUB, das sie 1986 abschloss, arbeitete sie zunächst am RUB-Lehrstuhl für Deutsche Rechtsgeschichte und Zivilrecht. 1987 wechselte sie ins NRW-Wissenschaftsministerium. Ab 1992 war sie dort Leiterin des Referats für Forschungsförderung in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. 1996 wurde sie Kanzlerin der Uni Dortmund, 2000 Abteilungsleiterin im NRW-Schulministerium. Ab 2001 war sie Abteilungsleiterin, ab 2002 Stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich. Zuletzt (2006-07) war sie Staatssekretärin im Wissenschaftsministerium Rheinland-Pfalz.

Prof. Dr. Daniel Fallon (geb. 1940) ist Leiter der Abteilung „Erziehung“ der Carnegie Corporation, New York. Nach dem Studium in Ohio und Virginia, das er 1965 mit dem Ph.D. abschloss, arbeitete er, meist in leitenden Funktionen, an verschiedenen US-amerikanischen Hochschulen, u. a. von 1984 bis 1988 als Dekan des Liberal Arts College an der Texas A&M University, einer Partneruni der RUB. Mit dem deutschen Hochschulsystem kennt Fallon sich bestens aus: 1981 veröffentlichte er ein Buch zur Deutschen Universität. Seit 2003 ist er Mitglied des Hochschulrats der Universität Hildesheim. Zudem war er Mitglied der Strategiekommission in der Exzellenzinitiative und Vorsitzender der Gutachtergruppe zur Begutachtung des Zukunftskonzepts der RUB.

Birgit Fischer (geb. 1953) ist Stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Barmer Ersatzkasse. Sie studierte Erziehungswissenschaften in Münster. Zwischen 1986 und 1990 war sie Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bochum, von 1990 bis 2007 Mitglied des NRW-Landtags. Zwischen 1991 und 1998 war sie Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Landtagsfraktion, 1998 bis 2002 Ministerin für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit, 2002 bis 2005 Ministerin für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie. 2005/2006 war sie Stellvertretende Fraktionsvorsitzendes der SPD-Landtagsfraktion. Seit 2003 gehört sie dem Kuratorium der RUB an, seit 2007 ist sie zudem Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde der RUB (GdF).

Prof. Dr. Dr.-Ing. E.h. Ulrich Middelmann (geb. 1945) ist Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp AG. Dem Maschinenbaustudium in Darmstadt und dem BWL-Studium in Aachen schloss sich 1976 die Promotion in der RUB-Fakultät für Wirtschaftswissenschaft an. 1977 wurde Middelmann Vorstandsassistent bei der Krupp Stahl AG in Bochum, später Leiter und Direktor der Abteilung Planung und Controlling. 1992 wurde er Vorstandsmitglied der Fried. Krupp AG Hoesch-Krupp, 2001 Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp AG und gleichzeitig Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp Steel AG. Middelmann ist seit 2003 Honorarprofessor der Tongji Universität Shanghai und seit 2006 Ehrendoktor der RUB-Fakultät für Maschinenbau. Seit 2003 ist er Mitglied des Kuratoriums der RUB.

Jürgen Schlegel (geb. 1945) ist Generalsekretär der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK). Nach seinem juristischen Staatsexamen 1973 in Köln wurde Schlegel Leiter der Pressestelle und Assistent des Rektors der Uni Köln. 1975-1990 arbeitete er im NRW-Forschungsministerium, u. a. auf den Gebieten Hochschulplanung, internationale Angelegenheiten des Hochschulbereichs, überregionale Bildungsplanung und Forschungsförderung, Lehrerausbildung und Studienreform, und war Vertreter der Länder in verschiedenen Gremien der EU und der OECD. Seit 1990 ist Schlegel Generalsekretär der BLK und seit 2003 Mitglied des Kuratoriums der RUB.







md
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