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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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| RUBENS 121 |
3. Januar 2008
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Editorial
Nicht nachlassen
Die im nebenstehenden Artikel genannten Zahlen sprechen
eine deutliche Sprache: Die Ruhr-Universität bringt
absolut gesehen wesentlich mehr Absolventinnen und Absolventen
hervor als noch vor fünf, sechs Jahren. Auch der
Anteil der RUB an der Gesamtzahl der Absolventen in Nordrhein-Westfalen
ist stark angestiegen. Und zu guter Letzt schließen
erheblich mehr Studierende an der Ruhr-Universität
ihr Studium innerhalb der Regelstudienzeit ab.
Diese Fakten sind überaus erfreulich. Wir verdanken
sie der frühzeitigen Umgestaltung des Studiums an
der RUB: Bereits in den Jahren 2001 und 2002 wurde in
den geistes- und naturwissenschaftlichen Fächern
flächendeckend auf die gestuften Studiengänge
mit den Abschlüssen Bachelor und Master umgestellt
– als der so genannte Bologna-Prozess in Gang kam,
waren wir an der RUB bereits weit fortgeschritten. Erste
Erfahrungen mit den gestuften Studiengängen sammelte
die Ruhr-Universität sogar bereits in den Jahren
vor der Erklärung von Bologna im Jahre 1999, als
sie das Magisterreformmodell erfolgreich erprobte.
Nicht zuletzt dank der Weitsicht der Vorgänger-Rektorate
und der beharrlichen Überzeugungs- und Aufbauarbeit
der Reformkräfte in den Fakultäten hat sich
die Ruhr-Universität in der Lehre einen Vorsprung
gegenüber den anderen deutschen Hochschulen erarbeitet.
Bei der Zuweisung der leistungsorientierten Mittel des
Landes Nordrhein-Westfalen wird sich dies schon bald auszahlen.
Wir können dann die Früchte ernten, die wir
vor einigen Jahren gesät haben.
Gleichwohl dürfen wir uns jetzt nicht auf diesem
Zwischenerfolg ausruhen, dürfen wir nicht nachlassen.
Der Umsetzungsprozess in der Lehre ist noch in vollem
Gange, und unsere Aufmerksamkeit muss jetzt der Ausgestaltung
der Masterstudiengänge gelten. Ziel muss ein attraktives
wissenschaftliches Angebot für die Studierenden der
RUB sein – aber auch für die Absolventinnen
und Absolventen anderer Hochschulen, die wir dafür
gewinnen wollen, ihr Studium nach ihrem Bachelorabschluss
an der Ruhr-Universität fortzusetzen. Die Voraussetzungen
an der Ruhr-Universität sind dafür ganz besonders
gut – durch die Breite unseres Angebots in der Lehre,
durch ein hohes Maß an Interdisziplinarität
in der Forschung und durch ein umfassendes und in dieser
Form wahrscheinlich einzigartiges System der Förderung
des wissenschaftlichen Nachwuchses. Wir wollen unsere
Chancen mit der uns eigenen Kreativität und Energie
nutzen!
Ich wünsche allen Mitgliedern der Ruhr-Universität
einen gelungenen Start ins Jahr 2008!
Ihr Elmar Weiler
Prof.
Dr. Elmar Weiler
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