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RUBENS 120

30. November 2007

Bessere Ausstattung und besserer Service

Wie die RUB die zentralen Studienbeiträge verwendet


Für vier so genannte Förderlinien verwendet das Rektorat der Ruhr-Universität den zentralen Anteil der Studienbeiträge in diesem Winter- und im kommenden Sommersemester. Die rund sechs Mio. Euro sollen für die „Verbesserung der Ausstattung“, „Verbesserung des Services“, für „erweiterte spezielle Angebote“ sowie für Maßnahmen der „Qualitätssicherung“ ausgegeben werden.

Der größte Teil der zentralen Mittel ist dafür vorgesehen, die Ausstattung von Seminaren und Übungsräumen zu erneuern. Ziel ist, mit rund zwei Mio. Euro die zum Teil mehr als 30 Jahre alte Ausstattung an die modernen Lernformen anzupassen. Weitere Mittel in der Förderlinie „Ausstattung“ sind geplant für zusätzliche studentische Arbeitsplätze, für Lehrbücher und e-books sowie für den Zugang zu speziellen Datenbanken für Studierende.
Den Service für Studierende will die RUB verbessern, indem sie die Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek deutlich erweitert: montags bis freitags von acht bis 24 Uhr sowie samstags und sonntags von elf bis 20 Uhr. Studentische Arbeitsräume sollen ebenfalls länger geöffnet sein. Darüber hinaus wird die Software für die Studien- und Prüfungsorganisation – mitfinanziert aus Studienbeiträgen – um zusätzliche Funktionalitäten erweitert.
Spezielle Angebote in der Lehre, die ausgebaut werden sollen, sind unter anderem die Schreibberatung im Schreibzentrum der RUB, das Fremdsprachenangebot sowie das eLearning – letzteres im Verbund der Universitätsallianz Metropole Ruhr (mit der Universität Duisburg-Essen und der TU Dortmund).

Einstimmig geeignet

Mit zwei Maßnahmen will die Ruhr-Uni das Qualitätsmanagement in der Lehre weiter optimieren: Mit einer gezielten Schulung von Tutorinnen und Tutoren sollen die Eingangs- und Fachtutorien verbessert werden. Außerdem will die RUB die Evaluation der Lehre durch studentische Veranstaltungskritik intensivieren.
Über die Art der Verwendung haben sich Rektorat und Senat einstimmig in der Senatssitzung vom 8. November geeinigt; auch die im Senat vertretenen Studierenden haben sich dem Votum angeschlossen. In der Ruhr-Uni sind rund 18 Mio. Euro Studienbeiträge pro Jahr verfügbar. Davon werden ein Drittel zentral und zwei Drittel dezentral von den Fakultäten verausgabt.

 

 


jk/jw
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Letzte Änderung: 30.11.2007| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik