Bessere Ausstattung und besserer Service
Wie die
RUB die zentralen Studienbeiträge verwendet
Für vier so genannte Förderlinien verwendet
das Rektorat der Ruhr-Universität den zentralen
Anteil der Studienbeiträge in diesem Winter- und
im kommenden Sommersemester. Die rund sechs Mio. Euro
sollen für die „Verbesserung der Ausstattung“,
„Verbesserung des Services“, für „erweiterte
spezielle Angebote“ sowie für Maßnahmen
der „Qualitätssicherung“ ausgegeben
werden.
Der größte Teil der zentralen Mittel ist
dafür vorgesehen, die Ausstattung von Seminaren
und Übungsräumen zu erneuern. Ziel ist, mit
rund zwei Mio. Euro die zum Teil mehr als 30 Jahre alte
Ausstattung an die modernen Lernformen anzupassen. Weitere
Mittel in der Förderlinie „Ausstattung“
sind geplant für zusätzliche studentische
Arbeitsplätze, für Lehrbücher und e-books
sowie für den Zugang zu speziellen Datenbanken
für Studierende.
Den Service für Studierende will die RUB verbessern,
indem sie die Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek
deutlich erweitert: montags bis freitags von acht bis
24 Uhr sowie samstags und sonntags von elf bis 20 Uhr.
Studentische Arbeitsräume sollen ebenfalls länger
geöffnet sein. Darüber hinaus wird die Software
für die Studien- und Prüfungsorganisation
– mitfinanziert aus Studienbeiträgen –
um zusätzliche Funktionalitäten erweitert.
Spezielle Angebote in der Lehre, die ausgebaut werden
sollen, sind unter anderem die Schreibberatung im Schreibzentrum
der RUB, das Fremdsprachenangebot sowie das eLearning
– letzteres im Verbund der Universitätsallianz
Metropole Ruhr (mit der Universität Duisburg-Essen
und der TU Dortmund).
Einstimmig geeignet
Mit zwei Maßnahmen will die Ruhr-Uni das Qualitätsmanagement
in der Lehre weiter optimieren: Mit einer gezielten
Schulung von Tutorinnen und Tutoren sollen die Eingangs-
und Fachtutorien verbessert werden. Außerdem will
die RUB die Evaluation der Lehre durch studentische
Veranstaltungskritik intensivieren.
Über die Art der Verwendung haben sich Rektorat
und Senat einstimmig in der Senatssitzung vom 8. November
geeinigt; auch die im Senat vertretenen Studierenden
haben sich dem Votum angeschlossen. In der Ruhr-Uni
sind rund 18 Mio. Euro Studienbeiträge pro Jahr
verfügbar. Davon werden ein Drittel zentral und
zwei Drittel dezentral von den Fakultäten verausgabt.
jk/jw
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