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RUBENS 120

30. November 2007

Bochum in Krakau

Gegenbesuch Bochumer Künstler in Polen


Nachdem im Oktober die Polnische Kulturwoche an der RUB viele Höhepunkte bot, folgte vom 5. bis 11. November der Bochumer Gegenbesuch in Krakau. Vor zehn Jahren wurde zwischen dem Akafö und der Stiftung der Studenten und Absolventen der Jagiellonen Universität „Bratniak“ ein Partnerschaftsvertrag unterschrieben. Er soll den Erfahrungsaustausch befördern in Kultur und in den sozialen Belangen zwischen Bochumer und Krakauer Studierenden. Als federführende Schnittstelle in Bochum arbeitet das Kulturbüro Boskop. Mehrfach pro Jahr werden gegenseitige Besuche von Studierenden organisiert und betreut.
Bei der Bochumer Kulturwoche wurden die Krakauer Studenten zunächst von Montag bis Donnerstag von zwei Akafö-Köchen bekocht und umsorgt; eröffnet wurde die Woche mit einer Fotoausstellung, betreut von Felix Freier (Musisches Zentrum, MZ). Die Schauspieler, Studierende der jeweiligen Hochschulen unter Leitung von Karin Freymeyer (MZ, assistiert von Joanna Osipowa), begannen zeitgleich mit den Proben für ihr Stück „Nacht“ von Andrzej Stasiuk.
Am Donnerstag kamen weitere Bochumer in Krakau an, darunter die Bands „Alpha Boy School“, „Kalamazoo“ und „Groove & Snoop“, die Filmemacher des Festivals „Blicke aus dem Ruhrgebiet“ mit der Leiterin Gabi Hinderberger, ein Kamerateam Bochumer Studierender sowie Vertreter des Akafö. Die Geschäftsführer der Studentenwerke Jörg Lüken und Grzegorz Murzanski begrüßten die Teilnehmer und dankten den Organisatoren und Helfern.
An jedem Tag fanden Kulturveranstaltungen statt: u. a. ein Blueskonzert im Jazzclub, eine aufregende Rock- und Ska-Nacht, die fulminante Aufführung der „Nacht“, die Filmreihe „Blicke aus dem Ruhrgebiet“ sowie verschiedene Abendveranstaltungen, die zum Austausch unter den Teilnehmern genutzt werden konnten.
Der Rektor der Jagiellonen Universität, Prof. Karol Musiol, bewertete den kulturellen Austausch als höchst wichtig. „Es ist immens, was in Bochum und Krakau in beiden Kulturwochen geleistet wurde.“ Er schloss mit den Worten: „Willkommen an unserer Uni, in unseren Herzen, in unserer Kultur“ und regte weiteren Austausch an. Das Akafö wird diesen weiterhin auf studentischer Ebene fortsetzen.

 




 

 


 





Ralf Weber
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Letzte Änderung: 30.11.2007| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik