Bochum in Krakau
Gegenbesuch
Bochumer Künstler in Polen
Nachdem im Oktober die Polnische Kulturwoche an der
RUB viele Höhepunkte bot, folgte vom 5. bis 11.
November der Bochumer Gegenbesuch in Krakau. Vor zehn
Jahren wurde zwischen dem Akafö und der Stiftung
der Studenten und Absolventen der Jagiellonen Universität
„Bratniak“ ein Partnerschaftsvertrag unterschrieben.
Er soll den Erfahrungsaustausch befördern in Kultur
und in den sozialen Belangen zwischen Bochumer und Krakauer
Studierenden. Als federführende Schnittstelle in
Bochum arbeitet das Kulturbüro Boskop. Mehrfach
pro Jahr werden gegenseitige Besuche von Studierenden
organisiert und betreut.
Bei der Bochumer Kulturwoche wurden die Krakauer Studenten
zunächst von Montag bis Donnerstag von zwei Akafö-Köchen
bekocht und umsorgt; eröffnet wurde die Woche mit
einer Fotoausstellung, betreut von Felix Freier (Musisches
Zentrum, MZ). Die Schauspieler, Studierende der jeweiligen
Hochschulen unter Leitung von Karin Freymeyer (MZ, assistiert
von Joanna Osipowa), begannen zeitgleich mit den Proben
für ihr Stück „Nacht“ von Andrzej
Stasiuk.
Am Donnerstag kamen weitere Bochumer in Krakau an, darunter
die Bands „Alpha Boy School“, „Kalamazoo“
und „Groove & Snoop“, die Filmemacher
des Festivals „Blicke aus dem Ruhrgebiet“
mit der Leiterin Gabi Hinderberger, ein Kamerateam Bochumer
Studierender sowie Vertreter des Akafö. Die Geschäftsführer
der Studentenwerke Jörg Lüken und Grzegorz
Murzanski begrüßten die Teilnehmer und dankten
den Organisatoren und Helfern.
An jedem Tag fanden Kulturveranstaltungen statt: u.
a. ein Blueskonzert im Jazzclub, eine aufregende Rock-
und Ska-Nacht, die fulminante Aufführung der „Nacht“,
die Filmreihe „Blicke aus dem Ruhrgebiet“
sowie verschiedene Abendveranstaltungen, die zum Austausch
unter den Teilnehmern genutzt werden konnten.
Der Rektor der Jagiellonen Universität, Prof. Karol
Musiol, bewertete den kulturellen Austausch als höchst
wichtig. „Es ist immens, was in Bochum und Krakau
in beiden Kulturwochen geleistet wurde.“ Er schloss
mit den Worten: „Willkommen an unserer Uni, in
unseren Herzen, in unserer Kultur“ und regte weiteren
Austausch an. Das Akafö wird diesen weiterhin auf
studentischer Ebene fortsetzen.
Ralf
Weber
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