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RUBENS 118

28. September 2007

Buntes

Meldungen vom Campusleben

Satte Debatte
Das Hochschulsport bietet viele Sportarten – von Aikido bis Yoga. Eine Sportart, die an deutschen Unis immer bekannter wird, fehlte bislang in Bochum: das Debattieren. Deshalb haben wir im Sommer einen Debattierclub an der RUB gegründet. Ab dem 15. Oktober treffen wir uns immer montags und freuen uns über jeden neuen Streitsüchtigen.
Die Debatte als Streitgespräch zwischen zwei Parteien ist den parlamentarischen Auseinandersetzungen nachempfunden. Wie im Parlament treten hier Regierung und Opposition gegeneinander an. Die Aufgabe der Regierung ist es, einen Antrag zu stellen und das Publikum dafür zu gewinnen. Die Opposition lehnt den Antrag ab und versucht, die Argumentation der Regierung zu zerschlagen.
Eine Debatte läuft folgendermaßen ab: Zuerst wird das Thema festgelegt. Dann werden per Los die Rollen verteilt. Je nach dem Debattierformat – die bekanntesten sind das British Parlamentary Style (BPS) und die Offene Parlamentarische Debatte (OPD) – treten je drei oder vier Redner gegeneinander an. Sie haben 15 Minuten Zeit, um ihre Teamstrategie auszuarbeiten und die eigenen Reden vorzubereiten. Anschließend kommen die Parteien abwechselnd zu Wort, wobei die Regierung beginnt. Jeder Redner hat fünf bis sieben Minuten Zeit. Die Partei mit der überzeugenderen Argumentation hat gewonnen.
Das Debattieren ist also ein Spiel, bei dem rhetorisches Geschick und Argumentationskraft gefragt sind. Es geht nicht um die Darstellung der persönlichen Meinung, sondern darum, sich in die zugeloste Position hinein zu versetzen und aus dieser heraus neue Argumentationsstrategien zu entwickeln. Man wird aber nicht nur als Einzelkämpfer gefordert. Auch das Teamplay muss stimmen, damit eine konsequente Argumentation durch Rollenaufteilung möglich wird. Durch das Debattieren trainiert man also eine ganze Palette von Soft Skills. Die Erfahrung, die man dabei mit Meinungsbildung und -beeinflussung macht, kann weit über den Beruf hinaus für alle Lebensbereiche wichtig werden.
Das Debattieren lernt man durch Erfahrung und gegenseitigen Austausch. Einen besonderen Raum dafür bieten die Debattierturniere, bei denen mehrmals im Jahr Studenten aus ganz Deutschland zusammen kommen. Sie werden vom Verband der Debattierclubs an Hochschulen (www.vdch.de) mit Unterstützung der Zeit (www.zeitdebatten.de) veranstaltet.
Info: Der Debattierclub trifft sich montags um 18.30 h in GC 03/149, mehr unter http://www.debatte-bochum.de.vu

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Hauptsache satt
83 Prozent der rund zwei Mio. Studenten in Deutschland gehen mindestens einmal pro Woche in die Mensa oder in die Cafeteria, berichtet das Deutsche Studentenwerk (DSW) anhand der Daten der Sozialerhebung vom Sommersemester 2006. 40 Prozent von ihnen sind sogar Stammgäste, die mindestens dreimal die Woche dort essen. Angehende Ingenieure sind die häufigsten Stammgäste, gefolgt von Studenten der Mathematik/Naturwissenschaften und der Medizin.
Für die Studenten ist die räumliche Nähe zur Hochschule der wichtigste Grund zum Besuch der Mensa. 88 Prozent der befragten Studenten nannten diesen Aspekt. An zweiter Stelle steht der Preis; gefolgt vom Wunsch nach hochwertigen Angeboten. Auf Bio-Angebote legen 28 Prozent der Studenten Wert.
Infos: http://www.studentenwerke.de oder http://www.sozialerhebung.de

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20 Punkte besser
Zum dritten Mal haben die Damen des RTB Uni Bochum die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhl-Basketball gewonnen. Mitte September besiegte das Team in einem hochklassigen Finale in Hannover den Titelverteidiger SG Niedersachsen mit 74 zu 54. Anfang September gehörten insgesamt sieben Spielerinnen beider Klubs der Deutschen Nationalmannschaft an, die in Wetzlar den Europameistertitel gewann.

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Neue PCs
Im Servicezentrum für behinderte Studierende stehen seit August vier neue Rechner. Sie sind mit zahlreichen Hilfsmitteln z. B. für Sehbehinderte ausgestattet. Dazu zählen beispielsweise die Vergrößerungssoftware Zoomtext, eine „Braillezeile“ und eine Spracherkennungssoftware, mit der per Stimme geschrieben werden kann.
Das Servicezentrum musste die Modernisierung ohne Fördermittel stemmen, entsprechende Anträge bei der „Aktion Mensch“ und der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW waren abgelehnt worden. Deshalb musste die ebenfalls geplante Erweiterung der PC-Plätze ausfallen.
Infos zum Servicezentrum unter http://www.akafoe.de/behindertenberatung.


 






Julia Brosig
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Letzte Änderung: 28.9.2007| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik