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RUBENS 118

28. September 2007

Persönlich

Leute an der Ruhr-Universität

Ehre & Rufe
Prof. Dr.-Ing. Rolf Breitenbücher (Bauingenieurwesen) wurde im Sommer zum Vorsitzenden des europäischen Normungskomitees für Beton (TC 104/SC1) gewählt. Das Komitee treibt zurzeit die Revision der europäischen Betonnorm EN 206 voran, die verbindlich in allen Ländern der EU eingeführt ist.
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Prof. Dr.-Ing. Michael Pohl (Maschinenbau) wurde Ende Juni zum Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde ernannt. Damit würdigt die Vereinigung Pohls Verdienste um eine moderne, praxisnahe Metallografie.
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Prof. Dr. Peter Plath (Medizin) wurde im Juni zum Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Audiologie ernannt.
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Seit dem 1.9. hat die Ruhr-Universität eine neue Hauptsicherheitsingenieurin: Dr. Ursula Fornefeld-Schwarz (38) ist die Nachfolgerin von Bernhard Sieder. Die Arbeitsgebiete der RUB-Absolventin und gelernten Gewerbeaufsichtsbeamtin sind Arbeitssicherheit, Abfallmanagement und Umweltschutz an der RUB.
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Im Juli überreichte der Zonta Club Bochum Nicole Leisgen den mit 500 Euro dotierten Jane M. Klausman Award. Die Ökonomin schloss ihr Wirtschaftsstudium an der RUB im Wintersemester 2006/07 als Jahrgangsbeste ab.
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Mit ihrer Untersuchung der „Arbeitsverhältnisse und Arbeitsbeziehungen im nordfranzösischen und belgischen Steinkohlenbergbau unter deutscher Besatzung (1940-1944)“ hat Nathalie Piquet als erste Studentin der Geschichtswissenschaft in Bochum und Lille den „Doppel-Doktor“ gemacht. Sie hat das gemeinsame Promotionsverfahren der Ruhr-Uni und der Universität Charles de Gaulle-Lille 3 durchlaufen und wurde im Juli von einer vierköpfigen Prüfungskommission mit je zwei Gutachtern von jeder Uni in Bochum geprüft.
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Der mit 2.500 Euro dotierte ThyssenKrupp Werkstoffinnovationspreis 2007 ging an Dennis Peter und Lars Köllner (Institut für Werkstoffe). Durch ihre Studie „Charakterisierung von Gefüge und Ausscheidungsverhalten großer Bauteile aus Duplex-Stählen“ haben die beiden Studenten wichtige Informationen für die Forschung und Entwicklung zur technischen Realisierbarkeit großer Bauteilabmessungen nicht rostender ferritisch-austenitischer Duplex-Stähle geliefert.
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Für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen erhielt Prof. Dr. Wolfram Sander im September die Adolf-von-Baeyer-Denkmünze der Gesellschaft Deutscher Chemiker. Bereits zum dritten Mal wurde ein Wissenschaftler aus der Organischen Chemie an der RUB mit diesem Preis ausgezeichnet. Auch der Vorgänger von Sander auf dem Lehrstuhl Organische Chemie II, Prof. Dr. Wolfgang Kirmse, sowie sein damaliger Kollege Prof. Dr. Wolfgang Richard Roth (Organische Chemie I) erhielten diese Münze. Die bisher 46 Mal verliehene Denkmünze erhielten auch schon mehrere spätere Nobelpreisträger. Prof. Sander forscht an der Schnittstelle von Chemie, Biochemie und Materialwissenschaft. Ziel seiner Arbeiten ist es, Strukturen und Eigenschaften neuer Produkte chemischer Synthesen und auch den Ablauf dieser Synthesen vorauszusagen.
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Für seine besonderen Verdienste in der Hirnforschung bekommt der Biopsychologe Prof. Dr. Onur Güntürkün den diesjährigen Sonderpreis des Wissenschaftlichen und Technischen Forschungsrats der Türkei (TÜBITAK). Das ist das türkische Äquivalent zur Deutschen Forschungsgemeinschaft. Jedes Jahr zeichnet die TÜBITAK entweder einen in der Türkei arbeitenden ausländischen Wissenschaftler oder einen im Ausland tätigen türkischen bzw. türkisch-stämmigen Wissenschaftler für herausragende wissenschaftliche Leistungen mit hoher Sichtbarkeit aus. Der Sonderpreis ist mit rund 25.000 Türkischen Lira dotiert (etwa 13.000 Euro) und wird im Dezember verliehen.
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Seit Juli ist Prof. Dr. Notburga Ott (Sozialwissenschaft) Vorsitzende des „Wissenschaftlichen Beirats für Familienfragen“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, einem interdisziplinär besetzten Beratungsgremium der Bundesregierung.
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Prof. Dr. Franz Lebsanft (Philologie) hat den an ihn ergangenen Ruf an die Uni Zürich abgelehnt.
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Prof. Dr. Martin Hofmann (Physik und Astronomie) hat einen Ruf an die Uni Paderborn erhalten.
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Prof. Dr. Jörg Althammer (Sozialwissenschaft) hat einen Ruf an die Uni Eichstätt-Ingolstadt erhalten.
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Prof. Dr. Gereon Wolters (Jura) hat einen Ruf an die Uni Osnabrück erhalten.

Nachruf
Am 24. August starb Prof. Dr. Peter-Hubert Naendrup im Alter von 74 Jahren. Er gehörte der Juristischen Fakultät der RUB seit 1965 an, zuletzt bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand (1998) als Professor für Bürgerliches Recht, Handelsrecht, Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht. Peter-Hubert Naendrup hat die Juristische Fakultät mitgeprägt und ihr Ansehen mitbegründet, als Wissenschaftler und Lehrer, aber ebenso sehr durch seine bestimmte, lautere und liebenswürdige Persönlichkeit.





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Letzte Änderung: 28.9.2007| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik