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RUBENS 118

28. September 2007

Neues vom Studium

Meldungen rund um die Lehre

Die beste Didaktik
Die allererste Lehrveranstaltung ist für viele Wissenschaftler eine enorme Herausforderung. Was gelehrt wird ist klar, doch wie vermittelt man den Stoff am besten? Damit der Praxisschock gemildert wird und die Qualität der Lehre nicht dem Zufall überlassen bleibt, gibt es fachkundige Hilfe, an der RUB seit Dezember 2001 auch vom Büro für Studienreform in der Medizinischen Fakultät.
Die Dozenten des Büros bilden beispielsweise Tutoren für das Problemorientierte Lernen aus; sie helfen Wissenschaftlern beim Planen von Lehrveranstaltungen oder zeigen ihnen aktivierende Lehrmethoden für Seminare. Die Lehrenden belegen die Kurse je nach Bedarf, sie können jedoch auch das gesamte Zertifikat „Medizindidaktik“ erwerben. Es umfasst 120 Unterrichtsstunden, wird künftig aber auf 200 Stunden ausgeweitet. Das Zertifikat haben die Medizinischen Fakultäten in NRW gemeinsam entwickelt; im Herbst 2006 wurde es von der Ärztekammer Westfalen-Lippe anerkannt.
Ein neues Projekt am Büro für Studienreform richtet sich speziell an Habilitanden in der Medizin. Ihr Arbeitsalltag lässt wenig Zeit für hochschuldidaktische Fortbildungen. Für die künftige Lehre wären sie jedoch notwendig, und von den Habilitanden selbst auch erwünscht, wie die Junior-Professorin Kirsten Gehlhar in einer Studie herausfand. Viele Habilitanden haben sogar eine klare Vorstellung über die Struktur der hochschuldidaktischen Weiterbildung, sie wünschen sich z. B. Angebote während der Woche, die maximal einen halben Tag dauern.
Bereits zum Wintersemester 2007/08 startet das Büro für Studienreform zusammen mit der Internen Fortbildung und Beratung der RUB (IFB) ein Spezialangebot für Habilitanden: „Planung von Lehrveranstaltungen“. Weiterführende Themen wie „Vortragskunst“ oder „aktivierende Lehrmethoden“ kommen danach an die Reihe. Je nach Interesse der Teilnehmer schließen sich weitere Angebote in regelmäßigen Abständen an.
Allgemeine Infos zur Medizindidaktik im Büro für Studienreform: http://www.rub.de/srm, Infos zur Habilitanden-Fortbildung: kirsten.gehlhar@rub.de.

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Ganz ohne Diplom
Das Wintersemester 2007/08 hat für die RUB und für alle anderen Hochschulen in NRW eine historische Dimension: Zum ersten Mal immatrikulieren sich keine Studenten mehr in Diplom- oder Magisterstudiengängen. Der Grund ist die fortschreitende bzw. weitgehend abgeschlossene Studienreform.
An der RUB werden zum Wintersemester alle fünf Diplomstudiengänge in den Ingenieurwissenschaften auf die gestuften Studiengänge umgestellt: Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnik, Umwelttechnik und Ressourcenmanagement sowie Sicherheit in der Informationstechnik. Darüber hinaus läuft der Diplomstudiengang Wirtschaftswissenschaft aus, er wird durch den Bachelor-/Masterstudiengang „Management and Economics“ ersetzt.
Die Fakultät für Sozialwissenschaft erweitert ihren Masterstudiengang um zwei neue Studienschwerpunkte: „Geschlecht und Gesellschaft“ behandelt die zentralen Theorien und Methoden der Geschlechterforschung in enger Kooperation mit dem Masterstudiengang „Gender Studies“ der RUB. Der Schwerpunkt „Methoden der Sozialforschung“ bereitet die Studierenden gezielt auf Berufsfelder vor, bei denen die empirische Forschung in Verbänden, Unternehmen und Wissenschaft im Mittelpunkt steht.
Infos: Alle Studiengänge der RUB unter http://www.rub.de/zsb/faecher.htm


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Weiterbildung Energie
Woher kommen zukünftig Strom und Wärme? Wie lassen sich trotz steigenden Energieverbrauchs Klima und Umwelt schonen? Das neue weiterbildende und berufsbegleitende Studium „Energy Law and Management“ hilft, die richtigen Antworten zu finden. Das von der Akademie der RUB und vom Institut für Berg- und Energierecht entwickelte und angebotene Programm richtet sich an Nachwuchsführungskräfte im Energiesektor, es startet am 9. November.
Bewerbungen sind ab sofort möglich: http://www.akademie.rub.de/weiterbildung/lawmanagement.shtml.





ad/jw/Beckert
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Letzte Änderung: 28.9.2007| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik