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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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| RUBENS 118 |
28. September 2007
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Editorial
Spannende
Zeiten
Das gerade beginnende Semester bringt für die Ruhr-Universität
gleich mehrfach eine besondere Spannung mit sich. Dies
ist das erste Wintersemester nach Einführung der
Studienbeiträge. Wird sich das auf unsere Einschreibungszahlen
auswirken und wenn ja, in welchem Umfang? Erstmals werden
wir über einigermaßen gesicherte Zahlen zur
Entwicklung der Studienzeiten seit Einführung der
gestuften Studiengänge verfügen. Bestätigt
sich der Trend und entwickelt sich der Anteil der innerhalb
der Regelstudienzeit erfolgreichen Abschlüsse weiterhin
so positiv? Und vor allen Dingen: Wie wird die Universität
in der mit ganz besonderer Spannung erwarteten Endrunde
der Exzellenzinitiative abschneiden? – Ohne Zweifel
steht uns ein besonderes Semester bevor!
Wenn am 19. Oktober in Bonn die Ergebnisse der Exzellenzinitiative
bekannt gegeben werden, dürften an der Ruhr-Universität
viele den Atem anhalten – und natürlich wird
die Freude im Erfolgsfall riesengroß und echt, die
Trauer, falls es nicht klappen sollte, ebenso echt und
auch groß sein! Ich meine, wir haben allen Grund,
voller Optimismus auf das Ergebnis zu warten – wir
haben einen ausgezeichneten Antrag vorgelegt, und wir
haben uns am 2. und 3. Juli, davon bin ich mir mit allen
Beteiligten einig, hervorragend präsentiert. Und
auch an dieser Stelle will ich es noch einmal sagen: Sollte
es letztlich dann doch nicht für den ganz großen
Erfolg reichen, wird sich niemand auf dem Campus als Verlierer
fühlen müssen, dazu haben wir in diesem Exzellenzprozess
schon zu viel für uns gewonnen! Warten Sie also ab
und wenn Sie mögen: fiebern Sie mit!
Ende des Jahres beginnt die ebenfalls mit Spannung erwartete
große Sanierung im Osten des Campus mit dem Neubau
eines Gebäudes und einer Versuchshalle, die im Frühjahr
2010 von der Fakultät für Elektrotechnik und
Informationstechnik sowie dem neuen materialwissenschaftlichen
Institut ICAMS bezogen werden. Gut 40 Jahre nach ihrer
Einrichtung in den 60er-Jahren wird die Ruhr-Universität
wieder Großbaustelle. Beeinträchtigungen des
laufenden Betriebs sollen so gering wie möglich gehalten
werden, werden sich aber wohl nicht völlig vermeiden
lassen. Doch das Ziel, hochmoderne Gebäude zu erhalten,
die sich zudem wirtschaftlicher als bisher betreiben lassen,
ist der Mühen Wert. Die Ruhr-Universität ist
ein lebendiger und im – besten Sinne – aufregender
Ort, in diesem Semester vielleicht noch weit mehr als
immer schon.
Rektor
Prof. Dr. Elmar Weiler
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