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RUBENS 117

29. Juni 2007

Radon im Savannenhaus



Schülerinnen-Projekt an der Fakultät für Physik und Astronomie


Im jedem Boden lässt sich das radioaktive Edelgas Radon nachweisen. Acht Schülerinnen der neunten Jahrgangsstufe aus Bochum und Umgebung wollten es noch genauer wissen und untersuchten den Botanischen Garten der RUB. Vier Monate dauerte das Projekt. Es wurde vom Fachverband für Strahlenschutz e.V. finanziell unterstützt und zusammen von der Fakultät für Physik und Astronomie und RUBION (Zentrale Einrichtung für Ionenstrahlen und Radionuklide der RUB) geleitet.
Normalerweise dürfen Schüler nicht mit radioaktiven Stoffen arbeiten. Radon bildet die einzige Ausnahme, da der Stoff natürlich-radioaktiv ist. Doch für Schulen sind Experimente dieser Art zu teuer und zu aufwendig. Deshalb war es um so erfreulicher, dass die acht Schülerinnen Gelegenheit hatten, an der RUB mit Radioaktivität zu experimentieren. Sie fanden beispielsweise heraus, wie die Radonkonzentration im Boden und der Luft im Savannenhaus des Botanischen Gartens mit der Temperatur zusammen hängt: Je niedriger die Temperatur, desto höher die Radonkonzentration. Die Gründe dafür werden in einem weiteren Projekt in den Sommerferien untersucht.
Während die Betreuer des Projekts bei den Schülerinnen in erster Linie das Interesse für die Naturwissenschaften fördern möchten, erhofft sich der Fachverband für Strahlenschutz Nachwuchs. Auch wenn Deutschland – politisch gesehen – aus der Atomkraft ausgestiegen ist, ist der Bedarf an Strahlenschützern nicht gesunken. Abgebaute Atomanlagen und der Atommüll müssen fachgerecht entsorgt werden.


Radon
Die Entstehung von Radon kann von dem Menschen nicht beeinflusst werden. Ein bestimmter Prozentsatz des Radons gelangt in die Porenräume der Gesteine und Böden. Der Stoff kann vom Menschen mit der Atemluft aufgenommen werden. Dies ist gerade bei Menschen der Fall, die in alten Häusern mit Rissen im Boden leben. Durch einen „Kamineffekt“ steigt das Radon aus dem Boden auf. Studien in Europa und Nordamerika zeigten in der Vergangenheit einen klaren Anstieg des Lungenkrebsrisikos mit steigender Radonkonzentration.

 


Kathrin Beckert
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Letzte Änderung: 29.6.2007| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik