Ruhr-Universität Bochum zur Navigation zum Inhalt Startseite der RUB pix
Startseite UniStartseite
Überblick UniÜberblick
A-Z UniA-Z
Suche UniSuche
Kontakt UniKontakt

pix
 
Das Siegel
Naturwissenschaften Ingenieurwissenschaften Geisteswissenschaften Medizinische Einrichtungen Zentrale Einrichtungen
pix
RUBENS - Zeitschrift der RUB
RUBENS- Startseite

Lesen
Aktuelle Ausgabe
Archiv
¤Ausgabe Nr. 117
  ¤Artikel
pdf-Dateien

Service & Kontakt
Mediadaten
Redaktion
E-Mail Service
Kontakt

Volltextsuche
pix RUBENS - Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
 
 
 
    
pix
Artikel » Ausgabe 117 »Archiv » RUBENS » Pressestelle » Ruhr-Universität
pix pix
RUBENS 117

29. Juni 2007

500. Promotion



Fakultät für Bauingenieurwesen mit Jubiläum


Ein ganz besonderes Jubiläum konnte die Fakultät für Bauingenieurwesen am 21. Juni feiern: An diesem Tag fand die mündliche Prüfung zur 500. Promotion in der Fakultät statt. Als Jubilar konnte sich Dipl.-Ing. Jochen Harding feiern lassen.
Am 30. Januar 1969 war in der damaligen Abteilung für Maschinenbau und Konstruktiven Ingenieurbau das erste Promotionsverfahren im Bauingenieurwesen abgeschlossen worden. In der damaligen Dissertation ging es um die Berechnung räumlicher Spannungszustände in Hohlzylindern.
Bei den durchschnittlich 17 Promotionsverfahren, die in jedem Jahr an der Fakultät erfolgreich abgeschlossen werden, stellen computergestützte Simulationsmodelle bis heute einen Themenschwerpunkt dar. Mit der Entwicklung der Computertechnik und der breiten, interdisziplinären Ausrichtung der Fakultät sind im Verlauf der letzten Jahrzehnte immer neue Anwendungsbereiche hinzugekommen. Diese Entwicklung wird durch die Beteiligung der Fakultät an der Exzellenzinitiative der Ruhr-Universität Bochum im Rahmen des Research Departments „Advanced Computational Engineering“ weiter verstärkt werden.
So behandelt auch die 500. Promotion ein Thema aus dem Bereich der Computeranwendung: die Simulation des Autobahnverkehrs. Jochen Harding hat ein Modell für das Verhalten der Autofahrer auf Schnellstraßen entwickelt. Durch Messungen im fließenden Verkehr wurde festgestellt, wie die Fahrer ihren Abstand zum Vordermann wählen und wann sie den Fahrstreifen wechseln.
Wie jeder Verkehrsteilnehmer aus eigener Erfahrung weiß, ist das Verhalten eines Autofahrers nur bedingt berechenbar. Deshalb werden die Handlungsweisen durch Ansätze aus der Wahrscheinlichkeitstheorie beschrieben, bei denen die Unschärfe menschlicher Verhaltensmuster durch die sog. Fuzzy-Logik abgebildet wird. Dadurch gelingt es, den Verkehrsfluss auf Autobahnen und ihren Anschlussstellen sehr realistisch im Computer nachzubilden. Mit dem Modell können unterschiedliche Planungen und Verkehrssteuerungen auf ihre Auswirkungen hin untersucht und verglichen werden.
Harding konnte bei seiner wissenschaftlichen Arbeit sowohl auf sein Studium des Bauingenieurwesens an der Ruhr-Universität – ergänzt durch einen einsemestrigen Studienaufenthalt in England – als auch auf eine 18-monatige Tätigkeit als Verkehrsingenieur in den USA zurückgreifen. Somit ist er mit den verschiedenen Facetten des Verkehrswesens bestens vertraut. Mit den Ergebnissen seiner Arbeit wird es möglich, die Gestaltung von Autobahnen und die Verkehrssteuerung zu verbessern und so die Mobilität der Zukunft zu gestalten.

Prof. Andreas Schumann
pfeil  voriger Artikel Themenübersicht nächster Artikel   pfeil
 
 
Zum Seitenanfang  Seitenanfang | Druckfassung dieser Seite
Letzte Änderung: 29.6.2007| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik