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RUBENS 117

29. Juni 2007

Personalia



Leute an der Ruhr-Universität


Rufe & Ehre
Am 27. Juni wurde Prof. Dr. Oskar Anweiler von der Universität Warschau die Ehrendoktorwürde verliehen. Dies ist umso bemerkenswerter, als die Warschauer Universität seit ihrem Wiederaufbau 1945 erst zwei Ehrendoktorwürden ins Ausland vergeben hat. Oskar Anweiler ist damit der Dritte im kleinen, aber feinen Bunde weltberühmter Persönlichkeiten, zu ihnen gehören der Schweizer Entwicklungspsychologe Jean Piaget (1958) und die schwedische Schriftstellerin Astrid Lindgren (1989). Das Institut für Pädagogik gratuliert dem Emeritus zu dieser herausragenden zweiten Ehrung (nach der Universität Lipsensis 2000). Anweiler, der zur Gründergeneration der RUB gehört, hatte von 1964 bis 1990 nicht nur den Lehrstuhl für Vergleichende Erziehungswissenschaft am Institut für Pädagogik inne, er gilt zudem als Nestor dieser pädagogischen Subdisziplin in der BRD. Als Pädagoge blieb Anweiler stets der historischen Denkweise verpflichtet, die seine Gesamthaltung zu pädagogischen Fragen und zugleich seine Forschungsschwerpunkte prägte. Diese Ehrung verdankt sich freilich nicht nur seinem wissenschaftlichen Werk, das sich auf die Ost-West-Linie Russland/Sowjetunion, Polen, DDR und andere mittel- und osteuropäische Staaten bis hin zu Kanada erstreckte, sondern auch dem dauernden Engagement für einen lebendigen Wissenschaftsaustausch, der jenseits ideologischer und geografischer Grenzen eine selbstverständliche Fachkultur internationaler Orientierung pflegte. Gerade die deutsch-polnischen Wissenschaftsbeziehungen stehen dabei über die tagespolitischen Befindlichkeiten hinaus für eine nur zeitweilig unterbrochene Kontinuität des europäischen pädagogischen Denkens, das Oskar Anweiler bis heute in besonderer Weise verkörpert. Institut für Pädagogik/Fakultät für Philosophie, Pädagogik und Publizistik


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Prof. Dr.-Ing. Hermann-Josef Wagner wurde beim Deutschen Ingenieurtag im Mai das Ehrenzeichen des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) verliehen. In der Laudatio heißt es unter anderem: „Hermann-Josef Wagner zeichnet sich durch hervorragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Energie- und Stoffstromanalyse von Energiesystem aus ... Als Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Energietechnik hat er die neue Profilierung des VDI zielstrebig und erfolgreich mitgestaltet.“


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Prof. Dr. Hans-Ulrich Steinau (Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte, Bergmannsheil) wurde mit der William J. Barwick Lecture der Duke University (Durham, USA) ausgezeichnet. Sie wird an Chirurgen vergeben, die auf dem Gebiet der rekonstruktiven Mikrochirurgie richtungsweisende Impulse geben. Verbunden mit der Lecture über „Funktionelle Rekonstruktion und mikrovaskuläre Transplantation bei Tumordefekten“ sind Vorträge und Falldiskussionen für den akademischen Nachwuchs vorgesehen.


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Prof. Dr. Helmut Schatz, emeritierter Professor für Innere Medizin der Ruhr-Universität Bochum und ehemaliger Direktor der Medizinischen Universitätsklinik Bergmannsheil Bochum, wurde für seine Verdienste um die Diabetologie mit der Hippokrates-Medaille der International Hippokrates Foundation geehrt. Die Verleihung fand anlässlich des Zentraleuropäischen Diabeteskongresses auf der Insel Kos durch den griechischen Gesundheitsminister Dimitris Avramopoulos statt.
Foto: privat

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Für ihre herausragende wissenschaftliche Leistung auf dem Gebiet der Infrarot- und Terahertz-Technologie und -Spektroskopie wurde Prof. Dr. Martina Havenith-Newen (Lehrstuhl für Physikalische Chemie II – Laserspektroskopie und Biophotonik) in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt. Die Wahl gilt für Naturwissenschaftler in Deutschland als eine besondere Auszeichnung ihrer Arbeiten. Neben Havenith-Newen sind mit Prof. Dr.-Ing. Hermann-Josef Wagner, Rektor Prof. Dr. Elmar Weiler, Prof. Dr. Jürgen Krämer und Prof. Dr. Onur Güntürkün derzeit noch vier weitere aktive Wissenschaftler der RUB in der Leopoldina vertreten. Die Leopoldina wurde 1652 gegründet und ist damit die älteste naturwissenschaftlich-medizinische Gelehrtengesellschaft Deutschlands und die älteste dauerhaft existierende weltweit.


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Phisher, die mittels nachgebauten Webseiten Nutzer dazu bringen, ihre Konto- und Zugangsdaten preiszugeben, will Dominik Birk mit ihren eigenen Waffen schlagen: Der Student der IT-Sicherheit am Horst Görtz Institut hat zusammen mit seinem Kommilitonen Felix Gröbert und einem Kollegen der Universität Mannheim ein Konzept entwickelt, Phisher dingfest zu machen, indem er sie mit erfundenen Zugangsdaten ködert und sie dann bei der Eingabe der gestohlenen Daten in eine Falle lockt. Für seine Arbeit wurde er im Juni auf dem 10. Deutschen IT-Sicherheitskongresses des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn mit dem Best Student Award ausgezeichnet. Birk erhält ein sechsmonatiges Stipendium an einer internationalen Forschungseinrichtung.


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Er war der erste Professor an der Ruhr-Universität und ist einer der bekanntesten „Shakespearianer“ Deutschlands: Prof. em. Dr. Ulrich Suerbaum (Englisches Seminar). Für seine herausragenden Verdienste um die literarischen und kulturellen Verbindungen zwischen dem deutsch- und englischsprachigen Raum erhielt er Anfang Juni den mit 30.000 Schweizerfranken dotierten Geilinger-Preis der Max-Geilinger-Stiftung in Zürich. Den Preis teilt sich Prof. Suerbaum mit Prof. Andreas Fischer (Zürich) und Prof. Rüdiger Ahrens (Würzburg). Gemeinsam geben sie die englisch-deutsche Studienausgabe der Werke Shakespeares heraus.
Foto: privat


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Mit den Pfizer-Preisen ehrt FoRUM (Forschungsförderung RUB Medizinische Fakultät) jedes Jahr herausragende Projekte, die aus den Mitteln der Medizinischen Fakultät gefördert wurden. Pfizer-Forschungspreise gingen diesmal an Dr. Ivo Quack für die Erforschung des Eiweißverlustes bei Nierenerkrankungen, Juniorprofessorin Dr. Kirsten Gehlhar, die die Details der Wirkung von Allergenen erforscht, Dr. Jörg Timm für seine molekularbiologische Studie über das Hepatitis-Virus, und Dr. Carsten Saft, der die Muster der Verarbeitung akustischer Reize im Gehirn bei der Erbkrankheit Morbus Huntington untersuchte.


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Prof. Dr. Holger Dette (Mathematik) hat einen Ruf auf eine Professur für Angewandte Statistik an der Universität Wien erhalten.


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Prof. Dr.-Ing. Christof Paar (Elektrotechnik und Informationstechnik) hat einen Ruf auf eine Professur für Embedded System Security an der TU Eindhoven erhalten.


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Für ihre herausragenden Dissertationen haben Dr. Sebastian Jansen (Maschinenbau) und Dr. Jan Pelzl (Elektro- und Informationstechnik) am 15. Juni den Eickhoff-Preis erhalten. Der Preis ist mit jeweils 3.000 Euro dotiert und steht für die fruchtbare Verbindung von Wissenschaft und Unternehmen.



Neu ernannt
Seit Beginn des Sommersemesters verstärkt Juniorprofessor Dr. Ulfert Gronewold (mit einer Stiftungsprofessur der PricewaterhouseCoopers AG) die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft. Sein Spezialgebiet innerhalb der Betriebswirtschaftslehre ist das Auditing. Ulfert Gronewold studierte von 1997 bis 2001 BWL in Potsdam und in Leon (Spanien). Seine Diplomarbeit wurde mit dem Deutschen Hochschulpreis für Prüfungsforschung ausgezeichnet. Im April 2006 wurde Gronewold in Potsdam promoviert, das Thema seiner Dissertation lautete: „Die Beweiskraft von Beweisen – Audit Evidence bei betriebswirtschaftlichen Prüfungen“. Zuletzt arbeitete Ulfert Gronewold am Lehrstuhl für BWL mit dem Schwerpunkt Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung der Universität Potsdam.

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Seit August 2006 besetzt Prof. Dr. Ralf Gold den Lehrstuhl für Neurologie der Ruhr-Universität, St. Josef Hospital. Nach seinem Studium in Würzburg war Gold von 1997 bis 2003 Leiter der klinischen Forschungsgruppe für Multiple Sklerose und leitender Oberarzt an der Neurologischen Universitätsklinik Würzburg. Seit 2004 hatte er am Institut für Multiple Sklerose Forschung der Universität Göttingen und Hertie-Stiftung den Lehrstuhl für experimentelle und klinische Neuroimmunologie inne. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind die klinische Versorgung von MS-Patienten einschließlich der Teilnahme an Therapiestudien, sowie Grundlagenforschung zur Verbesserung spezifischer Immuntherapien für die MS. Er beschäftigte sich intensiv mit Mechanismen der Elimination von T-Zellen im Nervensystem durch Apoptose und der therapeutischen Bedeutung von Steroidhormonen. In neueren Arbeiten untersuchte er neurobiologische Suszeptibilitätsfaktoren für den Verlauf der Multiplen Sklerose.

 

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Letzte Änderung: 29.6.2007| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik