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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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Wichtige Säule
Mit der wissenschaftlichen Weiterbildung komplettiert
die RUB ihren Bildungsauftrag
Neben Forschung und Lehre sieht die Ruhr-Universität
die Wissenschaftliche Weiterbildung als dritte wichtige
Säule ihres Bildungsauftrags an. Zum Jahreswechsel
2006/2007 hat die Uni diesen Bereich von der internen
Weiterbildung für ihr eigenes Personal abgekoppelt
und die Arbeitsstelle „Wissenschaftliche Weiterbildung“
(AWW) für Berufstätige in unterschiedlichen
Berufsfeldern gegründet. Zusammen mit der Akademie
der RUB unterstützt und berät die Arbeitsstelle
Fakultäten und Institute bei der Konzeption und Umsetzung
wissenschaftlicher Weiterbildung – auch im Sinne
des Wissenstransfers, um auf der Basis von Forschungsergebnissen
anwendungsbezogene Weiterbildungsprogramme anzubieten.
Arne Dessaul sprach mit dem Leiter der Arbeitsstelle,
Dipl.-Ing. Bernhard Christmann.
RUBENS: Herr Christmann, am 5. Juli
wird das Leistungsspektrum der wissenschaftlichen Weiterbildung
an der RUB der Öffentlichkeit präsentiert. Wem
wird dabei was gezeigt?
Bernhard Christmann: Adressaten sind
Fakultäten und Institute, die wissenschaftliche Weiterbildung
für Berufstätige anbieten möchten. Gezeigt
wird zum einen das umfangreiche Beratungs- und Unterstützungsangebot
der Arbeitsstelle und der Akademie. Zum anderen werden
erfolgreiche Weiterbildungsangebote vorgestellt. Zu den
von der Arbeitsstelle und der Akademie entwickelten Programmen
gehören Mediation und Konfliktmanagement, Veränderungsmanagement
sowie IT-Sicherheit. Künftig angeboten werden Datenschutz
und Mitbestimmung, Human Ressource Management sowie Professionelle
berufliche Kommunikation. Außerdem entwickeln wir
zurzeit zusammen mit dem Institut für Berg- und Energierecht
das Programm Energy Law & Management.
Es gibt allerdings auch Weiterbildungsangebote, die unabhängig
von Arbeitsstelle und Akademie entstanden sind. Auch die
dafür verantwortlichen Einrichtungen werden ihre
Angebote am 5. Juli vorstellen. Insgesamt geht es bei
der Präsentation vor allem darum, den Adressaten
zu zeigen: Ihr müsst das Rad nicht neu erfinden,
wenn ihr wissenschaftliche Weiterbildung anbieten möchtet.
Die Arbeitsstelle hat eine lange und breite Erfahrung.
Wir können den Fakultäten und Instituten helfen
und zusammen mit ihnen sehr rasch fundierte Weiterbildungsangebote
entwickeln.
RUBENS: Vor einigen Monaten wurde das
Weiterbildungsangebot der RUB neu strukturiert, intern
wurde von extern getrennt. Welche Vorteile hat das?
Bernhard Christmann: Vorteile haben vor
allem die Adressaten. Sie haben jetzt eindeutige Ansprechpartner
für interne oder externe Weiterbildung. Das schärft
zugleich das Profil der RUB in Sachen Weiterbildung.
RUBENS: Worin liegt der Unterschied zwischen
Arbeitsstelle und Akademie?
Bernhard Christmann: Beide arbeiten in
der wissenschaftlichen Weiterbildung eng zusammen. Die
Arbeitsstelle unterstützt Fakultäten und Institute
bei der Entwickelung und Planung von Weiterbildungsangeboten,
während die Akademie nach außen als Anbieter
auftritt.
RUBENS: Mit der wissenschaftlichen Weiterbildung
komplettiert die RUB zum einen ihren Bildungsauftrag,
ein Stichwort lautet hier „lebenslanges Lernen“.
Zum anderen verfolgt die Uni gewiss auch wirtschaftliche
Ziele, oder?
Bernhard Christmann: Wir müssen
in erster Linie kostendeckend arbeiten. Bei der preislichen
Gestaltung müssen wir uns auch daran orientieren,
was auf dem Weiterbildungsmarkt üblich ist. Außerdem
haben Firmen und Verwaltungen ein begrenztes Weiterbildungsbudget.
Bei besonders gut nachgefragten Programmen werden auch
Überschüsse erzielt. Diese investieren wir in
die Entwicklung neuer Programme.
RUBENS: Einige Einrichtungen der RUB
bieten bereits erfolgreich wissenschaftliche Weiterbildung
an, z. B. Arbeitswissenschaftler, Juristen oder Psychologen.
Was können andere von diesen Einrichtungen lernen?
Bernhard Christmann: Entscheidend für
den Erfolg ist, dass die Programme direkt an die praktische
Arbeit und damit an die Bedürfnisse der potenziellen
Nachfrager anknüpfen müssen. Dabei darf der
wissenschaftliche Anspruch natürlich nicht verloren
gehen. Das vermittelte Wissen kommt ja unmittelbar aus
der Forschung, es muss jedoch für die Praxis aufbereitet
werden. Natürlich müssen wir auch bei der zeitlichen
Organisation und Struktur berücksichtigen, dass wir
es mit Berufstätigen zu tun haben, die sich neben
dem Beruf und anderen Verpflichtungen wie Familie weiterbilden
möchten.
Präsentation
Am 5. Juli (13 h, TZR) wird die wissenschaftliche Weiterbildung
an der RUB der internen Öffentlichkeit präsentiert.
Die Veranstaltung wird organisiert von der Arbeitsstelle
wissenschaftliche Weiterbildung und der Akademie der
RUB mit Unterstützung durch das Rektorat sowie
der Gesellschaft der Freunde der RUB. Infos: http://www.rub.de/aww
oder http://www.akademie.rub.de
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