Universallösung
Die Ruhr-Uni erprobt ein neues Veranstaltungskonzept
Wer eine Tagung, ein Event, einen Workshop etc. plant,
kann sich neuerdings an UNIversaal wenden. Das elfköpfige
Serviceteam der RUB übernimmt die komplette Organisation:
vom Raum bis zum Blumendekor. Es kümmert sich auch
ums Sommerfest. Sheila Patel sprach mit Dr. Martina
Hoffmann, der Leiterin von UNIversaal.
RUBENS: Frau Hoffmann, was genau steckt hinter UNIversaal?
Hoffmann: UNIversaal versteht sich als Service-Einrichtung.
Wir suchen für die individuellen Wünsche der
Veranstalter die entsprechenden Lösungen heraus.
Wir beraten in allen Veranstaltungsfragen. Wir kümmern
uns – je nachdem, wie viel Organisationsbedarf
der Kunde hat – um die Raumbeschaffung, die richtige
Technik, Dekoration, Büffet, Einladungen, Plakate
und so weiter. Wir planen bei Anfrage auch das Rahmenprogramm,
wir bieten Shuttle-Services an und Führungen sowohl
im universitären Umfeld als auch im Ruhrgebiet.
RUBENS: Woher stammt die Idee für dieses zentrale
Veranstaltungskonzept?
Hoffmann: Der Grundgedanke war, den Veranstaltern die
aufwendige Organisationsarbeit abzunehmen. Das Problem
bisher war, dass die RUB-Angehörigen in der Regel
über wenig Erfahrung darin verfügen und die
Arbeit bei den Sekretärinnen, den wissenschaftlichen
Mitarbeitern etc. hängen bleibt. Vor allem für
die, die so etwas zum ersten Mal machen, ist es ein
unglaublich hoher Aufwand, an die richtigen Telefonnummern
und an die richtigen Leute zu kommen. Wir von UNIversaal
haben gute Kontakte, wir können zum Beispiel eine
gute und nicht überteuerte Blumendekoration organisieren,
ein leckeres Büffet und vieles mehr. Auch der Zuständigkeitsbereich
liegt ab sofort bei uns. Wo man früher noch rumtelefonieren
musste, um für Einzelheiten der Veranstaltung grünes
Licht zu bekommen, reicht heute ein Telefonanruf bei
uns.
Pakete schnüren
RUBENS: Was ist aus dem Koordinationsbüro
geworden, das früher einen Teil dieser Angebote
übernommen hatte?
Hoffmann: Das Koordinationsbüro ist in UNIversaal
aufgegangen und erweitert worden. Früher gab es
zwar das Basisangebot, aber es war trotz allem weder
zentralisiert noch so umfangreich wie das Angebot von
UNIversaal.
RUBENS: Wie finanziert sich UNIversaal?
Hoffmann: Die Zusatzangebote, also die Dienstleistungen,
die über Raumsuche und Bereitstellung von Basistechnik
hinausgehen, sollen bezahlt werden. Dabei handelt es
sich aber um stark reduzierte Kosten. Es ist schwer,
einen genauen Preis zu nennen, da die Beratung sehr
individuell erfolgt. Wenn jemand eine Veranstaltung
an der Uni plant, fragen wir erst einmal nach, was er
alles benötigt und beraten ihn eingehend. Dann
stellen wir das Paket zusammen und daraus ergibt sich
der Preis.
RUBENS: Wie groß ist Ihr Team?
Hoffmann: Derzeit gibt es elf Mitarbeiter aus verschiedenen
Dezernaten. Wir alle verfügen über genug Erfahrung
in Sachen Veranstaltungskonzepte. UNIversaal ist im
Bereich Sonderdienstleistungen angesiedelt. Nach drei
Jahren wird unsere Arbeit evaluiert. Wenn unser Angebot
angenommen wird, was wir hoffen, verlängert sich
die Laufzeit des Projekts.
Sommerfest
UNIversaal kümmert sich auch um das Sommerfest
am 6. Juni. Am bekannten Rahmenprogramm wird sich nichts
ändern. „Die Bands werden voraussichtlich
Sebastian Sturm, Pamela Falcon, Black Fire, Schelmisch
und andere sein“, sagt Dr. Martina Hoffmann. Es
soll auch einen Kunst- und Handwerkermarkt geben sowie
das traditionelle Fußballspiel der Professoren
gegen die Verwaltung. „Die Gruppe Karibuni wird
ihr vielfach ausgezeichnetes Weltmusik-Programm für
Kinder vorstellen. Wir hoffen außerdem, dass der
neue Asta mitmacht. Ihm würde wieder die Nordbühne
zur Verfügung stehen“, so Hoffmann. Darüber
hinaus soll der Weg von der U-Bahn zum Verwaltungsgebäude
mit neuer Beleuchtungsdekoration verziert werden –
und auch das Feuerwerk am Schluss wird nicht fehlen.
Infos: Dr. Martina Hoffmann, UV 3/340,
Tel. -28007 o. –29576, Fax 32-14111, E-Mail: martina.hoffmann@uv.rub.de,
Internet: http://www.rub.de/universaal.
Sheila
Patel
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