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vom Campus
Hochschulrat
Die Verfassungskommission und das Dezernat 1 laden alle
Mitglieder und Angehörigen der Ruhr-Universität
zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung
ein, das Thema lautet: „Der Hochschulrat und die
Hochschule – Perspektiven für die Ruhr-Universität“.
Der Dialog mit der Hochschulöffentlichkeit soll
von Erfahrungsberichten externer Gäste und von
Statements aus unserer Hochschule begleitet werden.
Mit dem Hochschulrat hat der nordrhein-westfälische
Landesgesetzgeber eine neue Institution geschaffen,
die weitreichende Kompetenzen besitzen wird, etwa bei
der Wahl des Rektorats, bei der Hochschulentwicklungsplanung
und in finanziellen Dingen. Woher sollen seine Mitglieder
kommen? Ist es sinnvoll, hochschulinterne Personen als
Mitglieder dazu zu nehmen? Welche Perspektive wollen
wir hier an der Ruhr-Universität entwickeln? Diese
Fragen betreffen einen wichtigen Ausschnitt aus dem
Arbeitsprogramm der Verfassungskommission der RUB. Diese
arbeitet unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Martin Burgi
(Juristische Fakultät) seit Januar 2007 an der
Umsetzung des Hochschulfreiheitsgesetzes NRW in Bochum.
Infos: Informations- und Diskussionsveranstaltung
zum Hochschulrat, 21. Mai, 15 h, Veranstaltungszentrum
der RUB (unterhalb der Mensa, Raum 2a/2b)
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Verbindungsbüro läuft weiter
Das gemeinsame Verbindungsbüro der drei Ruhrgebietsuniversitäten
„ConRuhr“ in New York läuft mindestens
drei Jahre lang weiter. Am 5. April unterzeichneten
die Rektoren der Universitäten Bochum, Dortmund
und Duisburg-Essen den entsprechenden Vertrag. Zugleich
vereinbarten sie gemeinsame Betreuungsstandards für
amerikanische Austauschstudierende. „Die Universitätsallianz
Metropole Ruhr bekennt sich mit diesen beiden Verträgen
zu ihrer Rolle als international orientierte Forschungs-
und Bildungsinstitution in einem globalen Kontext“,
erklärte hierzu Prof. Rolf Kinne, der Leiter des
New Yorker Verbindungsbüros.
Von den – unter dem Titel „ConRuhr Experience“
– vereinbarten Betreuungsstandards profitieren
die Studierenden direkt: Ganz gleich, ob amerikanische
Austauschstudenten für ihren Auslands-aufenthalt
Bochum, Dortmund oder Duisburg-Essen wählen, sie
bekommen stets den gleichen Service – von der
Abholung am Flughafen über speziell zugeschnittene
Sprachkurse und Orientierungsveranstaltungen bis hin
zu einem Patenschaftsprogramm. Für alle Fragen
in persönlichen, administrativen und akademischen
Belangen haben die Studierenden feste Ansprechpartner
in den drei Ruhrgebietsuniversitäten.
Das am 1. November 2004 in New York feíerlich
eröffnete Verbindungsbüro ist eine der tragenden
Säulen der vor kurzem besiegelten „Universitätsallianz
Metropole Ruhr“ (RUBENS 114). Es soll das Ruhrgebiet
als Forschungs- und Bildungsraum in den USA bekannt
machen, das Netzwerk zwischen den drei Allianz-Universitäten
und den amerikanischen akademischen Institutionen stärken,
wissenschaftliche Kooperation erweitern, den Studierendenaustausch
ausbauen sowie Ehemalige in den USA stärker an
das Ruhrgebiet binden.
ConRuhr gibt regelmäßig einen Newsletter
auf Deutsch und Englisch heraus, der Nachrichten aus
Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und Kultur der
Region Ruhr enthält. ConRuhr hat mittlerweile ein
Netzwerk mit über 520 Kontakten in den USA geknüpft;
darüber hinaus veranstaltet das Verbindungsbüro
Tagungen und Konferenzen, die als Forum auf internationaler
Ebene dienen, um die Nähe zu den amerikanischen
Leitmedien zu suchen.
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Uni Cup
Der englische Fußballprofi Gary Lineker ist in
den Achtziger und Neunziger Jahren nicht nur dank seiner
vielen Tore berühmt geworden, sondern auch mit
der Aussage: „Fußball ist ein Spiel mit
22 Spielern und am Ende gewinnen immer die Deutschen.“
Dieser Satz ließe sich wie folgt variieren: „Beim
Uni Cup Ruhr rudern 16 Männer um die Wette und
am Ende gewinnen immer die Bochumer.“
Nun gut, wollen wir die anderen Hochschulen nicht unnötig
reizen und bleiben fortan sachlich: Beim Uni Cup Ruhr
treten die Ruder-Vierer der Universitäten Bochum,
Dortmund, Duisburg-Essen und Witten-Herdecke bei einem
500m-Sprint gegeneinander an. Die Teams, die den ersten
und zweiten Platz belegen, bilden anschließend
zusammen den Ruhr-Achter. Dieser wiederum liefert sich
ein Duell mit dem aktuellen Sieger des legendären
Boat Race auf der Themse zwischen den englischen Eliteuniversitäten
Cambridge und Oxford.
Seit 2001 wird der Uni Cup Ruhr Jahr für Jahr ausgetragen,
mal in Duisburg auf der Wedau, mal in Essen auf dem
Baldeneysee, stets im Rahmen einer internationalen Regatta.
Sechsmal also wurde der Cup ausgerudert und sechsmal,
nun ja, hat der Vierer der Ruhr-Universität am
Ende die Bootsspitze (oder etwas mehr) vorn gehabt.
Und meist wurde anschließend im Achter auch das
englische Boot bezwungen.
In diesem Jahr steht die siebte Auflage an. Erstmals
ist nicht der Initiativkreis Ruhr fürs Organisatorische
zuständig, sondern die Universität Dortmund
(und als Sponsor die Nationalbank Essen). Den Rahmen
bildet am Nachmittag des 20. Mai die Hügelregatta
auf dem Baldeneysee – und der Gegner des Ruhr-Achters
steht mit dem Boot aus Cambridge schon fest.
Wie üblich, können sich Studierende und weitere
Mitglieder der vier Hochschulen kostenlos per Bus zur
Regattastrecken fahren lassen (und wieder zurück,
versteht sich) – und Freibier wird auch wieder
ausgeschenkt.
Wir hoffen auf ganz viel Unterstützung für
den Bochumer Vierer – und drücken natürlich
allen Booten ganz fest die Daumen.
Infos zum Transfer etc.: http://www.uni-cup-ruhr.de
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Vor der EM
Die Vorbereitungen für die Fußball-EM der
Universitäten in Rom laufen weiter auf Hochtouren.
Damit die RUB als amtierender deutscher Hochschulmeister
im internationalen Vergleich besteht, baut Dozent und
Trainer Peter Lange eine schlagkräftige Truppe
um Kapitän Michael Jost auf. Jost selbst spielt
in der Oberliga für ETB Schwarz Weiß Essen.
Im Kader der Uni-Kicker sind zahlreiche weitere Ober-
und Verbandsligaspieler zu finden, von denen die meisten
aus dem Bochumer Raum stammen bzw. dort spielen, z.
B. Edin Terzic (SG Wattenscheid), Andreas Kluy (VfB
Hüls), Sebastian Amendt (VfB Günnigfeld),
Andrius Balaika, Alexander und Andreas Meister (alle
TSG Sprockhövel). Dominik Buchwald, Christian Spielmann
(beide SF Oestrich-Iserlohn) und Manuel Schulitz (ETB
Essen). Die meisten Spieler studieren Sportwissenschaft
an der an der RUB, mit Alexander Meister ist aber auch
ein Maschinenbauer im Uni-Kader.
Weitere Spieler anderer Studienrichtungen, die das Potenzial
für die EM mitbringen, werden in der Vorrunde der
diesjährigen Deutschen Hochschulmeisterschaften
beobachtet. Neben diesen „neuen Gesichtern“
kann Peter Lange auch auf erfahrene Akteure wie Ex-Regionalligaspieler
Kristijan Brcko und Studenten-Nationalspieler Hannes
Wolf (ASC 09 Dortmund) zurückgreifen.
Die Europameisterschaft wirft ihre Schatten voraus,
deswegen wird die Mannschaft im Mai gleich zweimal an
der RUB zu sehen sein. Zum einen findet die nationale
Vorrunde um die deutsche Meisterschaft am 23. Mai (11
h) auf dem Sportplatz der Sportfakultät statt.
Dort geht es gegen die Unis Köln, Dortmund und
Münster um den Einzug in die Zwischenrunde.
An gleicher Stelle findet bereits am 9. Mai das Fakultätsfest
der Sportler statt. Dabei tritt die Elf der RUB in einem
Freundschaftsspiel gegen eine Auswahl des VfL Bochum
an. Das Fakultätsfest beginnt um 17 h statt und
ist für jeden Besucher oder Aktiven offen. Neben
Speisen, Getränken und einem bunten Rahmenprogramm
wird auch Sport angeboten. So darf jeder mit einem Team
an den organisierten Turnieren im Fußball, Beachvolleyball
und Beachhandball teilnehmen (Infos & Anmeldung:
fakultaetsfestsport2007@arcor.de).
Infos zur Europameisterschaft und zur
Mannschaft: http://www.rub.de/euro2007
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Mit Dante zur Mehrsprachigkeit
Ende März fand im großen Saal der Auslandsgesellschaft
NRW (Dortmund) die vom Italienischen Konsulat Dortmund
und dem Romanischen Seminar der Ruhr-Universität
initiierte Veranstaltung „Mit Dante zur Mehrsprachigkeit:
Italienisch lernen und studieren” mit großer
Beteiligung statt.
Zunächst wurden einige Grußworte an die Zuhörer
gerichtet. Dr. Adelaide Frabotta, Konsulin der Republik
Italien, sprach sich für die Verbreitung der italienischen
Sprache und Kultur in Deutschland aus. Sie trat zugleich
dem Vorwurf entgegen, dass Italienisch im Vergleich
zu den anderen romanischen Sprachen wie Französisch
und vor allem Spanisch eher eine kleine Sprache sei.
Die Konsulin bestärkte die anwesenden Lehrenden
und Studierenden darin, die italienische Sprache und
Kultur in Deutschland weiterhin zu lehren, zu erlernen
und zu fördern. Auch Dr. Silvana Vassilli vom Italienischen
Kulturinstitut Köln und Studiendirektor Dieter
Jaeschke, Leiter der Fachkommission für Italienisch
in NRW, wiesen ausdrücklich darauf hin, dass das
Italienische in Deutschland aufgrund des großen
Interesses bei deutschen Schülern und Studierenden
in jedem Fall als eine den anderen romanischen Sprachen
ebenbürtige Sprache angesehen werden muss und dass
die Bemühungen um die italienische Sprache und
Kultur fortgeführt werden müssen.
Anschließend stellten Prof. Dr. Gerald Bernhard
und Prof. Dr. Rudolf Behrens (Romanisches Seminar der
RUB) den Bachelor-/Masterstudiengang „Romanische
Philologie Italienisch” vor. Sie erläuterten
die Voraussetzungen, die Anforderungen der Sprach- und
der Literaturwissenschaft für diesen Studiengang
sowie den Verlauf des Studiums. Auch Prof. Bernhard
betonte, dass es sich beim Italienischen zwar nicht
um eine Weltsprache im quantitativen Sinne handle, dass
diese Tatsache aber der wichtigen Rolle, die die italienische
Kultur in Europa gespielt habe und noch immer spiele,
nicht widerspreche. Daher sei die Zusammenarbeit der
Kulturinstitute, der Gymnasien und der Universitäten
eine der wichtigsten Grundlagen für die Verbreitung
und das Verstehen eines zentralen Bestandteils der gesamteuropäischen
Kultur.
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Workshop mit Michail Ryklin
Hochkarätigen Besuch bekommt das Institut für
Medienwissenschaft im Mai: Der russische Philosoph und
Medientheoretiker Prof. Dr. Michail Ryklin ist einen
Monat lang Gastprofessor beim Forschungsprojekt „GesichterPolitiken“
von Prof. Dr. Wolfgang Beilenhoff. Unter anderem bietet
Michail Ryklin am 25. Mai einen Workshop an der RUB
an: „Kultur in Putins Zeiten". Dabei können
die Teilnehmer mit Ryklin über seine Beobachtungen
der russischen Kultur diskutieren. Gemeinsam sollen
außerdem die in der letzten Zeit äußerst
erfolgreichen Blockbuster-Filme „Nocnoj Dozor"/„Dnevnoj
Dozor" (Wächter der Nacht/Wächter des
Tages, 2004-2006) als Symptom der neuen russischen Kultur
analysiert werden.
Michail Ryklin ist der diesjährige Preisträger
des von der Leipziger Buchmesse verliehenen „Preises
für Europäische Verständigung“.
Seine in der Edition Suhrkamp erschienenen Bücher
(„Räume des Jubels“ und „Mit
dem Recht des Stärkeren“) behandeln zentrale
Fragen der gegenwärtigen russischen Kultur. Seit
Mitte der 1990er-Jahre schreibt Ryklin für die
Zeitschrift „Lettre International" die „Korrespondenzen
aus Moskau". In dem vergangenen, von Wirtschaftskrise
und Turbokapitalismus, Terrorismus und Repression, politischen
Kehrtwenden und Tschetschenien-Krieg geprägten
Jahrzehnt zeichnet Ryklin – ausgehend von alltäglichen
Ereignissen, literarischen Texten oder Phänomen
der Massenkultur – ein Bild Russlands als „Laboratorium"
weltweiter Entwicklungen.
Info: Workshop „Kultur in Putins
Zeiten", 25.5., 14-18 h, Institut für Medienwissenschaft,
GABF 04/611
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Umzug
Ende April ist das Bafög-Amt – zusammen mit
der kompletten Abteilung für Ausbildungsförderung
des Akademischen Förderungswerks (Akafö) –
umgezogen. Die neuen Räume liegen im Studierendenhaus,
erste Etage, Zimmer 121 bis 160. Auf der gleichen Etage
sind u.a. auch die Akafö-Abteilungen für Wohnen
sowie Sozial- und Behindertenberatung untergebracht.
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Neuer Name
Die Fakultät für Biologie heißt nun
„Fakultät für Biologie und Biotechnologie“.
Einem entsprechenden Antrag der Fakultät hat das
Rektorat im März zugestimmt. Art. 38 Abs. 2 der
Verfassung der Ruhr-Universität sieht solche Namensänderungen
vor; zuletzt hatten die Chemiker davon Gebrauch gemacht:
Seit Mitte 2006 heißen sie „Fakultät
für Chemie und Biochemie“. Demnächst
wird sich auch die Fakultät für Bauingenieurwesen
umbenennen: in „Fakultät für Bau- und
Umweltingenieurwissenschaften“. In allen Fällen
werden mit den Umbenennungen besondere Schwerpunkte
in Forschung und Lehre gewürdigt.
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Neues Befristungsrecht
Ein vom Deutschen Bundestag verabschiedetes Gesetz vereinfacht
die befristete Beschäftigung von Wissenschaftler
in Drittmittelprojekten, auch nachdem sie ihre Qualifizierungsphase
abgeschlossen haben. Zur Karriere von Wissenschaftlern
gehört, dass sie sich in verschiedenen Forschergruppen
profilieren. Auf der anderen Seite finanzieren Hochschulen
und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
ihre Projekte zunehmend über Drittmittel und sind
darauf angewiesen, Mitarbeiter befristet zu beschäftigen.
Bisher fehlte hierzu ein ausdrücklicher Befristungsgrund,
der die nötige Rechtssicherheit schafft.
Die bestehenden Befristungsregelungen für die Qualifizierungsphase,
die sog. 12-Jahresregelung bzw. 15-Jahresregelung in
der Medizin, haben sich in der Praxis bewährt.
Sie wurden daher aus dem Hochschulrahmengesetz in das
neue Gesetz überführt. Die Regelungen werden
um eine familienpolitische Komponente ergänzt:
Bei Betreuung von Kindern verlängert sich die zulässige
Befristungsdauer in der Qualifizierungsphase um zwei
Jahre für jedes Kind. Hierdurch berücksichtigt
der Gesetzgeber die hohe Belastung von Wissenschaftlern
mit Kindern. Darüber hinaus sollen sie durch die
neue Regelung ermutigt werden, bereits in jungen Jahren
eine Familie zu gründen.
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133 Jahre
Die älteste Frau der Welt soll in Bochum geboren
sein? Das hätte man doch gewusst. Das kann höchstens
ein verspäteter Aprilscherz sein. Oder? Allerdings
gilt unser Informant als sehr zuverlässig: Prof.
Dr. Thomas Feltes (Kriminologie). Er forscht und lehrt
zurzeit für ein paar Monate an Bochums Partneruniversität
in Südafrika, der NWU Potchefstroom.
In der dortigen Zeitung, der „Sowetan“,
entdeckte er den Artikel über die älteste
Frau der Welt: Moloko Temo heißt sie und zählt
133(!) Jahre. Das lange, sehr intensive Porträt
nennt auch Moloko Temos Geburtsort: Bochum. Allerdings
liegt dieses Bochum nicht „tief im Westen“,
sondern in der heutigen südafrikanischen Provinz
Limpopo.
Aber apropos Aprilscherz: Natürlich war unser Bericht
in der letzten Rubens über den russischen Wasserkonzern
Vodaprom und seine Finanzspritze für das Lotman-Institut
der RUB nur erfunden - bzw. wie üblich eine Vorwegnahme
von Dingen, die so oder so ähnlich eines Tages
durchaus passieren könnten.
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Studiobühne
Drei Veranstaltungen prägen im Mai das Geschehen
auf der Studiobühne im Musischen Zentrum. Los geht’s
am 5. und 6. Mai (19.30 h, Eintritt sechs bzw. vier
Euro) mit dem Stück „Irrlichter“ nach
Fernando Pessoa und Christophe Feutrier. Die Kreation
der Theatergruppe Zeitsplitter zeigt zwei Menschen im
täglichen Kampf mit sich selbst. Eigentlich ein
Paar, sind ihnen die Gemeinsamkeiten abhanden gekommen.
Sie reden, ohne etwas zu sagen, von Gefühlen, die
nicht mehr existieren, oder sie sind auf der Suche nach
schon lange Verlorenem – ihrem Ich. Die Unfähigkeit
zu kommunizieren lässt sie an sich und an einander
scheitern. Untermalt wird die Aufführung durch
musikalische Motive von Schubert, Schumann, Ives, Mahler,
Wagner und Cage; Infos: http://www.zeitsplitter.de.
Am 11. und 13. Mai (19.30 h, Eintritt sechs bzw. vier
Euro) kehrt das Theater C2PQ zurück und präsentiert
als Wiederaufnahme aus dem Wintersemester 2006/07 das
Stück „Lear“ – frei nach Motiven
von Shakespeare und Edward Bond. Der alte König
Lear hat sich in den Kopf gesetzt, um sein Reich eine
Mauer zu bauen, um es vor seinen Feinden zu schützen.
Dabei schreckt er auch vor brutalen Übergriffen
auf sein eigenes Volk nicht zurück. Von seinen
Töchtern schließlich entmachtet, ergreift
er die Flucht und verfällt dem Wahnsinn. Die Aufführung
von Christian Quitschke setzt sich vor allem mit Gewalt,
Moral und der Gesellschaft auseinander; Infos: http://www.theater-c2pq.de.
Vom 24. bis 26. Mai präsentieren die Studiobühne
und das Kulturbüro Boskop zum sechsten Mal „BOstanbul“,
die deutsch-türkischen Theatertage an der RUB.
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Gottesdienste
Zwei Besonderheiten weist das kirchliche Programm in
der Apostelkirche (Uni-Center) im Mai auf: Am 13. Mai
(9.45 h) wird dort Traugott Jähnichen von der Evangelisch-Theologischen
Fakultät einen Gottesdienst halten. Und am 22.
Mai (19 h) wird in der Apostelkirche zum ersten Mal
ein Gesprächskonzert durchgeführt. Hans Jaskulsky
wird mit seinem Collegium Vocale Psalmvertonungen von
Monteverdi, Schein und Bach singen. In die Vertonungen
wird musikalisch (Hans Jaskulsky) und theologisch (Isolde
Karle) eingeführt. Wir laden zu beiden Veranstaltungen
herzlich ein.
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Begehrte Bücher
Zwei Veröffentlichungen von Wissenschaftlern der
RUB sorgten im Frühjahr für Furore: Der Filmwissenschaftler
Philipp Alexander Tschirbs hat für seine Abschlussarbeit
„Das Klo im Kino“ (LIT-Verlag, 24,90 Euro)
über 530 Filme analysiert; er beleuchtet dabei
nahezu alle Genres: vom Zeichentrickfilm über die
Liebeskomödie bis hin zum Actionfilm und Horrorthriller.
Im Mittelpunkt seiner Analysen steht die Toilette. Im
Film „Pulp Fiction“ wird John Travolta ebenda
von Bruce Willis erschossen und im Streifen „Wir
Kinder vom Bahnhof Zoo“ wickelt Titelheldin Christiane
F. dort ihren Drogenhandel ab – um nur zwei besonders
plakative Beispiele zu nennen.
Mindestens genauso populär ist das Thema, das sich
Jürgen Mittag (Institut für Soziale Bewegungen)
und Jörg-Uwe Nieland (Sozialwissenschaft) ausgesucht
haben. Sie haben das Buch „Das Spiel mit dem Fußball.
Interessen, Projektionen und Vereinnahmungen“
(Klartext-Verlag, 27,90 Euro) herausgegeben. Auf 592
Seiten analysieren 41 Autoren den Stellenwert der Fußballs
in fünf Problemfeldern (Geschichte, Politik, Wirtschaft,
Kultur und Medien) und suchen Antworten auf die Frage,
ob Fußball bereits zum Spielball fremder Interessen
geworden ist.
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Theatertage
Die Tradition des deutsch-türkischen Dialogs an
der Ruhr-Universität wird fortgesetzt: Zum 6. Mal
bringen Boskop, Musisches Zentrum, Theater Getürkt
sowie türkische Studierende verschiedene Produktionen
auf die Studiobühne im Musischen Zentrum. Diesmal
ist es gelungen, die international bekannte Schauspielerin
Zuhal Olcay für die Eröffnung zu gewinnen.
In den vergangenen Jahren hat sich Olcay neben ihrer
Schauspielerei auf Bühne, im TV und im Kino verstärkt
ihrer weiteren Leidenschaft, der Musik, gewidmet. Anlässlich
von BO-Stanbul gibt sie ein exklusives Konzert im Musischen
Zentrum. Zusammen mit Selim Atakan am Klavier und Hüya
Özalasan (Geige) singt sie bekannte türkische
Balladen.
In der provokanten und brisanten Produktion des Westfälischen
Landestheaters „Schwarze Jungfrauen“ sprechen
fünf Muslima in Monologen über sich, ihre
Sehnsüchte und Wünsche, über ihre Wut
– und all das fernab von den westlichen Medienklischees.
Diese in Deutschland lebenden Frauen der zweiten und
dritten Generation – die Schülerin, die Mittdreißigerin,
der weibliche Krüppel, die rechte Jugendliche und
die zum Islam konvertierte Christin – haben nur
einen gemeinsamen Nenner: einen starken Glauben und
die daraus resultierende Sicherheit – darum wird
kräftig mit der Umwelt abgerechnet.
Für den Abschluss der Theatertage am Samstagabend
ist Django Asül mit seinem neuen Kabarettprogramm
vorgesehen.
Infos: 6. Deutsch-Türkische Theatertage
„BOstanbul“, 24.-26.5., Studiobühne,
alle Termine, Preise etc. unter http://www.akafoe.de/kultur
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RUB auf der Brust
Wer bislang noch nicht stolz darauf gewesen ist, an
der Ruhr-Universität zu studieren, ist es spätestens,
seitdem die RUB als „Spitzen-Universität“
nominiert worden ist (s. Beilage). Das können schließlich
nicht so viele Studierende in Deutschland von sich behaupten,
an einer solchen Uni zu studieren bzw. aus anderer Sicht:
zu promovieren, zu forschen, zu lehren oder sonst irgendwie
zu arbeiten.
Wer mag, kann schon seit längerer Zeit seinen Stolz
durch allerhand Äußerlichkeiten demonstrieren:
von Kugelschreibern über Tassen, Taschen, Anhängern
bis hin zur Kleidung mit Schriftzug und Siegel. Ob ein
kurzärmliges pinkfarbenes T-Shirt, ein grauer Kapuzenpulli
oder ein rotes Sweatshirt – alles kann getragen
werden, und zwar in den Größen S, M, L, XL
bzw. XXL und mit verschiedenen Versionen des Schriftzugs
und des Siegels.
Die gesamte Kollektion (zzgl. der anderen oben genannten
Produkte) wird von der Kölner Firma Campus Sportswear
vertrieben, zurzeit schon an einem Verkaufspunkt im
Mensafoyer und demnächst auch in einem sog. Shop-in-Shop
innerhalb der Buchhandlung Schaten in der gläsernen
Ladenzeile schräg gegenüber der Universitätsbibliothek.
Der Laden wird voraussichtlich Anfang Juni eröffnet.
ad
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