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RUBENS 115

2. Mai 2007

Editorial


Die Ruhr-Universität setzt in der Region ein Zeichen


Ging nicht ein (kleiner, aber vernehmlicher) Ruck durchs Land? Am 12. Januar zog die Ruhr-Universität mit nur sieben weiteren Bewerbern in die Endrunde des zweiten Rennens um den Titel einer „Elite-Universität“ ein, flankiert von dem Erfolg ihrer Research School bereits in der ersten Wettbewerbsrunde und dem Einzug des Beitrags „Protein-Netzwerke“ in die Endrunde der Wettbewerbslinie „Exzellenzcluster“.
Erfolg hat immer viele Mütter und Väter; einiges zur Erhellung der Hintergründe möchte diese Sonderbeilage beitragen. Aber sie soll auch informieren über unsere „Wettbewerbsbeiträge“. Wie es sich für Wettbewerbsbeiträge gehört, wurden sie sorgsam vor den Mitbewerbern gehütet – niemand lässt sich gerne in die Karten gucken. Eine ungewöhnliche Situation in einer Universität, wo doch sonst bis ins Kleinste alle erdenklichen Themen öffentlich gewendet und diskutiert werden. Gewiss hat dies die Spannung auf dem Campus erhöht; vielleicht auch die Sorge um die Inhalte besonders des „Forschungscampus’“, so die deutsche Bezeichnung des Zukunftskonzepts der Ruhr-Universität. Der Schleier kann nun – nachdem die Vollanträge pünktlich fertig geworden und am 13. April bei der DFG bzw. dem Wissenschaftsrat eingereicht wurden – endlich gelüftet werden. Gespannt warten das Rektorat und mehr als 70 Hauptantragsteller nun auf das universitäre Echo.
Diese Sonderbeilage ist jedoch auch gedacht, denen zu danken, die an der Erstellung unserer Wettbewerbsbeiträge mitgewirkt haben: insgesamt elf Antragsskizzen und drei Vollanträge waren/sind im Rennen, mit weit über 100 beteiligten Wissenschaftler/innen. Die Hauptlast trugen jedoch die Koordinatoren/innen und die Redaktionsteams, die Tag und Nacht, an Wochenenden, über Ostern, immense Datenmengen zusammengetragen, Textkapitel verfasst, Grafiken erstellt, logische Zusammenhänge, Abläufe und Prozeduren akribisch auf den Prüfstand gestellt, die Anträge gedruckt und versandfertig gemacht haben: eine großartige Teamleistung!
Kehrt jetzt wieder Ruhe ein? Weit gefehlt! Der Leser wird es erahnen: Die Vorbereitungen zur Begutachtung im Juni und Juli laufen bereits auf Hochtouren; deren sichtbarer Teil macht sich im Erscheinungsbild des Campus mehr und mehr bemerkbar. Das erfordert ebenso großartige Teamleistungen. Werkstätten, Hausmeistereien, Betriebstechnik und Verwaltung, auch der Bau- und Liegenschaftsbetrieb und die Stadt Bochum helfen mit und packen an, das Ministerium unterstützt. Wir helfen uns selbst – es ist ja unser Campus!
Der Pioniergeist der frühen Jahre ist zurück – allerorten ist die Aufbruchstimmung unübersehbar, und so setzt die Ruhr-Universität in der Region ein Zeichen: Es geht voran! Ihnen allen danke ich für Ihre tatkräftige Unterstützung!

 






Rektor Prof. Dr. Elmar Weiler
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Letzte Änderung: 2.5.2007| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik