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RUBENS 115

2. Mai 2007

Editorial

Wissenstransfer


Wissenstransfer – was für ein sperriges Wort! Alle Berichte über die derzeitige Situation an deutschen Hochschulen belegen: Der Begriff ist an den Universitäten bekannt, die tatsächliche Umsetzung ist eher schwach ausgeprägt. Doch es gibt Unterschiede: Die Universität Dortmund, die TU München, um nur einige zu nennen, sind den steinigen Weg schon ein Stück weit gegangen. An der Ruhr-Universität gibt es einige hoffnungsvolle Beispiele, auch wenn die entstandenen Firmen teilweise nicht mehr in Bochum angesiedelt sind.
Was wollen wir tun, um die derzeitige Lage deutlich zu verbessern? Zunächst einmal wollen wir das Bewusstsein aller Mitarbeiter dafür schärfen, dass gute Ideen nicht nur erforscht werden können und sollten, um ein Paper zu schreiben, sondern dass es auch die Möglichkeit gibt, zuerst über eine mögliche Anwendung, also über ein Patent, nachzudenken und das Paper ein wenig später zu verfassen.
Auf welchen Gebieten sollten wir uns engagieren? Zunächst sind natürlich alle Bereiche der Forschung und Entwicklung an der Ruhr-Universität von Interesse, gute Ideen sind ja kaum planbar. Und damit sind wir beim Kern. Wir müssen auf der Basis unserer Kompetenzen diejenigen Projekte identifizieren, die in absehbarer Zeit eine Umsetzung in ein Produkt oder eine Dienstleistung wahrscheinlich werden lassen.
Im Klartext: Dort wo gute Forschung und Entwicklung gemacht wird, ist auch Transfer möglich. Wir wollen also versuchen auf den Gebieten unserer Forschungsstärken eine Struktur aufzubauen, die den oben erwähnten Weg „From Science to Market“ etwas weniger steinig macht.
Wie kann das gehen? Im ersten Schritt sollen angewandte Kompetenzcluster (applied centers of competence, ACC) dort aufgebaut werden, wo wir besonders stark sind. Unsere Bewerbung zur Exzelleninitiative hat diese Stärken zum größten Teil schon herausgearbeitet. Diese ACCs – das für Medizinische Bildgebung existiert bereits – bieten neuen Firmen und natürlich auch bereits bestehenden Firmen die Möglichkeit, sich Labors und Geräte zu mieten, die ohne weiteres kaum zugänglich sind. Auch die Expertise der beteiligten Wissenschaftler kann auf diese Weise mit eingebracht werden.
Das Management eines ACC wird sich um Marketing, Akquisition sowie Veranstaltungen wie Workshops, Konferenzen und Symposien kümmern. An dem bereits in Planung befindlichen ACC „Zentrum für Plasmatechnik Ruhr“ werden sich auch die Stadt Bochum und die rubitec GmbH beteiligen. Auf diese Weise sollen sich an der Ruhr-Universität zu unseren wissenschaftlichen Stärken auch wirtschaftliche gesellen. Denn nur auf Basis guter Grundlagenforschung können nachhaltige Hightech-Produkte entstehen.

Prof. Dr.-Ing. Peter Awakowicz, Prorektor für Forschung und Wissenstransfer
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Letzte Änderung: 2.5.2007| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik