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RUBENS 114

1. April 2007

Ziele und Leistungen vereinbart

Vertrag mit dem Wissenschaftsministerium gilt bis 2010



„Wir wollen der Forschung und besonders qualifiziertem wissenschaftlichen Nachwuchs bestmögliche Bedingungen bieten und wir werden unseren Weg zu einer der leistungsfähigsten Spitzenuniversitäten konsequent weiter gehen. Das schließt selbstverständlich auch die weitere Verbesserung der Lehre und der Studienbedingungen mit ein.“ So fasst Rektor Elmar Weiler die Inhalte der „Zielvereinbarung III“ mit dem NRW-Wissenschaftsministerium zusammen.
Großer Bahnhof im Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) in Essen. Aus Dortmund traf am Nachmittag des 21. Februar Rektor Prof. Eberhard Becker ein, aus Bochum Rektor Prof. Elmar Weiler, von der Universität Duisburg-Essen Rektor Prof. Lothar Zechlin und aus Düsseldorf NRW-Wissenschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart. Jeder der drei Rektoren unterzeichnete mit dem Minister eine Ziel- und Leistungsvereinbarung, gültig von 2007 bis 2010.
Dass die Repräsentanten der drei großen Ruhrgebietsuniversitäten zusammen auftraten, im von ihnen gemeinsam getragenen KWI, hatte seinen Grund: Die Kooperation innerhalb der Region ist fester Bestandteil der neuen Zielvereinbarungen. Gleichzeitig nutzten die drei Unis ihre Vereinbarungen, um die eigenständigen Profile in Forschung und Lehre zu schärfen und zu erweitern. So baut die RUB ihre vernetzten Profilschwerpunkte weiter aus: Systemchemie, Plasmaforschung, Materialwissenschaften, Strukturbiologie und Molekulare Medizin, Neurowissenschaften, Materialforschung, humane, kulturelle und gesellschaftliche Dimensionen des globalen Wandels, IT-Sicherheit sowie das subterrane Ingenieurwesen und die nachhaltigen Energietechnologien.

Nachwuchs im Blick

In der Lehre setzt die RUB auf Qualitätssicherung: Das internetgestützte Beratungsinstrument für Studieninteressierte (BORAKEL) wird weiterentwickelt und verstetigt. Neu entwickelt wird ein Monitor, mit dem Herkunft und sozialer Hintergrund der Studierenden systematisch erfasst und analysiert werden. Aufbauend auf einer Eingangsbefragung erlaubt das Instrument, die Studienbedingungen besser auf die Bedürfnisse der Studierenden zu fokussieren. Zudem will die RUB die Veranstaltungskritik als integrales Mittel der Evaluation der Lehre etablieren. Schließlich verpflichtet sie sich zu vielfältigen Maßnahmen, mit denen Studienerfolg und Absolventenquote erhöht werden können; dazu gehören die Weiterentwicklung und die verbesserte Koordination der Studienberatung.
Bei Innovationsmaßnahmen und dem Wissenstransfer setzt die RUB zunehmend auch auf junge Wissenschaftler. Sie will sie ermutigen und ihnen helfen, eigene Unternehmen zu gründen. Überdies wird die Ruhr-Universität die Weiterbildung professionalisieren. Nachdem sie 2006 die Auditierung als „Familienfreundliche Hochschule“ erfolgreich abgeschlossen hat, kommt es nun darauf an, den Ziel- und Maßnahmenkatalog umzusetzen. Dazu zählen die Schaffung von familiengerechten Infrastrukturen auf dem Campus (z. B. Kindertagesstätte), die Bildung von Familienbewusstsein bei Personalentwicklungsmaßnahmen, die familiengerechte Studienorganisation und der Ausbau der Informationsstruktur zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

ad/jk
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Letzte Änderung: 30.3.2007| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik