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RUBENS 114

1. April 2007

Nachrichten

Meldungen vom Campus


Ingenieure stellen um
Auch in den Ingenieurwissenschaften starten im Wintersemester 2007/08 die gestuften Bachelor- und Masterstudiengänge, zugleich laufen die letzten fünf Diplomstudiengänge an der RUB aus: Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnik, Umwelttechnik und Ressourcenmanagement sowie Sicherheit in der Informationstechnik.
Als erste Universität in Deutschland stellt die Ruhr-Universität damit campusweit auf das gestufte, international vergleichbare Studiensystem um. In den Geistes-, Gesellschafts- und Naturwissenschaften sowie in der Lehrerausbildung sind Bachelor und Master seit über fünf Jahren etabliert und bewährt. „Die Ruhr-Universität schließt die Studienreform ab, während die meisten Hochschulen in Deutschland gerade erst mit der Umstellung beginnen“, erklärte dazu Prof. Dr. Bernhard Stöckhert, Prorektor für Lehre, Weiterbildung und Medien.

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VWL-Stipendium
Bis zum 15. Mai 2007 läuft die Bewerbungsfrist für den vierten Jahrgang der Ruhr Graduate School in Economics (RGS Econ). Die Graduiertenschule nimmt erneut acht Doktorand/innen auf. Sie können, mit einem Vollstipendium (1.250 Euro pro Monat) versehen, innerhalb von drei Jahren in Volkswirtschaftslehre (VWL) promovieren. Das Programm startet am 1. Oktober 2007.
Die Schwerpunkte liegen in der theoretischen Modellierung und ökonometrischen Analyse. Neben der finanziellen Förderung profitieren die Doktorand/innen von der Arbeit in kleinen Teams, der intensiven Betreuung, dem strukturierten Ausbildungs- und Forschungsprogramm sowie dem Zugang zu Netzwerken international renommierter Wissenschaftler.
Bewerber/innen sollten über einen hervorragenden Abschluss in VWL oder benachbarten Fächern verfügen. Unterrichtssprache ist Englisch.
Die RGS Econ ist eine Verbundinitiative der Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen mit dem Rheinisch Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI Essen).
Infos: http://www.rgs-econ.org

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Preise
Die Philosophische Fakultät der Universität Düsseldorf schreibt zusammen mit dem Wissenschaftszentrum NRW zum zweiten Mal den mit 20.000 Euro dotierten Dr. Meyer-Struckmann-Preis für geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung aus. Das Thema lautet „Jüdische Traditionen in Kultur und Gesellschaft Europas“. Einsendeschluss ist der 16. April 2007. Infos: http://www.meyer-struckmann.de/preis07.
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Die SolarWorld AG schreibt zum zweiten Mal den mit 5.000 Euro dotierten SolarWorld Einstein-Award für Nachwuchsforscher im Bereich Photovoltaik (bzw. Systemtechnik, Nanotechnologie, allgemeine Energietechnologie, Kristallographie) aus. Studierende aus der ganzen Welt können sich bis zum 1. August 2007 mit ihrer Diplom- oder Doktorarbeit, Bachelor- oder Masterarbeit bewerben. Infos: http://www.einstein-award.de.
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Die Hermann-und-Marianne-Straniak-Stiftung schreibt den mit 30.000 Schweizer Franken dotierten Straniak-Philosophie-Preis 2008 aus. Das Thema lautet: „Leid und Humanität im ost-westlichen Philosophievergleich“. Einsendeschluss: 30. November 2008, Infos demnächst unter http://www.lhl.at, schon jetzt telefonisch beim österreichischen Sekretariat des Preises: 0043/662/872350 (Dr. Herwig Liebscher).

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LSI startet neu
Anfang März präsentierte sich das Landesspracheninstitut (LSI) erstmals in seinen neuen Räumen im renovierten ehemaligen Studentenwohnheim in der Laerholzstraße 84. Die NRW-Landesregierung hatte im Sommer 2006 beschlossen, das zuvor als Landeseinrichtung organisierte, in Bochum ansässige Landesspracheninstitut der Ruhr-Universität als zentrale Betriebseinheit anzugliedern.
Das LSI ist eine Weiterbildungseinrichtung an der Nahtstelle von Wissenschaft und Praxis. Seine Aufgaben sind die Vermittlung von Sprachkompetenz und kommunikativen Fähigkeiten in den vier Weltkultursprachen Arabisch, Chinesisch, Japanisch und Russisch auf wissenschaftlicher Grundlage. Auf der Liste der Kunden tauchen beispielsweise das Auswärtige Amt, die Evangelische Kirche, die FAZ, viele ARD-Korrespondenten, aber auch große Wirtschaftsunternehmen wie Bosch oder Siemens auf. Besonders stolz ist Direktor Dr. Jochen Pleines auf die Astronauten der ESA, die in Bochum Russisch lernen.
Von seinen bisherigen zwei Standorten in Bochum (Innenstadt bzw. Universitätshochhaus West) ist das Institut nun ins ehemalige Studentenwohnheim in unmittelbarer Nähe des Campus umgezogen. Das Haus wurde nach den Vorstellungen der Verantwortlichen des LSI komplett umgestaltet und verfügt neben Unterrichtsräumen für alle Kurse über 60 eigene Gästezimmer mit Hotelstandard. Außerdem nutzt das Spracheninstitut das im selben Komplex befindliche Gästehaus des Akademischen Förderungswerks mit. „Wir können jetzt alle Leistungen unter einem Dach anbieten,“ freut sich Dr. Pleines.
Infos: http://www.lsi-nrw.de

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Buchkarriere
Eine wahre Bilderbuchkarriere hat ein an der Ruhr-Universität entstandenes Buch gemacht: Prof. Dr. Karin Pittner und Dr. Judith Berman (beide vom Germanistischen Institut) haben 2004 ihr Arbeitsbuch „Deutsche Syntax“ veröffentlicht: gedacht als Begleitlektüre zu Einführungskursen in die deutsche Syntax oder zum Selbststudium geeignet.
Die Veröffentlichung entpuppte sich als absoluter Renner, sie wurde bereits 2006 neu aufgelegt. Die Resonanz reichte bis ins ferne Korea. An der Germanistischen Abteilung der Seoul National University lehrt Assistant Professor Myung-Chul Koo, ein Absolvent der Universität Bielefeld. Seine Spezialgebiete sind deutsche Morphologie und deutsche Syntax. Ihm fiel das Werk von Prof. Pittner und Dr. Berman in die Hände. Das Buch gefiel ihm so sehr, dass er beschloss, es ins Koreanische zu übersetzen. Ein Verlag in Korea war schnell gefunden, die Erlaubnis der Autorinnen und ihres Verlages folgten rasch – und nach wenigen Monaten war die Übersetzung fertig, so dass in Seoul die deutsche Syntax nun nach Bochumer Standards gelehrt wird. ad
Infos zur deutschen Ausgabe: Karin Pittner, Judith Berman: „Deutsche Syntax“, Gunter Narr Verlag, Tübingen 2006 (2. Auflage), 200 Seiten, 19,90 Euro

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Tutorien im QFW
Anfang März kamen die Bagger, um im Außenbereich des Querforums West (QFW) Leitungen zu verlegen und die Stellplätze für Toiletten-Container vorzubereiten. Die sanitären Anlagen selbst wurden rund zwei Wochen später montiert. Zugleich ließ die Universität die Wärmedämmung des Gebäudes verbessern und die Innenbeleuchtung erneuern. Ende März schließlich sollten Tische, Stühle und Trennwände geliefert werden, so dass auf den beiden Etagen 17 neue Räume entstehen konnten.
Ab diesem Sommersemester sollen dann studentische Arbeitsgruppen und Tutorien das QFW als zentralen Lernort nutzen. Zahlreiche – insbesondere geisteswissenschaftliche – Fakultäten und ihre Fachschaften planen, ab April 2007 mit den dann erstmals eingenommenen Studienbeiträgen die Zahl der studienbegleitenden Tutorien erheblich zu erhöhen. Auf diese Weise wollen sie die studentischen Lerngruppen verkleinern und die Lernatmosphäre deutlich verbessern.

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Wiederaufnahme
Immer wenn die Nachfrage der Vorstellungen der Studiobühne größer ist als das Angebot (was zuletzt die Regel war), kommt die Wiederaufnahme ins Spiel. So auch diesmal: Bei den Aufführungen des Stückes „Urfaust oder so“ (nach Johann Wolfgang von Goethe) im Februar konnten längst nicht alle Kartenwünsche befriedigt werden – also wird das Stück noch zweimal gezeigt: am 14. und 15. April, jeweils um 19.30 h auf der Studiobühne im Musischen Zentrum; der Eintritt ist frei.
Infos: http://www.rub.de/mz-theater

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Boskops Programm
Wer einfach mal von der Rechnerei und Rennerei nach Kreditpunkten abschalten möchte, sollte einen Blick in das neue Kursprogramm des Kulturbüros Boskop werfen. Es liegt seit Ende März in allen Mensen und Caféterien aus und bietet eine breite Palette an Möglichkeiten, den persönlichen Horizont zu erweitern. Neu im Programm ist ein Hörspielkurs, jeweils ein Workshop zur Maskenbildnerei und zur Existenzgründung im Bereich Kultur und Medien. Wieder dabei sind Human Beat Box und ein Weinkurs – und nicht zu vergessen unsere ewigen Dauerbrenner: Salsa, Tango, Hip Hop Dance, Capoeira, Jazz Improvisation etc. Am besten einfach ein Kursprogramm schnappen und/oder unter http://www.akafoe.de/kultur surfen. Anmeldungen sind vom 3. bis 13. April im Mensafoyer möglich, jeweils ab 9 h. Die Kurse beginnen, wenn nicht anders ausgeschrieben, in der Woche vom 16. bis 20. April.

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Grafikbörse
Anfang März fand in Borken zum 20. Mal die deutsch-niederländische Grafikbörse statt. Erstmals mit einem eigenen Stand vertreten waren die Radierer des Musischen Zentrums (Bereich Bildende Kunst). Acht Künstler/innen präsentierten eine abwechslungsreiche Auswahl ihrer Arbeit: Radierungen und Hochdrucke in verschiedenen Techniken. Bei regem Publikumsverkehr fanden sich zahlreiche Kaufinteressenten.
Wichtiger als der erfreuliche Verkaufserlös waren jedoch die anregenden Gespräche mit deutschen und niederländischen Kollegen. Das ganze Wochenende über wurden technische Tipps und Adressen für weitere Kontakte ausgetauscht. Beim Betrachten und Diskutieren der Werke wurden zudem neue Ideen fürs eigene Schaffen geboren.
Auch im Sommersemester 2007 wartet ein besonderer Höhepunkt auf die Druckgrafiker: In der vorlesungsfreien Pfingstwoche fahren sie zur Arbeitsexkursion ins Münsterland, bei der die Grundlagen der Lithografie gelernt werden können. Einige Plätze sind noch frei. Studierende und andere Universitätsmitglieder mit Interesse am Zeichnen und an druckgrafischen Techniken sind herzlich eingeladen, sich der Radiergruppe anzuschließen.
Infos & Kontakt: http://www.rub.de/mz-bildendekunst, Tel. -23943

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Uni-Run
Bislang war der Uni-Run einer der österlichen Höhepunkte im Bochumer Sportkalender. Viermal ließen die Fakultät für Sportwissenschaft und der USC Bochum am Samstag vor Ostern laufen, u.a. einen halben Marathon. 2007 wird alles anders. Nun bilden Sommerfest und Fronleichnam die kalendarischen Bezugsgrößen für die Läuferinnen und Läufer. Der fünfte Bochumer Uni-Run steigt am 6. Juni und eröffnet das Sommerfest auf dem Campus, das auf seinen traditionellen Termin am Mittwoch vor Fronleichnam zurückkehrt.
Los geht’s um 17.30 h mit dem Campus-Lauf über 5 km. Anschließend startet um 18.30 h der 15 km lange sog. Rubissimo-Run. Start und Ziel beider Läufe wird das Forum sein. Nach dem letzten Zieleinlauf geht das Sommerfest mit Volldampf weiter. Über das Programm des Festes werden wir in den nächsten Ausgaben ausführlich informieren.
Infos & Anmeldung zum Uni-Run: http://www.bochumer-uni-run.de; Infos zum Sommerfest: http://www.rub.de/sommerfest

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Bochumer fahren zur EM
Durch den Gewinn der nationalen Meisterschaft der Hochschulen im Juni 2006 hat sich die Fußball-Mannschaft der RUB für die Europameisterschaft in Rom (9.-15. Juli) qualifiziert. Die Bochumer Studenten um Kapitän Micheal Jost dürfen damit Deutschland im Wettkampf mit den nationalen Meistern der anderen europäischen Länder verteten.
Zurzeit laufen die Vorbereitungen für die Reise unter Leitung von Peter Lange, Dozent der Sportfakultät und Trainer der Mannschaft, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten und den Studenten dieses Erlebnis zu ermöglichen. Mit ihm zusammen im Organisationsteam sitzen die Sportmanagementstudenten Christian Klotz und Dominic Schüler. Schüler wird das gesamte Projekt als Fallstudie in seiner Diplomarbeit dokumentieren (darüber wird RUBENS später berichten).
Als erster Partner konnte unter dem Motto „Von Sportlern für Sportler“ die in diesem Jahr erstmalig stattfindende Study Alliance Party, eine Sportlerparty der Unis Bochum, Dortmund und Essen-Duisburg in den Werstfalenhallen Dortmund (1. Juni), gefunden werden.
Info: http://www.rub.de/euro2007.

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Zehn Versprechen
Die Studierenden am Lehrstuhl für Finanzierung und Kreditwirtschaft haben es schriftlich: zehn Versprechen von Stephan Paul für ein besseres Studium. Der Wirtschaftsprofessor und sein Team verpflichten sich gegenüber den Studierenden zu besonderen Leistungen. „Gute Noten kann ich nicht garantieren, wohl aber eine exzellente Betreuung“, heißt es in „Paul’s 10“.
„Vorbilder für diese Verpflichtungen gibt es nur wenige, zum Beispiel an der Universität Hohenheim“, so Prof. Paul. Er gehört damit in Deutschland zu den „Pionieren“. Konkret sichert er den Studierenden u. a. zu, dass sie Vorlesungsunterlagen spätestens eine Woche vor Veranstaltungsbeginn erhalten, dass Klausuren innerhalb von fünf Wochen korrigiert werden und dass die Mitarbeiter aktiv Abschlussarbeiten unterstützen, etwa indem sie online Themen anregen und Partner (z. B. Unternehmen) vermitteln. Zudem bietet der Lehrstuhl ausführliche Sprechstunden an und garantiert den Studierenden, permanent erreichbar zu sein.
Besonderen Wert legt Stephan Paul auf Evaluation, Rückmeldung und Kritik: Die Studierenden haben nach Prüfungsleistungen (Seminar-, Diplomarbeiten, mündlichen Prüfungen) Anspruch auf sog. Feedback-Gespräche mit den Wissenschaftlern. Andererseits bewerten die Studierenden alle Veranstaltungen des Lehrstuhls, die Ergebnisse werden anschließend veröffentlicht. Auch die Evaluation von „Paul’s 10“ steht auf dem Plan: Hält sich der Lehrstuhl nachweislich nicht an die Verpflichtungen, sind die „Verstöße“ in einer entsprechenden Rubrik auf der Lehrstuhl-Homepage nachzulesen. Denn: „Versprochen ist versprochen“, so Prof. Paul.
Info: „Paul’s 10“ werden als Flyer verteilt und stehen im Internet unter http://www.rub.de/fin-kred/.

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Gewinner
Die religiöse Vielfalt – im Ruhrgebiet auf engstem Raum konzentriert – als gesellschaftliche Herausforderung und Bereicherung begreifen wollen Religionswissenschaftler der RUB um Prof. Dr. Volkhard Krech: In ihrem Projekt „Der Geist der Globalisierung und die Vielfalt religiöser Symbolsprachen“ werden sie die bereits begonnenen Forschungen vertiefen und ihre Ergebnisse medial aufbereiten. Die Resultate sollen in Form von Ausstellungen und Vorträgen, als Inhalte von Schülerprojekten und im Internet der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und als Beitrag zur kulturellen Verständigung dienen. Mit ihrem Konzept haben die Forscher im Februar den Wettbewerb „Geist begeistert“ zum Jahr der Geisteswissenschaften 2007 gewonnen. Sie werden vom Bundesforschungsministerium mit 15.000 Euro bei ihren Arbeiten unterstützt.

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Weiterbildung
Zwei neue Institutionen in der Weiterbildung – eine für Beschäftigte und eine für Externe – hat das Rektorat eingerichtet. Die wissenschaftliche Weiterbildung, die sich an externe Interessierte richtet, übernimmt fortan die Akademie der RUB, unterstützt von der neu gegründeten „Arbeitsstelle Wissenschaftliche Weiterbildung“ (AWW). Sie soll in enger Zusammenarbeit mit der Akademie den Fakultäten und Einrichtungen der RUB helfen, Angebote wissenschaftlicher Weiterbildung bedarfsgerecht und kundenorientiert zu konzipieren und umzusetzen. Außerdem übernimmt die AWW die Organisation und Abwicklung von Weiterbildungsprogrammen und berät die Fakultäten und Einrichtungen bei weiterbildungsdidaktischen, rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen. Damit soll die wissenschaftliche Weiterbildung der Ruhr-Universität im Sinne des Wissenstransfers und des lebenslangen Lernens weiter ausgebaut werden.
Die Stabsstelle „Interne Fortbildung und Beratung“ (IFB) richtet sich mit ihren Fortbildungsangeboten an alle Beschäftigten der Ruhr-Uni sowohl in der Wissenschaft als auch in der Verwaltung. Ziel ist es, die Beschäftigten dabei zu unterstützen, die anstehenden Veränderungen an der Universität zu bewältigen. Die Gründungsvereinbarung sieht u. a. ein besonderes Beratungs- und Coachingangebot für Führungskräfte vor sowie den Ausbau der Hochschuldidaktik und die Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
Infos: http://www.uv.rub.de/ifb/ bzw. http://www.rub.de/aww/.

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Lehrer in die Betriebe
Ab dem Sommersemester 2007 wird die gestufte Lehrerausbildung an der Ruhr-Uni um eine wichtige Komponente ergänzt: Angehende Lehrer/innen absolvieren fortan sechswöchige Praktika in der betrieblichen Ausbildung regionaler Unternehmen. Partner des Projekts „Lehr- und Lernprozesse in der betrieblichen Ausbildung“ sind das Zentrum für Lehrerbildung der RUB (ZfL) und die Arbeitgeberverbände Ruhr-Westfalen, die es finanziell unterstützen.
Das Projekt hat zwei zentrale Ziele: Künftige Lehrer sollen Einblick in das gegenwärtige Ausbildungssystem bekommen, zugleich sollen sie die jeweilige betriebliche Ausbildung mit wissenschaftlichem Know-how unterstützen, z. B. durch neue didaktische Methoden. „Letztlich profitieren davon alle Beteiligten: die Studierenden, die Auszubildenden und die Ausbildungsleiter“, sagt die Leiterin des ZfL Prof. Gabriele Bellenberg (Pädagogik).
Das Projekt hat einen „Rückkopplungseffekt“: Die Studierenden werden hinsichtlich ihrer späteren berufsvorbereitenden Aufgaben als Lehrer/innen geschult. Sie sollen außerhalb ihres üblichen Tätigkeitsfeldes die Wirtschaftswelt und ihre Zusammenhänge kennen lernen. Dadurch erweitern sie ihre Beratungskompetenzen für die Berufswahlvorbereitung im Schulunterricht und ihre Kenntnisse in wirtschaftlichen Fragestellungen für den Fachunterricht.
„Vor diesem Hintergrund ist die arbeitsmarktpolitische und gesellschaftliche Relevanz des Projekts sehr hoch“, erklärt Dr. Christiane Mattiesson vom ZfL. Zumal das Projekt einen Teilbereich der seit Jahren angespannten Lage auf dem Ausbildungsmarkt fokussiert: die viel diskutierte „mangelnde Ausbildungsreife“ jugendlicher Auszubildender.
Die Projektinhalte entwickelte das ZfL in einem Arbeitskreis mit den Arbeitgeberverbänden Ruhr-Westfalen sowie den teilnehmenden Firmen und Behörden – das sind u. a. namhafte Unternehmen wie Bosch, Eickhoff, ThyssenKrupp, Opel und die BKK Aktiv.
An der RUB ist das Projekt organisatorisch dem „Optionalbereich“ zugeordnet, der Bachelor-Studierenden Schlüsselqualifikationen vermittelt. In den Betrieben sind die Ausbildungsmeister und -leiter Ansprechpartner. Das Modul steht Studierenden aller Fächer im 3. und 4. Semester eines Bachelor-Studiengangs offen; insbesondere solchen, die später den Abschluss Master of Education (Lehramt) anstreben.





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