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RUBENS 113

1. Februar 2007

Neues An-Institut

Gesundheitsförderung und Versorgungsforschung




Das Institut für Gesundheitsförderung und Versorgungsforschung (IGV) ist das neunte An-Institut der Ruhr-Universität. Der Senat hat das Institut, das wie alle An-Institute rechtlich selbstständig bleibt, vor kurzem als wissenschaftliche Einrichtung an der Universität anerkannt. Eine intensive Zusammenarbeit ist vor allem mit der Fakultät für Psychologie im Bereich der Psychoonkologie, Psychotherapie und psychosozialen Versorgung geplant. Ziel ist, Krebspatienten optimal und fachübergreifend psychologisch zu betreuen sowie neue Modelle der Kranken- und Gesundheitsversorgung zu entwickeln und zu evaluieren.
Durch die Kooperation mit dem Institut baut die Fakultät für Psychologie ihren Schwerpunkt „Klinische Psychologie“ weiter aus. Bochumer Forscher haben Zugriff auf umfangreiches Datenmaterial aus der klinischen Praxis der Psychoonkologie. Für Studierende und Doktoranden ergeben sich aus der Zusammenarbeit mit dem Institut zahlreiche spannende Themen für Abschluss- und Forschungsarbeiten.
Mit dem sog. Care-Service-Science Konzept verfolgt das IGV eine enge Verflechtung von Wissenschaft und Praxis und bereichert das Spektrum der Bochumer Fakultät in Lehre und Forschung. So lässt sich beispielsweise der Masterstudiengang „Klinische Psychologie“ um Inhalte erweitern, die auf Tätigkeitsfelder für nicht approbierte Psychologen abzielen.
Das Institut zeichnet sich durch eine besondere Bandbreite aus: Es ist ein Forschungsinstitut, das sich sowohl mit der Entwicklung als auch mit der Implementierung und der Optimierung strukturierter Versorgungssysteme beschäftigt. Das Institut wurde Mitte 2006 als Nachfolgerin der Abteilung für Psychoonkologie im Klinikum Herford gegründet. Träger sind die Carina Stiftung sowie die Psychotherapeutenkammer NRW in Düsseldorf. Als gGmbH hat das IGV einen gemeinnützigen Charakter.



 


jw
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