Neues
An-Institut
Gesundheitsförderung
und Versorgungsforschung
Das Institut für Gesundheitsförderung und
Versorgungsforschung (IGV) ist das neunte An-Institut
der Ruhr-Universität. Der Senat hat das Institut,
das wie alle An-Institute rechtlich selbstständig
bleibt, vor kurzem als wissenschaftliche Einrichtung
an der Universität anerkannt. Eine intensive Zusammenarbeit
ist vor allem mit der Fakultät für Psychologie
im Bereich der Psychoonkologie, Psychotherapie und psychosozialen
Versorgung geplant. Ziel ist, Krebspatienten optimal
und fachübergreifend psychologisch zu betreuen
sowie neue Modelle der Kranken- und Gesundheitsversorgung
zu entwickeln und zu evaluieren.
Durch die Kooperation mit dem Institut baut die Fakultät
für Psychologie ihren Schwerpunkt „Klinische
Psychologie“ weiter aus. Bochumer Forscher haben
Zugriff auf umfangreiches Datenmaterial aus der klinischen
Praxis der Psychoonkologie. Für Studierende und
Doktoranden ergeben sich aus der Zusammenarbeit mit
dem Institut zahlreiche spannende Themen für Abschluss-
und Forschungsarbeiten.
Mit dem sog. Care-Service-Science Konzept verfolgt das
IGV eine enge Verflechtung von Wissenschaft und Praxis
und bereichert das Spektrum der Bochumer Fakultät
in Lehre und Forschung. So lässt sich beispielsweise
der Masterstudiengang „Klinische Psychologie“
um Inhalte erweitern, die auf Tätigkeitsfelder
für nicht approbierte Psychologen abzielen.
Das Institut zeichnet sich durch eine besondere Bandbreite
aus: Es ist ein Forschungsinstitut, das sich sowohl
mit der Entwicklung als auch mit der Implementierung
und der Optimierung strukturierter Versorgungssysteme
beschäftigt. Das Institut wurde Mitte 2006 als
Nachfolgerin der Abteilung für Psychoonkologie
im Klinikum Herford gegründet. Träger sind
die Carina Stiftung sowie die Psychotherapeutenkammer
NRW in Düsseldorf. Als gGmbH hat das IGV einen
gemeinnützigen Charakter.
jw
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