Studiobühne
Noch vier
Stücke im Wintersemester
Mit vier Aufführungen beschließt die Studiobühne
das Wintersemester. Los geht’s mit dem „Urfaust“:
Radikal, hitzig, ungeschliffen, fragmentarisch, so schuf
Johann Wolfgang von Goethe als 23-Jähriger eine
groteske Parabel. Zwischen Gretchentragödie und
böser Universitätssatire bewegt sich seine
frühe Bearbeitung des Faust-Stoffes. Dabei ist
„Urfaust“ ein eigenständiges Drama,
das mehr zeigt als eine bloße intellektuelle Werkschau,
Skizze oder Vorarbeit des epochalen Weltgedichts „Faust
oder der Tragödie erster Teil“. „Urfaust
oder so“, so der Name der Adaption des Studiobühnenensembles,
wiederum ist eine eigenständige, abwechslungsreiche
und schnelllebige Version des „Urfaust“.
Es spielen Studierende und Angehörige aller Fachbereiche
unter Leitung von Karin Freymeyer (3.-5.2, je 19.30
h).
Im Kurs „Rollenstudium“
der Studiobühne dreht sich alles um Übungen
aus den Bereichen Körper, Bewegung, Stimme und
Improvisation. Die theoretische und praktische Konzeption
einer selbst gewählten Rolle bildet den Rahmen.
Am 6.2. (19.30 h) stellen die Teilnehmer des Kurses
in der „Abschlusspräsentation“ ihre
Ergebnisse vor. Einen Tag später (7.2., 19.30 h)
gibt es wie in jedem Semester das Lesetheater „Druckfrisch“,
bei dem die Mitglieder der Studiobühne ein aktuelles
Stück vorstellen.
Zum guten Schluss gastiert das Theater „Die Zwölf“
auf der Studiobühne. Das studentische Ensemble
um Johannes Bergmann präsentiert eine surreale
und multimediale Kreation aus Musik, Tanz und Theater,
die auf Henry Millers poetischer Erzählung „Das
Lächeln am Fuße der Leiter“ basiert:
„Halb-Schatten-Geschöpf“
(16./17.2, je 19.30 h).
Info: www.rub.de/mz-theater
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