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RUBENS 113

1. Februar 2007

Studiobühne

Noch vier Stücke im Wintersemester

Mit vier Aufführungen beschließt die Studiobühne das Wintersemester. Los geht’s mit dem „Urfaust“: Radikal, hitzig, ungeschliffen, fragmentarisch, so schuf Johann Wolfgang von Goethe als 23-Jähriger eine groteske Parabel. Zwischen Gretchentragödie und böser Universitätssatire bewegt sich seine frühe Bearbeitung des Faust-Stoffes. Dabei ist „Urfaust“ ein eigenständiges Drama, das mehr zeigt als eine bloße intellektuelle Werkschau, Skizze oder Vorarbeit des epochalen Weltgedichts „Faust oder der Tragödie erster Teil“. „Urfaust oder so“, so der Name der Adaption des Studiobühnenensembles, wiederum ist eine eigenständige, abwechslungsreiche und schnelllebige Version des „Urfaust“. Es spielen Studierende und Angehörige aller Fachbereiche unter Leitung von Karin Freymeyer (3.-5.2, je 19.30 h).
Im Kurs „Rollenstudium“ der Studiobühne dreht sich alles um Übungen aus den Bereichen Körper, Bewegung, Stimme und Improvisation. Die theoretische und praktische Konzeption einer selbst gewählten Rolle bildet den Rahmen. Am 6.2. (19.30 h) stellen die Teilnehmer des Kurses in der „Abschlusspräsentation“ ihre Ergebnisse vor. Einen Tag später (7.2., 19.30 h) gibt es wie in jedem Semester das Lesetheater „Druckfrisch“, bei dem die Mitglieder der Studiobühne ein aktuelles Stück vorstellen.
Zum guten Schluss gastiert das Theater „Die Zwölf“ auf der Studiobühne. Das studentische Ensemble um Johannes Bergmann präsentiert eine surreale und multimediale Kreation aus Musik, Tanz und Theater, die auf Henry Millers poetischer Erzählung „Das Lächeln am Fuße der Leiter“ basiert: „Halb-Schatten-Geschöpf“ (16./17.2, je 19.30 h).

Info: www.rub.de/mz-theater




 


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