Leute
an der Ruhr-Uni
Ehrungen
für Bochumer Professoren
Beinahe Professor des Jahres 2006: Beim bundesweiten
Wettbewerb des Unicum-Verlages hat es Prof.
Dr. Bernd Marschner (AG Bodenkunde/Bodenökologie,
Geographisches Institut) bis in die allerletzte Endausscheidung
(der besten zehn) geschafft und wäre fast zu Deutschlands
bestem und beliebtesten Professor gewählt worden.
„Zu verdanken habe ich die studentische Nominierung
sicherlich in erster Linie der Veranstaltung Berufsfeld
Geographie, die ich seit rund zwei Jahren gemeinsam
mit meinem Kollegen Dr. Ludger Basten durchführe“,
erklärt Prof. Marschner. In diesem Pflichtmodul
für Bachelor-Studierende berichten Studierende
aus ihren Praktika und Absolventen aus ihrem Berufsleben.
Weiterer Bestandteil des Moduls ist ein mindestens sechswöchiges
Berufspraktikum. Bei Bedarf helfen die Geographen anhand
ihrer umfangreichen Praktikumsplatzdatei bei der Suche.
Auch ansonsten sind Marschner und Kollegen bemüht,
Absolventen aus ihrem Bereich bei der Jobsuche zu unterstützen.
Als Belohnung für den Einsatz für seine Studierenden
erhielt Prof. Marschner eine Urkunde und die Aussicht
darauf, es bei der Wahl 2007 bis ganz an die Spitze
zu schaffen.
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Als „Vorbild gebend für die Menschenrechtsausbildung“
zeichnete die UNESCO das Menschenrechtszentrum in Venedig
aus. 39 europäische Universitäten, darunter
die RUB, tragen es und bieten dort den Studiengang „Menschenrechte
und Demokratisierung“ an. Zugleich wählte
das Zentrum den Bochumer Völkerrechtler Prof.
Dr. Horst Fischer erneut zum Präsidenten.
Mit der Wiederwahl würdigt das Menschenrechtszentrum
die Arbeit von Fischer: Er ist seit 1997 Vorsitzender
des „Council“ und des Exekutivrates des
europäischen Studiengangs sowie seit 2002 erster
Präsident des Menschenrechtszentrums. An der Ruhr-Uni
ist er Akademischer Direktor des Instituts für
Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht
(IFHV). „Die einstimmige Entscheidung unterstreicht
die besondere Rolle der Ruhr-Uni und des IFHV beim Auf-
und Ausbau des europäischen Zentrums“, sagt
Prof. Fischer. So sei die RUB z.B. maßgeblich
am Studienteil zum humanitären Völkerrecht
beteiligt. „Studenten, Professoren und Experten
von internationalen Organisationen arbeiten hier in
weltweit einzigartigen Programmen zusammen.“
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Prof. Dr.-Ing. Hermann-Josef Wagner
(Maschinenbau) wurde im Dezember 2006 in die Deutsche
Akademie der Naturforscher „Leopoldina“
aufgenommen. Die Leopoldina ist die älteste deutschsprachige
Akademie, sie besteht aus maximal 1.000 Mitgliedern,
die auf 28 Fachsektionen verteilt sind.
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Prof. em. Dr. Herbert Schnauber (Arbeitswissenschaft)
bleibt für weitere vier Jahre Vizepräsident
der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ).
Bei der Wahl im Januar stimmten die Delegierten einstimmig
für Schnauber. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen
in der Förderung der Exzellenz-Philosophie der
European Foundation for Quality Management (EFQM). Schnauber
engagiert sich vor allem für die Verbreitung eines
umfassenden Qualitätsprinzips in Unternehmen und
Organisationen.
ad/jw
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