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RUBENS 113

1. Februar 2007

Leute an der Ruhr-Uni

Ehrungen für Bochumer Professoren




Beinahe Professor des Jahres 2006: Beim bundesweiten Wettbewerb des Unicum-Verlages hat es Prof. Dr. Bernd Marschner (AG Bodenkunde/Bodenökologie, Geographisches Institut) bis in die allerletzte Endausscheidung (der besten zehn) geschafft und wäre fast zu Deutschlands bestem und beliebtesten Professor gewählt worden. „Zu verdanken habe ich die studentische Nominierung sicherlich in erster Linie der Veranstaltung Berufsfeld Geographie, die ich seit rund zwei Jahren gemeinsam mit meinem Kollegen Dr. Ludger Basten durchführe“, erklärt Prof. Marschner. In diesem Pflichtmodul für Bachelor-Studierende berichten Studierende aus ihren Praktika und Absolventen aus ihrem Berufsleben. Weiterer Bestandteil des Moduls ist ein mindestens sechswöchiges Berufspraktikum. Bei Bedarf helfen die Geographen anhand ihrer umfangreichen Praktikumsplatzdatei bei der Suche. Auch ansonsten sind Marschner und Kollegen bemüht, Absolventen aus ihrem Bereich bei der Jobsuche zu unterstützen. Als Belohnung für den Einsatz für seine Studierenden erhielt Prof. Marschner eine Urkunde und die Aussicht darauf, es bei der Wahl 2007 bis ganz an die Spitze zu schaffen.

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Als „Vorbild gebend für die Menschenrechtsausbildung“ zeichnete die UNESCO das Menschenrechtszentrum in Venedig aus. 39 europäische Universitäten, darunter die RUB, tragen es und bieten dort den Studiengang „Menschenrechte und Demokratisierung“ an. Zugleich wählte das Zentrum den Bochumer Völkerrechtler Prof. Dr. Horst Fischer erneut zum Präsidenten. Mit der Wiederwahl würdigt das Menschenrechtszentrum die Arbeit von Fischer: Er ist seit 1997 Vorsitzender des „Council“ und des Exekutivrates des europäischen Studiengangs sowie seit 2002 erster Präsident des Menschenrechtszentrums. An der Ruhr-Uni ist er Akademischer Direktor des Instituts für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV). „Die einstimmige Entscheidung unterstreicht die besondere Rolle der Ruhr-Uni und des IFHV beim Auf- und Ausbau des europäischen Zentrums“, sagt Prof. Fischer. So sei die RUB z.B. maßgeblich am Studienteil zum humanitären Völkerrecht beteiligt. „Studenten, Professoren und Experten von internationalen Organisationen arbeiten hier in weltweit einzigartigen Programmen zusammen.“

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Prof. Dr.-Ing. Hermann-Josef Wagner (Maschinenbau) wurde im Dezember 2006 in die Deutsche Akademie der Naturforscher „Leopoldina“ aufgenommen. Die Leopoldina ist die älteste deutschsprachige Akademie, sie besteht aus maximal 1.000 Mitgliedern, die auf 28 Fachsektionen verteilt sind.

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Prof. em. Dr. Herbert Schnauber (Arbeitswissenschaft) bleibt für weitere vier Jahre Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ). Bei der Wahl im Januar stimmten die Delegierten einstimmig für Schnauber. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Förderung der Exzellenz-Philosophie der European Foundation for Quality Management (EFQM). Schnauber engagiert sich vor allem für die Verbreitung eines umfassenden Qualitätsprinzips in Unternehmen und Organisationen.



 


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