Ruhr-Universität Bochum zur Navigation zum Inhalt Startseite der RUB pix
Startseite UniStartseite
Überblick UniÜberblick
A-Z UniA-Z
Suche UniSuche
Kontakt UniKontakt

pix
 
Das Siegel
Naturwissenschaften Ingenieurwissenschaften Geisteswissenschaften Medizinische Einrichtungen Zentrale Einrichtungen
pix
RUBENS - Zeitschrift der RUB
RUBENS- Startseite

Lesen
Aktuelle Ausgabe
Archiv
¤Ausgabe Nr. 113
  ¤Artikel
pdf-Dateien

Service & Kontakt
Mediadaten
Redaktion
E-Mail Service
Kontakt

Volltextsuche
pix RUBENS - Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
 
 
 
    
pix
Artikel » Ausgabe 113 »Archiv » RUBENS » Pressestelle » Ruhr-Universität
pix pix
RUBENS 113

1. Februar 2007

Rüstzeug fürs Labor

Nagelneuer Bioinformatikraum in ND







Die Aufklärung der Genome verschiedener Organismen führt zu einem dramatischen Wechsel in der Arbeitsweise der biologischen Forschung. Dank des Humangenomprojekts wissen wir mittlerweile, dass der Mensch 20.000 bis 25.000 Gene besitzt und dass die Zahl der chemischen Bausteine im Erbmolekül DNA 3,08 Milliarden beträgt.
Die Bausteine sind fast alle mit großer Genauigkeit analysiert und über die größtenteils frei zugänglichen Internet-Datenbanken des Genomprojektes abrufbar. Die praktische Bioinformatik liefert die Werkzeuge für den Zugriff und die Analyse dieser Daten. Es ist also wichtig, die Studierenden der Lebenswissenschaften in praktischen Übungen mit der Bioinformatik vertraut zu machen.
Deshalb hat der Lehrstuhl für Biophysik im Dezember 2006 einen Raum mit 20 PC-Arbeitsplätzen eingerichtet, die eine Grundausbildung in Bioinformatik sicherstellen. Der Praktikumssaal diente zuvor als Abstellraum und wurde mit Mitteln der Universität und der Fakultät für Biologie umgestaltet. Zum Teil legten Mitarbeiter des Lehrstuhls selbst Hand an, auch das Personal der Fakultätswerkstatt half mit.

Neuester Stand

Lehrstuhlleiter Prof. Dr. Klaus Gerwert nennt die Datenbanken „eine wahre Schatztruhe“ für die biologische Forschung. PD Dr. Mathias Lübben (ebenfalls Biophysik und verantwortlich für den neuen Raum) ergänzt: „Im Praktikumssaal werden die Studierenden bestmöglich in Bioinformatik ausgebildet, Hardware und Software sind auf dem neuesten technischen Stand.“ Lübben nennt einige der Themen, die hier von den Studierenden erarbeitet werden: Sequenzanalyse von DNA und Proteinen, Strukturvorhersagen, Analyse von dreidimensionalen Proteinstrukturen oder „virtuelles Klonieren“.
„Das virtuelle Klonieren ist eine wichtige und verständnisfördernde Laborsimulation für die Studierenden, denn später werden sie in der molekularen Biologie gezielt reale Experimente mit DNA durchführen“, so Lübben. Überhaupt sei das Unterrichtskonzept für den Bioinformatikraum ganz auf die Vermittlung praktisch anwendbaren Wissens ausgelegt. „Die Studierenden erwerben hier ihr theoretisches Rüstzeug für die spätere Laborpraxis und damit letztlich für ihre Abschlussarbeiten bis hin zur Dissertation.“
Obwohl an der Biophysik angesiedelt, können alle Biologie-Lehrstühle die Rechner für Forschung und Lehre nutzen. Im Gegensatz zu CIP-Inseln sind die Arbeitsplätze nicht frei zugänglich, Studierende können sie ausschließlich in Seminaren nutzen, wie beim Praktikum Molekulare Biophysik. Dieser sog. G-Block läuft seit Januar und endet Anfang Februar. Die teilnehmenden Studierenden sind die ersten, die im Bioinformatikraum arbeiten.



 


ad
pfeil  voriger Artikel Themenübersicht nächster Artikel   pfeil
 
 
Zum Seitenanfang  Seitenanfang | Druckfassung dieser Seite
Letzte Änderung: 1.2.2007| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik