Herz
– Motor des Lebens
Tag der
Gesundheitsforschung
Mit 2,8 Milliarden Schlägen befördert ein
durchschnittliches Herz in einem durchschnittlichen
Leben rund 210 Millionen Liter Blut durch den Körper
– jedes Jahr etwa die Menge, die ein olympisches
Schwimmbecken füllen würde. Ein krankes Herz
ist mit dieser Schwerstarbeit überfordert. Was
man tun kann, um das Herz zu schützen, früh
zu erkennen, wenn es gefährdet ist, es wieder stark
zu machen, wenn es schwächelt, es zu unterstützen,
wenn es den Dienst versagt, erklären Experten der
Ruhr-Universität beim 3. Tag der Gesundheitsforschung
am 25. Februar von 10 bis 18 Uhr im Hörsaalzentrum
des St. Josef Hospitals.
Neben einem „Kardiologie-Update“ für
Ärzte (10 bis 13 Uhr) steht eine Vortragsreihe
für jedermann über moderne Herzoperationen,
Herzschrittmacher und unblutige Herzuntersuchungen auf
dem Programm (14 bis 17 Uhr). Außerdem bieten
die Herzspezialisten eine ganze Reihe von Workshops
an (jeweils zur vollen Stunde um 14, 15 und 16 Uhr).
Besucher können dort zum Beispiel richtig Blutdruckmessen
lernen, sich mit der Technik der Wiederbelebung bei
akuten Herzproblemen vertraut machen oder sich über
den Nachweis von Gefäßwandverkalkungen informieren.
Darüber hinaus können sie ihr persönliches
Risikoprofil für Herz- Kreislauferkrankungen ermitteln
lassen.
Der Tag der Gesundheitsforschung, der von den medizinischen
Fakultäten und Unikliniken, der Arbeitsgemeinschaft
der medizinischen wissenschaftlichen Fachgesellschaften
sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Bundesforschungsministerium
organisiert wird, findet 2007 zum dritten Mal statt.
Unterstützt wird die bundesweite Aktion von der
Deutschen Herzstiftung.
Infos & Programm im Internet: www.tag-der-gesundheitsforschung.de
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