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RUBENS 113

1. Februar 2007

Editorial

Chancen genutzt – Einzug ins Finale!


Die Ruhr-Universität, von vielen als Außenseiter im Rennen um die begehrten Exzellenzprogramme angesehen, aber schon in der ersten Runde des Bund-Länder-Wettbewerbs mit einem universitätsweiten Promotionskolleg („Research School“) erfolgreich, ist nun auch in der 2. Wettbewerbsrunde weiter. Ein toller Start in das Jahr 2007!

Sechs Anträge auf Förderung von Exzellenzclustern und einen Antrag für ein gesamtuniversitäres Zukunftskonzept hatte unsere Universität in der 2. Wettbewerbsrunde ins Rennen geschickt. Am 12. Januar um 15.30 Uhr sollten diejenigen Universitäten und Projekte, die aufgrund herausragender Qualität der Voranträge vor einem internationalen Gutachtergremium am besten abgeschnitten hatten, zur Erstellung eines Vollantrags aufgefordert werden. Im Rektorat ging es um diese Zeit zu wie in einem Bienenhaus, die Spannung stieg minütlich, und um 16 Uhr war dann endlich das Ergebnis da: Das Exzellenzcluster ProteinNetworks, so der Kurztitel, war in die Endrunde eingezogen! Und dann: auch das Gesamtkonzept – was für ein Jubel!

Die Ruhr-Universität ist damit bereits als eine Spitzenuniversität anerkannt, und diese Anerkennung gebührt allen Universitätsmitgliedern, jedem, der sich eingebracht hat und einbringt. Der Erfolg ruht also auf vielen Schultern, eine Gemeinschaftsleistung, wie sie so typisch für die Ruhr-Universität ist, unser Erfolgsrezept. Aber auch die gesamte Region hat bereits gewonnen und darf sich mit uns freuen. Übrigens: Der ProteinNetworks-Antrag wurde von den beiden Universitäten Bochum und Dortmund gestellt. Auch Bielefelder Gruppen sind dabei. Zusammenarbeit zahlt sich aus.

Wie geht es weiter? Klar ist: Die fertigen Anträge müssen am 13. April bei der DFG sein, im Juni/Juli folgt dann die Begutachtung. Dazu wird eine große Gutachtergruppe auf den Campus kommen. Vieles hängt dann von den Proteinforschern in Bochum, Dortmund und Bielefeld ab. Ohne ihren Erfolg kann die Ruhr-Uni nicht „Elite-Universität“ werden. Um als solche anerkannt zu werden, müssen mindestens eine Graduiertenschule und ein Cluster im Wettbewerb erfolgreich sein.

Es gibt also reichlich zu tun, um einerseits die sehr hohen Anforderungen an die Anträge zu erfüllen und andererseits den Campus vorzubereiten. Die Arbeit läuft bereits auf vollen Touren. Auch in der Endrunde sind wir wieder Außenseiter. Entspannt können wir dennoch an die Arbeit gehen – die Ruhr-Universität hat unverrückbar ihren Platz auf der Landkarte der ganz besonders leistungsstarken Universitäten Deutschlands eingenommen.

 


Rektor Prof. Dr. Elmar W. Weiler
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Letzte Änderung: 1.2.2007| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik