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RUBENS 112

4. Januar 2007

Einfach unersetzlich


Serie Ausbildungsberufe an der Ruhr-Uni: Fachinformatiker


Wer sorgt dafür, dass Studierende und Beschäftigten ohne Probleme Internetzugang haben? Wer behebt Serverausfälle? Und wer hilft, wenn man bei der Installation von Hard- oder Software nicht mehr weiter weiß? Das alles erledigen die Fachinformatiker, sie sind einfach unersetzlich. Deshalb bildet die Ruhr-Uni seit 2002 Azubis in diesem Bereich aus. RUBENS verrät, was noch alles hinter diesem Beruf steckt.


Die Ruhr-Uni bietet in der Fachinformatik zwei Fachrichtungen an: Bei der Systemintegration stehen das Vernetzen von Soft- und Hardware-Komponenten zu komplexen Systemen, die Planung und Konfiguration von IT-Infrastrukturen (Internetanschlüsse, Telekommunikationsanlagen, Serversysteme) sowie Netzwerkadministration im Mittelpunkt. In der Anwendungsentwicklung geht es vermehrt um das Programmieren und Realisieren von Softwareprojekten.
Beliebt ist vor allem das Berufsfeld Systemintegration mit derzeit 23 Azubis. Die einzelnen Lehrjahre sind in Staffeln aufgeteilt, d. h. man lernt alle drei bis vier Monate neue Lerninhalte kennen. „Wir setzen die Azubis im Rechenzentrum, in der Univerwaltung und in den Fakultäten ein“, erklärt Birgit Steiner, Ausbilderin im Rechenzentrum. Sie koordiniert auch die IT-Lehre an der Uni.
Typische Ausbildungsinhalte im ersten Lehrjahr sind Arbeitstechniken und -organisation, Anwendungssoftware und deren Einsatzmöglichkeiten, geschichtliche Entwicklung von Rechnersystemen und die Abwicklung einfacher Projekte (z. B. Multimedia-Ausstattung eines Besprechungszimmers). Im zweiten Ausbildungsjahr vertiefen die Lehrlinge die Inhalte, hinzu kommen Administrationsaufgaben im Bereich Server und Netze, IT-Sicherheit und Datenschutz, objektorientierte Programmierungen (Java und Delphi) und vieles mehr. Im dritten Lehrjahr spezialisieren sich die Azubis weiter.

Erste Hilfe für Studis

René Eisser, Azubi im ersten Lehrjahr, arbeitet momentan im Servicebereich des Rechenzentrums. Dort hilft er Studierenden und Beschäftigten, wenn sie Probleme mit Internetdiensten, Passwörtern, Blackboard, VSPL oder Fragen zu anderen technischen Bereichen haben. „Die meisten Studenten brauchen Hilfe zu den Internetdiensten im Studentenwohnheim“, erzählt Eisser. „Beispielsweise wollen sie wissen, welches Netzwerkkabel sie brauchen oder wie sie mögliche Schwierigkeiten beim Einloggen beheben können.“
Wegen der Freischaltung von Accounts und Passwörtern kommen ebenfalls viele Studierende ins Rechenzentrum. Eisser schaut sich die Probleme an und versucht sie zu beheben. Der Azubi hat schon immer gerne am Computer gearbeitet, aber auch die kurzen Einblicke in die anderen Bereiche seiner Ausbildung fand er faszinierend. Demnächst wechselt er in die Werkstatt. Dort lernt er u. a., Netzkabel zu verlegen.
Sebastian Scherbes ist im zweiten Ausbildungsjahr und hat sich ebenso wie Eisser auf Systemintegration spezialisiert. Er hat beispielsweise den Status der Netzwerkschränke überprüft und gewartet. In diesen Schränken, die sich in allen Uni-Gebäuden befinden, werden Signale der von außen kommenden Glasfaserleitungen auf die Kupferleitungen umgesetzt, die in den Etagen verlegt sind. Dadurch ist der Zugang ins Internet in den einzelnen Büros möglich. Bei einem Netzwerkausfall gehen die Azubis zu den Schränken und suchen die Fehlerquelle – meist durch Überprüfen der Hardware.
Zurzeit geht Scherbes seiner Lieblingsbeschäftigung nach: dem Programmieren. Er arbeitet an einem Software-System für die Netzwerkschränke. „Ich versuche, ein Programm zur Statusabfrage zu erstellen, die wir online abrufen können“, erzählt der 18-Jährige. „So müssen wir nicht immer zu den einzelnen Schränken gehen, sondern können über das Programm erkennen, wie die Netzwerke geschaltet sind.“ Wenn ihm nach dieser Arbeit noch Zeit bleibt, will er versuchen, das System um die zusätzliche Möglichkeit der Konfiguration zu erweitern. Genau wie René Eisser begeistert sich Sebastian Scherbes schon lange für Computer. „Ich werde mein Hobby zum Beruf machen“, sagt er lächelnd.

 

 


Sheila Patel
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