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RUBENS 112

4. Januar 2007

Neue Präventionsstrategien


Die Ruhr-Uni baut ihren Forschungsschwerpunkt HIV/AIDS aus




Mit der Beteiligung am Exzellenznetzwerk EUROPRISE (European HIV Enterprise) erhält die HIV-Forschung an der Ruhr-Universität Bochum seit dem 1. Januar weiteren Rückenwind. 32 Institutionen aus zehn europäischen Ländern tragen diese von der EU mit 15 Mio. Euro unterstützte Initiative. Sie bündelt verschiedene Konzepte für neue Präventionsstrategien. Die Forscher möchten vor allem Impfstoffen zur Vorbeugung und Behandlung der Infektion entwickeln.


Die Bochumer Wissenschaftler des Kompetenznetzes HIV/Aids (Sprecher: Prof. Dr. Norbert H. Brockmeyer) erforschen außerdem längerfristige Konsequenzen von AIDS. HIV-infizierte Menschen leiden zunehmend unter den Langzeitfolgen der erworbenen chronischen Immunschwäche. Ihre Lebensqualität und Lebenserwartung beeinflussen HIV-assoziierte Erkrankungen und Arzneimittelnebenwirkungen. Bedeutend sind zum Beispiel das gehäufte Auftreten von Tumoren, Stoffwechselstörungen und Veränderungen im Zentralnervensystem. Wissenschaftler der Ruhr-Universität haben sich daher über Fachgrenzen hinweg zusammengeschlossen, um Besonderheiten der virusabhängigen Tumorentstehung bei Immunschwäche aufzudecken und die Pathogenese und therapeutische Beeinflussung von HIV-assoziierten Stoffwechselstörungen zu untersuchen. Sie möchten präventive und therapeutische Impfstoffe (Vakzinen) entwickeln.

Übertragung verhindern

Auch wenn die Medikamente zur Behandlung der HIV-Infektion immer besser werden, kann die Krankheit letztlich nur dann besiegt werden, wenn ihre Übertragung verhindert wird. Konventionelle Impfungen haben bisher nicht den erhofften Durchbruch gebracht. Nun setzen die Forscher auf Mikrobizide, die z.B. als Vaginalgel oder Cremes die Übertragung der HI-Viren verhindern sollen. Allerdings währt ihr Schutz nur kurz und hängt entscheidend von der konsequenten und regelmäßigen Anwendung ab. In Kombination mit einer Impfung allerdings sehen die internationalen Forscherteams, die in EUROPRISE organisiert sind, große Erfolgschancen für Mikrobizide. Daher wollen sie ihre Zusammenarbeit dahingehend verstärken.
Deutsche Beteiligte am EUROPRISE sind neben Prof. Dr. Klaus Überla (Abteilung für Molekulare und Medizinische Virologie der Ruhr-Uni) auch Christiane Stahl-Hennig (German Primate Center, Göttingen), und Steve Norley (Robert Koch Institut, Berlin). Die von Bochumer Wissenschaftlern koordinierten nationalen und internationalen Forschungsverbünde, wie das deutsche Kompetenznetz HIV/AIDS und zwei von der EU geförderten HIV-Vakzinprojekte, sorgen für die Einbindung in den weltweiten Kampf gegen die Immunschwäche.




 


md
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Letzte Änderung: 4.1.2007| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik