Ruhr-Universität Bochum zur Navigation zum Inhalt Startseite der RUB pix
Startseite UniStartseite
Überblick UniÜberblick
A-Z UniA-Z
Suche UniSuche
Kontakt UniKontakt

pix
 
Das Siegel
Naturwissenschaften Ingenieurwissenschaften Geisteswissenschaften Medizinische Einrichtungen Zentrale Einrichtungen
pix
RUBENS - Zeitschrift der RUB
RUBENS- Startseite

Lesen
Aktuelle Ausgabe
Archiv
¤Ausgabe Nr. 111
  ¤Artikel
pdf-Dateien

Service & Kontakt
Mediadaten
Redaktion
E-Mail Service
Kontakt

Volltextsuche
pix RUBENS - Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
 
 
 
    
pix
Artikel » Ausgabe 111 »Archiv » RUBENS » Pressestelle » Ruhr-Universität
pix pix
RUBENS 111

1. Dezember 2006

Meldungen


Neueste Nachrichten vom Campus


Mittelverteilung
Es bleibt dabei: Die Absolventenquote (nach Studiendauer gewichtet) beeinträchtigt den Gesamterfolg der Ruhr-Uni. Bei der leistungsorientierten Mittelverteilung durch die Landesregierung verliert sie deshalb 2007 rund 2,8 Mio. Euro (etwa 1,5 Prozent des Gesamtzuschusses). Ein Teil des Verlustes kann allerdings durch den neu gebildeten Innovationsfonds des Landes wieder aufgefangen werden. 2007 honoriert die Landesregierung erstmals den Beitrag einer Uni zur internationalen Spitzenforschung. Konkret belohnt werden Erstbewilligung und Weiterbewilligung von Sonderforschungsbereichen, Forschergruppen und Graduiertenkollegs seitens der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Konkrete Zahlen für das maßgebliche Jahr 2006 liegen erst im Januar 2007 vor. Es existieren jedoch bereits Modellrechnungen anhand der Zahlen für 2005. Demnach erhielte die Ruhr-Uni einen Zuschuss von knapp 2,3 Mio. Euro.

+++

Advent
Der beliebte Adventskalender, den die Pressestelle seit 2002 zusammen mit Professoren der Ruhr-Uni erarbeitet, wurde für 2006 neu konzipiert. Er stellt 24 Personen aus der Zeit Jesu und zum Teil dessen unmittelbaren Umfeld vor. Hinter vier der kurzen Biografien verbergen sich Rätsel („Wer war es?“), die alle Besucher/innen des Kalenders lösen können. Unter den richtigen Einsendungen werden interessante Bücher verlost.
Info: www.rub.de/adventskalender
PS: Apropos Advent: Etwa zeitgleich mit dem virtuellen Kalender legt die Pressestelle auch wieder den greifbaren und ebenfalls sehr beliebten Jahresplaner auf. Ab Anfang Dezember liegt er – wie üblich zur Selbstabholung – vor Raum 366 im Verwaltungsgebäude.

+++

Kaffeebar
Seit Ende Oktober kann auch in der Universitätsbibliothek Kaffee geschlürft werden. Bei der neuen Kaffeebar kooperiert das Akafö – wie schon im Campuscenter – mit der Firma Edwards. Im edlen Ambiente mit gepolsterten Sitzecken aus Mahagoniholz und Ahornmöbeln werden den Studierenden und Beschäftigten der Uni Spezialitäten von der italienischen Latte Macchiato bis zum indischen Chai serviert.

+++

Zugabe
Bei allem Respekt vor innovativem und etabliertem Theater, vor professionellem und alternativem Schreiben über Theater: Etablierte Formen sind zu hinterfragen, neue Aspekte zu finden. Im Rahmen eines Seminars von Medien- und Theaterwissenschaft fand sich eine Gruppe hoch motivierter Studierender, die sich auf die Diskussion um neue Formen der „Theaterkommunikation“ einließ. Dabei wurden auch die Aspekte der Vermittlung zu einem wichtigen Thema. Lebhafte Diskussionen um Inhalte und Vermittlungsformen fanden statt, ebenso Überlegungen zu Reproduktion und Publikation der diskursiv abgestimmten Textauswahl.
Das Ergebnis liegt jetzt vor: Eine lebendige Vielfalt von Themen und Herangehensweisen. Mit Hilfe des Asta werden 5.000 Exemplare von „Zugabe – Von Theaterbesuchern für Theaterbesucher“ gedruckt und an relevanten Orten studentischer Kommunikation zur Lektüre angeboten (Online unter www.kulturhauptstadt-europas.de/downloads/zugabe_online.pdf).
Das Ganze ist ein Dokument studentischer Aktivität, ein Beweis für die Nachhaltigkeit studentischer Leidenschaft für das Theater – vielleicht ein Vorbild für neue Formen der so notwendigen Theaterkommunikation, die nicht nur den etablierten Konventionen folgt!

+++

Mailmentoring
Sowohl Schülerinnen als auch Studentinnen sind mit dem ersten Durchgang von Mailmentoring+ sehr zufrieden; das ergab die Auswertung der Abschlussbefragung. Die Schülerinnen wissen jetzt besser, welchen Studiengang sie nach dem Abitur belegen wollen oder welchen nicht und warum. Den meisten Studentinnen hat die Sache so gut gefallen, dass sie auch beim zweiten Durchgang mitmachen möchten.
Damit sind die wesentlichen Ziele des Projekts erreicht, bei dem 21 Tandems (je eine Schülerin und eine Studentin aus einem natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Studiengang) sechs Monate lang zusammenarbeiten: per E-Mail und bei persönlichen Treffen (RUBENS 107). Ende Oktober erhielten die ersten Teilnehmerinnen ihre Zertifikate.
Info: Mailmentoring+ geht in die zweite Runde. Studentinnen, die Mentorin werden möchten, können sich unter schuelerinnen-mentoring@rub.de melden; mehr Infos: www.rub.de/schuelerinnen/mentoring.

+++

Exkursion
Im Oktober haben die Teilnehmer/innen des Masterstudiengangs Development Management vier Tage lang Berlin besucht. Dabei trafen sie im Bundestag den aus Bochum stammenden (und ehemaligen Studenten der Ruhr-Uni) Dr. Norbert Lammert. Der Bundestagspräsident nahm sich eine runde halbe Stunde Zeit für die Studierenden, die aus aller Welt an die Ruhr-Uni gekommen sind. Dr. Lammert erklärte u. a. die Zusammensetzung des Parlaments, die Fraktionen, die verschiedenen Prozesse innerhalb des Bundestages und die Rolle seines eigenen Amtes. Die Studierenden interessierte besonders, wie er als CDU-Mitglied die Rolle des Bundestagspräsidenten neutral gestalten kann. Verwundert waren die Studenten auch darüber, dass sich mitten im deutschen Regierungsviertel die Schweizerische Botschaft befindet

+++

Sonderausstellung
In der Situation Kunst (Schlosspark Weitmar) läuft noch bis zum 11. Februar 2007 die Sonderausstellung „Gott ist tot!?“ Sie präsentiert zwölf Werke europäischer Malerei um und über Christus vom 16. Jahrhundert bis heute, u. a. von George Grosz (1893-1959), Francesco Ferdinandi (1679-1740), Andrea di Lione (1610-1685), Jacob van Oost (1603-1671) und Arnulf Rainer (geb. 1929).
Begleitend zur Ausstellung veranstaltet die Stiftung Situation Kunst am 2. Dezember (10.30 h) eine Podiumsdiskussion. Vertreter unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen (Philosophie, Theologie und Kunstwissenschaft) wollen das wechselvolle Verhältnis der aufgeklärten Gesellschaft zur christlichen Religion und ihren Bildprogrammen beleuchten und sich darüber auch der aktuellen Situation nähern. Wird sich, wie gerade in letzter Zeit häufig prophezeit, der Säkularisierungsprozess in diesem Jahrhundert umkehren, befinden wir uns an der Schwelle vom postmodernen ins neoreligiöse Zeitalter?
Infos: www.situation-kunst.de

+++

Social Entrepreneur
Wie man mit Migrationshintergrund „was werden“ kann, lebt Murat Vural täglich türkischstämmigen Kindern vor: Der Doktorand (Theoretische Elektrotechnik) ist Gründer des IBFS e.V. (Interkultureller Bildungs- und Förderverein für Schüler und Studenten). Der Verein bietet Hausaufgaben- und Freizeitbetreuung, Sprachkurse und Beratung in verschiedenen Schulen im Ruhrgebiet an (RUBENS 107). Jetzt ist Vural zudem „Social Entrepreneur“. Mitte Oktober wurde er von Ashoka als einer der ersten sechs sozialen Unternehmer in Deutschland ausgezeichnet.
Ashoka, 1980 in Washington gegründet, ist eine gemeinnützige Organisation, die soziale Unternehmer finanziell sowie durch professionelle Hilfe und die Einbindung in Netzwerke unterstützt. Weltweit fördert die Organisation etwa 2.000 soziale Unternehmer, in Deutschland startet sie jetzt ihr Investitionsprogramm. Ashoka wird von u. a. den Ebay-Gründern Pierre Omidyar und Jeff Skoll und der Ford-Foundation unterstützt. In Deutschland helfen namhafte Unternehmerfamilien bei der Verbreitung des Ansatzes.
Als förderungswürdig gelten Projekte, die soziale Probleme bekämpfen, z. B. die Integration von Migranten oder die Minderung der Arbeitslosigkeit fördern. Murat Vural wird von der Organisation für drei Jahre ein Stipendium erhalten, damit er sich voll und ganz seinen Aufgaben im IBFS widmen kann.
Infos: www.ibfs-ev.de

+++

Sporterfolge
Zwei große Erfolge gab es im November für die Sportler der Ruhr-Uni. Der Maschinenbaustudent Marcel Schulz gewann bei den Deutschen Karate Hochschulmeisterschaften in Kaiserslautern Silber und die Studentin Anna Dünhölter holte bei den Deutschen Hochschulmeister im Fechten in Hannover die Bronzemedaille.

+++

Alumni mal drei
Drei Mitglieder mit gleichem Nachnamen und allesamt Physiker – über diesen Eintrag in der Datenbank der Ruhr-Alumni Bochum stolperte Alumni-Managerin Jessica Runte und entdeckte die Familie Haun. Die Eheleute Sigwart und Helene sowie Sohn Jens Haun haben die Ruhr-Uni von Anfang an begleitet. In einem ausführlichen Interview erzählen sie von ihrem Leben an und mit der RUB, z. B. wie Sigwart Haun sich in sein Büro „hineinwohnte“ und Sohn Jens auf NA 02 das Radfahren lernte.
Info: Das vollständige Interview steht unter www.rub.de/alumni/interviews/haun.html [Link aktualisiert 19.7.07]

+++

Gottesdienst
Am 19. Dezember 2006 (18 h) feiert die evangelische Universitätsgemeinde einen weihnachtlichen Gottesdienst zum Thema „Sehnsucht“ (Jesaja 11,1-9) in der Apostelkirche (im Kirchenforum/Unicenter, direkt nach der U-Bahn-Brücke rechts). Das Collegium Vocale wird zusammen mit dem Collegium instrumentale unter Leitung von Hans Jaskulsky geistliche Musik für Chor und Streichorchester von Wolfgang Amadeus Mozart vortragen. Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein.

+++

Preis
Der Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen Ruhrgau schreibt den mit 3.000 Euro dotierten CV-Förderpreises 2007 aus. Zugelassen sind Diplom- und Magisterarbeiten aller Fachrichtungen. Einsendeschluss: 30. Dezember 2006.

+++

Megafon 5
Das Theaterfestival Megafon erweitert seine Grenzen: Passend zum diesjährigen Motto „Von allen Seiten“ sind vom 6. bis 10. Dezember erstmalig nicht nur studentische Theaterproduktionen aus ganz Deutschland, sondern auch aus dem europäischem Ausland zu Gast an der Ruhr-Uni. Megafon findet zum fünften Mal statt und stellt im Musischen Zentrum verschiedenste Formen studentischen Theaters vor: von Performance bis zu Puppen- und Schattentheater. Das Festival wird durch Diskussionen, Workshops und Partys abgerundet.
Info: www.megafon-bochum.de

+++

Weihnachtskonzert
Am 17. Dezember (20 h) findet das traditionelle Weihnachtskonzert im Audimax statt. Nach zwei gefeierten Aufführungen im Xantener Dom und in der St. Lambertikirche in Münster kommt die „Marienvesper“ von Claudio Monteverdi nun in Bochum auf die Bühne. Unter Leitung von Hans Jaskulsky musizieren das Collegium vocale Bochum, das Orpheus Ensemble Dortmund und die Vokalsolisten Cosima Seitz und Mechthild Jaskulsky (Sopran), Lothar Blum und Henning Klocke (Tenor) sowie Philippe Huttenlocher (Bass).
Monteverdis „Marienvesper“ ist in mehrfacher Hinsicht ein Meister- und Schlüsselwerk der europäischen Musikgeschichte: Als Werk der Zeitenwende um 1600 repräsentiert sie den Übergang von der Renaissance zum Frühbarock. Man könnte sie auch als erstes Oratorium oder als geistliches Festspiel bezeichnen. Die revolutionäre Frische der Musik wirkt bis heute überwältigend. Dafür sorgt schon der Farbenreichtum der historischen Instrumente.
Das vom Musischen Zentrum veranstaltete Konzert wird gefördert mit Mitteln der Stadtwerke Bochum GmbH, der Gelsenwasser AG, der Stiftung der Sparkasse Bochum zur Förderung von Kultur und Wissenschaft und des Förderkreis Collegium vocale Bochum e.V. Eintrittskarten (15 Euro/ermäßigt 10 Euro) sind an den Bochumer Vorverkaufsstellen (z.B. am Infopoint im UV-Foyer) und an der Abendkasse erhältlich.

+++

Weihnachtsmenü
Alle Jahre wieder empfehlen die Kochfreunde der Ruhr-Uni ein leckeres Weihnachtsmenü, das, wer mag, zu Hause nachkochen kann. Das genaue Rezept inkl. Vorgehensweise steht im Netz (www.rub.de/kochfreunde/menues/2006/2006-12/menue.html) In diesem Jahr soll man sich und seine Lieben demnach mit einem feinen Schweinekarree mit Grapefruit-Glasur und Kartoffel-Sellerie-Püree verwöhnen. Vorab kann man sich eine klare Fleischbrühe mit Kräuterfrittaten munden lassen und hinterher eine Crème brûllée.
Erstmals wollen sich auch die Mensaköche am Weihnachtsmenü der Kochfreunde versuchen und es den Gästen der Mensa am 19. Dezember servieren.

ad/jk/md/jw
pfeil  voriger Artikel Themenübersicht nächster Artikel   pfeil
 
 
Zum Seitenanfang  Seitenanfang | Druckfassung dieser Seite
Letzte Änderung: 30.11.2006| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik