Meldungen
Neueste Nachrichten vom Campus
Mittelverteilung
Es bleibt dabei: Die Absolventenquote (nach Studiendauer
gewichtet) beeinträchtigt den Gesamterfolg der
Ruhr-Uni. Bei der leistungsorientierten Mittelverteilung
durch die Landesregierung verliert sie deshalb 2007
rund 2,8 Mio. Euro (etwa 1,5 Prozent des Gesamtzuschusses).
Ein Teil des Verlustes kann allerdings durch den neu
gebildeten Innovationsfonds des Landes wieder aufgefangen
werden. 2007 honoriert die Landesregierung erstmals
den Beitrag einer Uni zur internationalen Spitzenforschung.
Konkret belohnt werden Erstbewilligung und Weiterbewilligung
von Sonderforschungsbereichen, Forschergruppen und Graduiertenkollegs
seitens der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
Konkrete Zahlen für das maßgebliche Jahr
2006 liegen erst im Januar 2007 vor. Es existieren jedoch
bereits Modellrechnungen anhand der Zahlen für
2005. Demnach erhielte die Ruhr-Uni einen Zuschuss von
knapp 2,3 Mio. Euro.
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Advent
Der beliebte Adventskalender, den die Pressestelle seit
2002 zusammen mit Professoren der Ruhr-Uni erarbeitet,
wurde für 2006 neu konzipiert. Er stellt 24 Personen
aus der Zeit Jesu und zum Teil dessen unmittelbaren
Umfeld vor. Hinter vier der kurzen Biografien verbergen
sich Rätsel („Wer war es?“), die alle
Besucher/innen des Kalenders lösen können.
Unter den richtigen Einsendungen werden interessante
Bücher verlost.
Info: www.rub.de/adventskalender
PS: Apropos Advent: Etwa zeitgleich mit dem virtuellen
Kalender legt die Pressestelle auch wieder den greifbaren
und ebenfalls sehr beliebten Jahresplaner auf. Ab Anfang
Dezember liegt er – wie üblich zur Selbstabholung
– vor Raum 366 im Verwaltungsgebäude.
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Kaffeebar
Seit Ende Oktober kann auch in der Universitätsbibliothek
Kaffee geschlürft werden. Bei der neuen Kaffeebar
kooperiert das Akafö – wie schon im Campuscenter
– mit der Firma Edwards. Im edlen Ambiente mit
gepolsterten Sitzecken aus Mahagoniholz und Ahornmöbeln
werden den Studierenden und Beschäftigten der Uni
Spezialitäten von der italienischen Latte Macchiato
bis zum indischen Chai serviert.
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Zugabe
Bei allem Respekt vor innovativem und etabliertem Theater,
vor professionellem und alternativem Schreiben über
Theater: Etablierte Formen sind zu hinterfragen, neue
Aspekte zu finden. Im Rahmen eines Seminars von Medien-
und Theaterwissenschaft fand sich eine Gruppe hoch motivierter
Studierender, die sich auf die Diskussion um neue Formen
der „Theaterkommunikation“ einließ.
Dabei wurden auch die Aspekte der Vermittlung zu einem
wichtigen Thema. Lebhafte Diskussionen um Inhalte und
Vermittlungsformen fanden statt, ebenso Überlegungen
zu Reproduktion und Publikation der diskursiv abgestimmten
Textauswahl.
Das Ergebnis liegt jetzt vor: Eine lebendige Vielfalt
von Themen und Herangehensweisen. Mit Hilfe des Asta
werden 5.000 Exemplare von „Zugabe – Von
Theaterbesuchern für Theaterbesucher“ gedruckt
und an relevanten Orten studentischer Kommunikation
zur Lektüre angeboten (Online unter www.kulturhauptstadt-europas.de/downloads/zugabe_online.pdf).
Das Ganze ist ein Dokument studentischer Aktivität,
ein Beweis für die Nachhaltigkeit studentischer
Leidenschaft für das Theater – vielleicht
ein Vorbild für neue Formen der so notwendigen
Theaterkommunikation, die nicht nur den etablierten
Konventionen folgt!
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Mailmentoring
Sowohl Schülerinnen als auch Studentinnen sind
mit dem ersten Durchgang von Mailmentoring+ sehr zufrieden;
das ergab die Auswertung der Abschlussbefragung. Die
Schülerinnen wissen jetzt besser, welchen Studiengang
sie nach dem Abitur belegen wollen oder welchen nicht
und warum. Den meisten Studentinnen hat die Sache so
gut gefallen, dass sie auch beim zweiten Durchgang mitmachen
möchten.
Damit sind die wesentlichen Ziele des Projekts erreicht,
bei dem 21 Tandems (je eine Schülerin und eine
Studentin aus einem natur- oder ingenieurwissenschaftlichen
Studiengang) sechs Monate lang zusammenarbeiten: per
E-Mail und bei persönlichen Treffen (RUBENS 107).
Ende Oktober erhielten die ersten Teilnehmerinnen ihre
Zertifikate.
Info: Mailmentoring+ geht in die zweite Runde. Studentinnen,
die Mentorin werden möchten, können sich unter
schuelerinnen-mentoring@rub.de
melden; mehr Infos: www.rub.de/schuelerinnen/mentoring.
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Exkursion
Im Oktober haben die Teilnehmer/innen des Masterstudiengangs
Development Management vier Tage lang Berlin besucht.
Dabei trafen sie im Bundestag den aus Bochum stammenden
(und ehemaligen Studenten der Ruhr-Uni) Dr. Norbert
Lammert. Der Bundestagspräsident nahm sich eine
runde halbe Stunde Zeit für die Studierenden, die
aus aller Welt an die Ruhr-Uni gekommen sind. Dr. Lammert
erklärte u. a. die Zusammensetzung des Parlaments,
die Fraktionen, die verschiedenen Prozesse innerhalb
des Bundestages und die Rolle seines eigenen Amtes.
Die Studierenden interessierte besonders, wie er als
CDU-Mitglied die Rolle des Bundestagspräsidenten
neutral gestalten kann. Verwundert waren die Studenten
auch darüber, dass sich mitten im deutschen Regierungsviertel
die Schweizerische Botschaft befindet
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Sonderausstellung
In der Situation Kunst (Schlosspark Weitmar) läuft
noch bis zum 11. Februar 2007 die Sonderausstellung
„Gott ist tot!?“ Sie präsentiert zwölf
Werke europäischer Malerei um und über Christus
vom 16. Jahrhundert bis heute, u. a. von George Grosz
(1893-1959), Francesco Ferdinandi (1679-1740), Andrea
di Lione (1610-1685), Jacob van Oost (1603-1671) und
Arnulf Rainer (geb. 1929).
Begleitend zur Ausstellung veranstaltet die Stiftung
Situation Kunst am 2. Dezember (10.30 h) eine Podiumsdiskussion.
Vertreter unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen
(Philosophie, Theologie und Kunstwissenschaft) wollen
das wechselvolle Verhältnis der aufgeklärten
Gesellschaft zur christlichen Religion und ihren Bildprogrammen
beleuchten und sich darüber auch der aktuellen
Situation nähern. Wird sich, wie gerade in letzter
Zeit häufig prophezeit, der Säkularisierungsprozess
in diesem Jahrhundert umkehren, befinden wir uns an
der Schwelle vom postmodernen ins neoreligiöse
Zeitalter?
Infos: www.situation-kunst.de
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Social Entrepreneur
Wie man mit Migrationshintergrund „was werden“
kann, lebt Murat Vural täglich türkischstämmigen
Kindern vor: Der Doktorand (Theoretische Elektrotechnik)
ist Gründer des IBFS e.V. (Interkultureller Bildungs-
und Förderverein für Schüler und Studenten).
Der Verein bietet Hausaufgaben- und Freizeitbetreuung,
Sprachkurse und Beratung in verschiedenen Schulen im
Ruhrgebiet an (RUBENS 107). Jetzt ist Vural zudem „Social
Entrepreneur“. Mitte Oktober wurde er von Ashoka
als einer der ersten sechs sozialen Unternehmer in Deutschland
ausgezeichnet.
Ashoka, 1980 in Washington gegründet, ist eine
gemeinnützige Organisation, die soziale Unternehmer
finanziell sowie durch professionelle Hilfe und die
Einbindung in Netzwerke unterstützt. Weltweit fördert
die Organisation etwa 2.000 soziale Unternehmer, in
Deutschland startet sie jetzt ihr Investitionsprogramm.
Ashoka wird von u. a. den Ebay-Gründern Pierre
Omidyar und Jeff Skoll und der Ford-Foundation unterstützt.
In Deutschland helfen namhafte Unternehmerfamilien bei
der Verbreitung des Ansatzes.
Als förderungswürdig gelten Projekte, die
soziale Probleme bekämpfen, z. B. die Integration
von Migranten oder die Minderung der Arbeitslosigkeit
fördern. Murat Vural wird von der Organisation
für drei Jahre ein Stipendium erhalten, damit er
sich voll und ganz seinen Aufgaben im IBFS widmen kann.
Infos: www.ibfs-ev.de
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Sporterfolge
Zwei große Erfolge gab es im November für
die Sportler der Ruhr-Uni. Der Maschinenbaustudent Marcel
Schulz gewann bei den Deutschen Karate Hochschulmeisterschaften
in Kaiserslautern Silber und die Studentin Anna Dünhölter
holte bei den Deutschen Hochschulmeister im Fechten
in Hannover die Bronzemedaille.
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Alumni mal drei
Drei Mitglieder mit gleichem Nachnamen und allesamt
Physiker – über diesen Eintrag in der Datenbank
der Ruhr-Alumni Bochum stolperte Alumni-Managerin Jessica
Runte und entdeckte die Familie Haun. Die Eheleute Sigwart
und Helene sowie Sohn Jens Haun haben die Ruhr-Uni von
Anfang an begleitet. In einem ausführlichen Interview
erzählen sie von ihrem Leben an und mit der RUB,
z. B. wie Sigwart Haun sich in sein Büro „hineinwohnte“
und Sohn Jens auf NA 02 das Radfahren lernte.
Info: Das vollständige Interview steht unter www.rub.de/alumni/interviews/haun.html [Link aktualisiert 19.7.07]
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Gottesdienst
Am 19. Dezember 2006 (18 h) feiert die evangelische
Universitätsgemeinde einen weihnachtlichen Gottesdienst
zum Thema „Sehnsucht“ (Jesaja 11,1-9) in
der Apostelkirche (im Kirchenforum/Unicenter, direkt
nach der U-Bahn-Brücke rechts). Das Collegium Vocale
wird zusammen mit dem Collegium instrumentale unter
Leitung von Hans Jaskulsky geistliche Musik für
Chor und Streichorchester von Wolfgang Amadeus Mozart
vortragen. Wir laden alle Interessierten herzlich dazu
ein.
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Preis
Der Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen
Ruhrgau schreibt den mit 3.000 Euro dotierten CV-Förderpreises
2007 aus. Zugelassen sind Diplom- und Magisterarbeiten
aller Fachrichtungen. Einsendeschluss: 30. Dezember
2006.
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Megafon 5
Das Theaterfestival Megafon erweitert seine Grenzen:
Passend zum diesjährigen Motto „Von allen
Seiten“ sind vom 6. bis 10. Dezember erstmalig
nicht nur studentische Theaterproduktionen aus ganz
Deutschland, sondern auch aus dem europäischem
Ausland zu Gast an der Ruhr-Uni. Megafon findet zum
fünften Mal statt und stellt im Musischen Zentrum
verschiedenste Formen studentischen Theaters vor: von
Performance bis zu Puppen- und Schattentheater. Das
Festival wird durch Diskussionen, Workshops und Partys
abgerundet.
Info: www.megafon-bochum.de
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Weihnachtskonzert
Am 17. Dezember (20 h) findet das traditionelle Weihnachtskonzert
im Audimax statt. Nach zwei gefeierten Aufführungen
im Xantener Dom und in der St. Lambertikirche in Münster
kommt die „Marienvesper“ von Claudio Monteverdi
nun in Bochum auf die Bühne. Unter Leitung von
Hans Jaskulsky musizieren das Collegium vocale Bochum,
das Orpheus Ensemble Dortmund und die Vokalsolisten
Cosima Seitz und Mechthild Jaskulsky (Sopran), Lothar
Blum und Henning Klocke (Tenor) sowie Philippe Huttenlocher
(Bass).
Monteverdis „Marienvesper“ ist in mehrfacher
Hinsicht ein Meister- und Schlüsselwerk der europäischen
Musikgeschichte: Als Werk der Zeitenwende um 1600 repräsentiert
sie den Übergang von der Renaissance zum Frühbarock.
Man könnte sie auch als erstes Oratorium oder als
geistliches Festspiel bezeichnen. Die revolutionäre
Frische der Musik wirkt bis heute überwältigend.
Dafür sorgt schon der Farbenreichtum der historischen
Instrumente.
Das vom Musischen Zentrum veranstaltete Konzert wird
gefördert mit Mitteln der Stadtwerke Bochum GmbH,
der Gelsenwasser AG, der Stiftung der Sparkasse Bochum
zur Förderung von Kultur und Wissenschaft und des
Förderkreis Collegium vocale Bochum e.V. Eintrittskarten
(15 Euro/ermäßigt 10 Euro) sind an den Bochumer
Vorverkaufsstellen (z.B. am Infopoint im UV-Foyer) und
an der Abendkasse erhältlich.
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Weihnachtsmenü
Alle Jahre wieder empfehlen die Kochfreunde der Ruhr-Uni
ein leckeres Weihnachtsmenü, das, wer mag, zu Hause
nachkochen kann. Das genaue Rezept inkl. Vorgehensweise
steht im Netz (www.rub.de/kochfreunde/menues/2006/2006-12/menue.html)
In diesem Jahr soll man sich und seine Lieben demnach
mit einem feinen Schweinekarree mit Grapefruit-Glasur
und Kartoffel-Sellerie-Püree verwöhnen. Vorab
kann man sich eine klare Fleischbrühe mit Kräuterfrittaten
munden lassen und hinterher eine Crème brûllée.
Erstmals wollen sich auch die Mensaköche am Weihnachtsmenü
der Kochfreunde versuchen und es den Gästen der
Mensa am 19. Dezember servieren.
ad/jk/md/jw |