Lebenswissenschaften
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Aktuelles
Ranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft
Mit Rang drei in den Lebenswissenschaften belegt die
RUB einen Spitzenplatz im neuen Ranking der Deutschen
Forschungsgemeinschaft (DFG). Lebenswissenschaften an
der RUB, das sind drei Sonderforschungsbereiche (SFB),
das Proteincenter, die International Graduate School
of Neuroscience sowie Graduiertenkollegs und Forschergruppen,
die in diesem Bereich forschen. Life Sciences in Bochum,
das heißt auch, dass die vielfältigen Disziplinen
auf dem Campus ein gemeinsames Ziel verfolgen: die Lebensvorgänge
und insbesondere das hoch komplexe Gehirn fachübergreifend
zu entschlüsseln.
Alle Lebensvorgänge sind an einen gerichteten Fluss
von Energie, Materie und Information gekoppelt. Tausende
verschiedener Moleküle interagieren, um diese Leistungen
zu erbringen, viele davon bestehen ihrerseits aus Tausenden
von Atomen. Um Einblick in diese komplexen Molekülprozesse
zu erhalten, arbeiten Zoologen, Botaniker, Mikrobiologen,
Biochemiker, Biophysiker und Mediziner eng zusammen.
Die „Strukturbiologie und Molekulare Medizin“
ist eine tragende Säule der Lebenswissenschaften
in Bochum; zu ihr gehören u. a. die SFB 480 und
642, das Proteincenter und das Medizinische Proteom-Center
sowie die International Max Planck Research School in
Chemical Biology, an der die RUB beteiligt ist.
Reichen die Anfänge der Hirnforschung in Bochum
in die 80er-Jahre zurück, so markiert der SFB 509
„Neurovision“ seit den 90er-Jahren einen
Meilenstein auf dem Weg zur „offenen Fakultät“.
Sie ist heute mit der International Graduate School
of Neuroscience (IGSN) Realität: Mathematiker,
Physiker, Ingenieure, Biologen, Psychologen, Chemiker,
Mediziner und Informatiker arbeiten Hand in Hand und
erforschen alle Aspekte des Gehirns – von der
Verhaltensforschung über molekulare Prozesse und
Kognition bis hin zur Modellierung und künstlichen
Intelligenz. Die Neurowissenschaften sind die zweite
tragende Säule der Life Sciences in Bochum.
Zweitbeste Uni in NRW
Die Lebenswissenschaften sind ein zentraler Forschungsschwerpunkt
der Ruhr-Uni. Wie sich diese Profilierung nun auszahlt,
zeigt das DFG-Ranking unter den 40 deutschen Hochschulen
mit dem höchsten Bewilligungsvolumen für Forschungsvorhaben
2002 bis 2004: Die RUB belegt Rang drei in den Lebenswissenschaften,
ist Neunte in den Ingenieurwissenschaften, Zwölfte
in den Naturwissenschaften und insgesamt auf Platz 15
– und somit zweitbeste Uni in NRW. Gemessen an
den Drittmittel-Einwerbungen pro Wissenschaftler rangiert
die RUB vor Bonn, Münster, Köln, Berlin (HU
und FU) und München (LMU). Zugleich belegt die
Ruhr-Uni einen hervorragenden zweiten Platz in der Liste
der DFG-Sonderforschungsbereiche an deutschen Hochschulen.
Im aktuellen Forschungsranking des Centrums für
Hochschulentwicklung (CHE) ist die RUB zudem im Fach
Physik in die Gruppe der zehn forschungsstärksten
Unis in Deutschland aufgestiegen.
Info: www.dfg.de/ranking/
jw
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