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RUBENS 110

1. November 2006

Nachrichtenblock

Meldungen vom Campus

Energiebewusste RUB
Am 6. November startet das Projekt „Energiebewusste RUB – Sparen am richtigen Ende“ mit der ersten Etappe „Richtig Heizen und Lüften“. In der Aktionswoche vom 6.-10.11. können sich alle Interessierten an Ständen über das Projekt informieren und mit den Initiator/innen reden: am 7.11., 8.30-15 h, im Foyer des Audimax, am 8. und 9.11., je 11-14.15 h, in der Mensa.
Alle Beschäftigten erhalten zudem über die Hauspost ein Infopaket, in dem die wichtigsten Tipps zum energieeffizienten Heizen und Lüften vorgestellt werden und dem ein sog. Prompt beiliegt, ein Aufkleber, der als Erinnerungsstütze helfen soll, alte Gewohnheiten zu überwinden. Unter allen, die sich an der Energiesparaktion beteiligen, werden als Dank kleine Aufmerksamkeiten verlost.
Evaluiert wird die Aktion durch die monatlichen Energieverbrauchswerte und die Ergebnisse von internen Onlinebefragungen – die erste fand im Oktober statt. Ausführliche Infos rund ums Projekt gibt es unter www.energie.rub.de.
Wir hoffen auf eine rege Beteiligung und freuen uns auf einen aktiven Austauschprozess mit den Beschäftigten – ihre praktischen Erfahrungen vor Ort und ihr Insiderwissen sind für den Erfolg dieser Aktion unverzichtbar.
PS: Durch energieeffizientes Heizen und Lüften können rund 15 Prozent des bisherigen Wärmeenergieverbrauchs eingespart werden – das bedeutet für den Unihaushalt eine Entlastung um mehr als 750.000 Euro und erspart zudem der Umwelt rund 3.700 Tonnen des Klimakillers CO2.

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Neuer Forschungsschwerpunkt
Sich selbst zusammenbauende Regalsysteme – der Wunschtraum des Heimwerkers – lassen sich auf molekularer Ebene mit Hilfe sog. metallorganischer Koordinationspolymere, kurz MOFs (für metal-organic frameworks) realisieren. Diese Systeme auf Unterlagen zu verankern und als Sortier- und Speichereinheiten in der Nanotechnologie nutzbar zu machen, ist Ziel der Arbeit des neuen internationalen Forschungsschwerpunkts SURMOF, den die EU seit Oktober fördert (Koordination: Prof. Christof Wöll, Physikalische Chemie I, und Prof. Roland A. Fischer, Anorganische Chemie).
„Die MOF-Regalsysteme können sogar das Einsortieren von entsprechenden Molekülen selbst übernehmen und werden als Speicher für Wasserstoff und Kohlenwasserstoffe momentan intensiv diskutiert“, erklärt Prof. Wöll. Kürzlich konnte in der Arbeitsgruppe von Prof. Fischer gezeigt werden, dass die Poren diese Regalsysteme mit metallischen Nanopartikeln beladen werden können, die wichtige Funktion z. B. in der heterogenen Katalyse ausführen können.
Für weitere Anwendungen etwa in der Nanotechnologie ist es wichtig, die MOF-Strukturen in vorgegebener Art und Weise auf festen Unterlagen zu verankern, um sie anschließend kontaktieren zu können. „Unser Ziel es ist, die MOFs auf geeigneten und schon vorkontaktierten Oberflächen aufzuwachsen“, so Prof. Wöll. „Anschließend wollen wir sie mit metallorganischen Verbindungen beladen, so dass schließlich funktionsfähige Bauteile entstehen.“ Damit befassen sich neun Partner in Spanien, Großbritannien, Polen, Frankreich und Deutschland. Das von Bochum aus koordinierte Projekt wird mit 2,5 Mio. Euro für drei Jahre gefördert.

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Forschung im Überblick
Was sich hinter den Labortüren der Ruhr-Universität tut, ist jetzt übersichtlich nachzulesen in der frisch erschienenen Forschungsbroschüre. Das Heft, das sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch erhältlich ist, bietet einen Überblick über alle größeren Forschungsverbünde der Universität, angefangen von den zehn Sonderforschungsbereichen der Deutschen Forschungsgemeinschaft über die neun Graduiertenkollegs und fünf Forschergruppen in unterschiedlicher Trägerschaft. Außerdem können sich die Leser/innen der Broschüre einen Einblick verschaffen in die Forschungsschwerpunkte der Ruhr-Uni, die ihr Profil in den nächsten Jahren noch weiter schärfen werden: Materialwissenschaften, Medizintechnik, Neurowissenschaften, Globaler Wandel und Plasmaforschung. Info: Die Broschüre steht als PDF zum Download im Internet unter: www.rub.de/profil/fakten/infomaterial.htm

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Neues Magazin
Der Wunsch nach Karriere ist bei den meisten Studierenden gering: Hohes Einkommen, berufliches Prestige oder eine leitende Funktion – das ist ihnen weniger wichtig als Familie, Freunde, Partnerschaft und Freizeit. Darüber berichtet das Studentenmagazin ZEIT CAMPUS in seiner ersten Ausgabe, die im Oktober erschienen ist; fortan kommt das Heft alle zwei Monate heraus. Das Magazin bietet einen großen Serviceteil zu Wettbewerben und Stipendien, dazu Reportagen und Kultur. Es stellt Unis vor, lässt den Soziologen Lord Ralf Dahrendorf sowie den Sänger Thees Uhlmann zu Wort kommen und Professoren sowie Studenten aus ihrem Alltag erzählen. Das Heft kostet 2,50 Euro. Studierende, die DIE ZEIT im Abo beziehen, erhalten ZEIT CAMPUS zusätzlich und kostenlos. Infos: www.zeit.de/campus

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Existenzgründung
Mut und gute Ideen allein reichen nicht aus auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Wem kaufmännische und rechtliche Kenntnisse fehlen, für den kann die Gründung der eigenen Firma schnell in der Pleite enden. In der Seminarreihe „Vom Studium in die Selbstständigkeit“ an der Ruhr-Uni (8., 15., 22. und 29. November, Technologiezentrum Ruhr) können sich Existenzgründer und solche, die es werden wollen, bei Fachleuten Rat für den Start eines eigenen Unternehmens holen. Veranstalter sind die rubitec, Gesellschaft für Innovation und Technologie der Ruhr-Uni, und das Gründerbüro Ruhr. Die Seminarreihe findet zum zwölften Mal statt. Interessierte können sich bei der rubitec GmbH anmelden (s. u.). Die Teilnehmergebühr beträgt 75 Euro.
Mit der Seminarreihe wollen die Initiatoren Existenzgründern kompetenten Rat von Fachleuten bieten, das Interesse an Existenzgründung als Alternative zu einer abhängigen Beschäftigung wecken und die notwendige Starthilfe für die zukünftige Selbstständigkeit an die Hand geben. Themen wie persönliche Eignung, sachliche und rechtliche Voraussetzungen für die Selbstständigkeit, wie Gründer öffentliche Finanzierungshilfen nutzen können, wie sie ihren Standort wählen und ihre Idee am Markt umsetzen, stehen daher im Mittelpunkt der Seminarreihe. Infos & Anmeldung: www.rub.de/rubitec/existenz.html

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Grippeimpfung
Wie in den vergangenen Jahren bietet das Arbeitsmedizinische Vorsorgezentrum zusammen mit der AOK auch im Herbst 2006 eine Grippeimpfung für Mitarbeiter/innen und Studierende der Ruhr-Uni an. Gesetzlich versicherte Beschäftigte und Studierende bringen zum Impftermin ihre Versichertenkarte mit und zahlen also nichts. Bei privat versicherten Beschäftigten trägt die Uni die Kosten; privat versicherte Studierende zahlen die Impfung bar (17,10 Euro) und beantragen anschließend die Kostenerstattung bei ihrer Versicherung.
Beschäftigte werden im November im Arbeitsmedizinischen Vorsorgezentrum (NB Nord 04) noch zu einem Termin geimpft (zwei Termine gab es bereits im Oktober): 8.11. (10-14 h). Studierende werden im Mensafoyer geimpft, am 3. und 15.11., je 10-14 h. Infos: Dr. Dirk Hannemann, Arbeitsmedizinisches Vorsorgezentrum, Tel. -24400.

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Gender
In ihrem gerade erschienen Buch „Da ist nicht mehr Mann noch Frau ...“ führt Prof. Isolde Karle (Evangelisch-Theologische Fakultät) in die interdisziplinäre Geschlechterforschung ein und beantwortet zahlreiche Fragen: Ist Geschlecht (gender) eine personale Kategorie oder eine soziale Klassifikation? Wie hängt die Stabilität der zweigeschlechtlichen Differenzierung mit Sprache und Kultur zusammen? Ist gender überhaupt auf Körperlichkeit zurückzuführen oder bildet vielmehr gender Körperlichkeit und ist mithin ein Habitus, der unsere Verhaltensformen und Empfindungen tief greifend bestimmt?
In der Auseinandersetzung mit den biblischen Überlieferungen zeigt Isolde Karle, dass in der Kirche nicht die Anatomie von Leibern, sondern ein Leben im Geist Christi entscheidendes Kriterium für das Zusammenleben ist – weshalb zwischen männlich und weiblich oder auch zwischen heterosexuellen und homosexuellen Partnerschaften letztlich nicht unterschieden werden kann. Differenzierungen dieser Art haben in Christus keine tragende Relevanz mehr. Info: Isolde Karle: „Da ist nicht mehr Mann noch Frau ...“ Theologie jenseits der Geschlechterdifferenz, Gütersloher Verlagshaus 2006, 284 S., 24,95 Euro

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Preise
Die Plansecur-Stiftung schreibt für 2007 & 2008 je einen Wissenschaftspreis für Nachwuchsakademiker aus. Er soll der Förderung von Wirtschaftsethik, Kommunikation und Beziehungskompetenz dienen. Ausgezeichnet werden jeweils eine Dissertation (7.500 Euro) und eine Diplom- oder Magisterarbeit (2.500 Euro). Das Thema 2007 soll aus dem Gebiet der Wirtschafts- und Unternehmensethik stammen. Einsendeschluss ist der 1.2.07. Infos: www.plansecur.de.
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Die Paul-Martini-Stiftung schreibt für 2007 den Paul-Martini-Preis international aus. Er ist mit 25.000 Euro dotiert und zeichnet hervorragende Leistungen in der Klinischen Pharmakologie aus. Einsendeschluss: 15.12.2006. Infos: www.paul-martini-stiftung.de.
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Die Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) verlost ein Stipendium. Unter www.wbg-darmstadt.de können alle Studentinnen und Studenten bis zum 3. Fachsemester, die Studiengebühren zahlen, bis zum 31.12.06 an einem Gewinnspiel teilnehmen. Der Gewinner erhält acht Semester lang jeweils 500 Euro. Die WBG reagiert auf die Erhebung der Studiengebühren und kommt ihrem Auftrag nach, wissenschaftliche Nachwuchskräfte zu fördern. Zudem verlost die WBG unter den Gewinnspielteilnehmern Büchergutscheine.

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Theater
Der alte König Lear hat sich in den Kopf gesetzt, um sein Reich eine Mauer zu bauen. Damit möchte er es vor seinen Feinden schützen. Dabei schreckt Lear auch vor Übergriffen auf sein eigenes Volk nicht zurück. Schließlich wird der König von seinen eigenen Töchtern entmachtet, ergreift die Flucht und verfällt dem Wahnsinn.
Die Geschichte von König Lear wird seit dem späten Mittelalter immer wieder von Autoren aufgegriffen und neu interpretiert. Die wohl bekannteste Fassung stammt von William Shakespeare, sie gilt als dessen düsterstes Werk. In den 70er-Jahren nahm sich der bekannte britische Dramaturg Edward Bond des Stoffes an und schuf ein Stück, das sich mit Gewalt, Moral und der Gesellschaft auseinander setzt.
Christian Quitschke vom Theater C2PQ benutzt nun einzelne Motive von Bond und Shakespeare, um ein vollkommen eigenständiges Werk zu schaffen. Nach den Stücken „Das Kaffeehaus“ und „Top Five“ ist „Lear oder Die Mauer muss weg“ seine dritte Regiearbeit, die er mit einem erfahrenen Studierendenensemble der Ruhr-Uni unter anderem auf die Studiobühne bringt. Info: Theater C2PQ: „Lear oder Die Mauer muss weg“, 3.-5. November 2006 (je 19.30 h), Studiobühne im Musischen Zentrum, Eintritt: fünf Euro bzw. ermäßigt drei Euro.

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Nachtfrequenz
Wenn es Nacht wird in Bochum, drehen wir die Frequenzen auf! Am 23. November veranstaltet das Kulturbüro Boskop eine Studentenparty im Riff. Es ist keine ordinäre Semesteranfangsparty, sondern die neue Attraktion exklusiv in Bochum. Denn zum 20-jährigen Jubiläum holt Boskop eine Sensation in die Stadt: YUM YUM. Hier geht es nicht um den DJ oder die Location, es geht einzig um die Musik, das Beste aus allen Genres zum puren Tanzen. Die international renommierten DJs Tand Williams & Max Mausser mixen verschiedene Dekaden so geschickt zusammen, dass großartige Songs einfach noch ein wenig größer werden.
Auch in der kleinen Halle im Riff findet ein Highlight statt. Radio CT wird hier Platten auflegen und das Beste liefern, was die Campuscharts zu bieten haben. Übrigens: Die ersten 150 Gäste erhalten einen Begrüßungscocktail und eine exklusive YUM YUM CD. Info: Nachtfrequenz, 23. November 2006, 22 h, Riff, gegenüber vom Konrad-Adenauer-Platz, Bochum-Bermudadreieck, Eintritt: fünf Euro mehr unter www.akafoe.de/boskop.

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Newcomer gesucht
Aufruf zum 9. Newcomerfestival: Die Zeit des Probens ist vorbei, die Zeit fürs Rampenlicht gekommen. Wenn Sie auch dieser Meinung sind, mindestens zwei Mitglieder Ihrer Band studieren und das Durchschnittsalter höchstens 28 Jahre beträgt, dann schicken Sie bitte bis zum 15. Januar 2007 eine Bewerbung mit Infomaterial (Bandinfo, digitale Fotos und mindestens drei Demo-Songs) an das Kulturbüro Boskop, Sumperkamp 9-15, 44801 Bochum. Infos : 0234/32-11521 oder www.akafoe.de/boskop

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