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vom Campus
Energiebewusste RUB
Am 6. November startet das Projekt „Energiebewusste
RUB – Sparen am richtigen Ende“ mit der
ersten Etappe „Richtig Heizen und Lüften“.
In der Aktionswoche vom 6.-10.11. können sich alle
Interessierten an Ständen über das Projekt
informieren und mit den Initiator/innen reden: am 7.11.,
8.30-15 h, im Foyer des Audimax, am 8. und 9.11., je
11-14.15 h, in der Mensa.
Alle Beschäftigten erhalten zudem über die
Hauspost ein Infopaket, in dem die wichtigsten Tipps
zum energieeffizienten Heizen und Lüften vorgestellt
werden und dem ein sog. Prompt beiliegt, ein Aufkleber,
der als Erinnerungsstütze helfen soll, alte Gewohnheiten
zu überwinden. Unter allen, die sich an der Energiesparaktion
beteiligen, werden als Dank kleine Aufmerksamkeiten
verlost.
Evaluiert wird die Aktion durch die monatlichen Energieverbrauchswerte
und die Ergebnisse von internen Onlinebefragungen –
die erste fand im Oktober statt. Ausführliche Infos
rund ums Projekt gibt es unter www.energie.rub.de.
Wir hoffen auf eine rege Beteiligung und freuen uns
auf einen aktiven Austauschprozess mit den Beschäftigten
– ihre praktischen Erfahrungen vor Ort und ihr
Insiderwissen sind für den Erfolg dieser Aktion
unverzichtbar.
PS: Durch energieeffizientes Heizen und Lüften
können rund 15 Prozent des bisherigen Wärmeenergieverbrauchs
eingespart werden – das bedeutet für den
Unihaushalt eine Entlastung um mehr als 750.000 Euro
und erspart zudem der Umwelt rund 3.700 Tonnen des Klimakillers
CO2.
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Neuer Forschungsschwerpunkt
Sich selbst zusammenbauende Regalsysteme – der
Wunschtraum des Heimwerkers – lassen sich auf
molekularer Ebene mit Hilfe sog. metallorganischer Koordinationspolymere,
kurz MOFs (für metal-organic frameworks) realisieren.
Diese Systeme auf Unterlagen zu verankern und als Sortier-
und Speichereinheiten in der Nanotechnologie nutzbar
zu machen, ist Ziel der Arbeit des neuen internationalen
Forschungsschwerpunkts SURMOF, den die EU seit Oktober
fördert (Koordination: Prof. Christof Wöll,
Physikalische Chemie I, und Prof. Roland A. Fischer,
Anorganische Chemie).
„Die MOF-Regalsysteme können sogar das Einsortieren
von entsprechenden Molekülen selbst übernehmen
und werden als Speicher für Wasserstoff und Kohlenwasserstoffe
momentan intensiv diskutiert“, erklärt Prof.
Wöll. Kürzlich konnte in der Arbeitsgruppe
von Prof. Fischer gezeigt werden, dass die Poren diese
Regalsysteme mit metallischen Nanopartikeln beladen
werden können, die wichtige Funktion z. B. in der
heterogenen Katalyse ausführen können.
Für weitere Anwendungen etwa in der Nanotechnologie
ist es wichtig, die MOF-Strukturen in vorgegebener Art
und Weise auf festen Unterlagen zu verankern, um sie
anschließend kontaktieren zu können. „Unser
Ziel es ist, die MOFs auf geeigneten und schon vorkontaktierten
Oberflächen aufzuwachsen“, so Prof. Wöll.
„Anschließend wollen wir sie mit metallorganischen
Verbindungen beladen, so dass schließlich funktionsfähige
Bauteile entstehen.“ Damit befassen sich neun
Partner in Spanien, Großbritannien, Polen, Frankreich
und Deutschland. Das von Bochum aus koordinierte Projekt
wird mit 2,5 Mio. Euro für drei Jahre gefördert.
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Forschung im Überblick
Was sich hinter den Labortüren der Ruhr-Universität
tut, ist jetzt übersichtlich nachzulesen in der
frisch erschienenen Forschungsbroschüre. Das Heft,
das sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch erhältlich
ist, bietet einen Überblick über alle größeren
Forschungsverbünde der Universität, angefangen
von den zehn Sonderforschungsbereichen der Deutschen
Forschungsgemeinschaft über die neun Graduiertenkollegs
und fünf Forschergruppen in unterschiedlicher Trägerschaft.
Außerdem können sich die Leser/innen der
Broschüre einen Einblick verschaffen in die Forschungsschwerpunkte
der Ruhr-Uni, die ihr Profil in den nächsten Jahren
noch weiter schärfen werden: Materialwissenschaften,
Medizintechnik, Neurowissenschaften, Globaler Wandel
und Plasmaforschung. Info: Die Broschüre steht
als PDF zum Download im Internet unter: www.rub.de/profil/fakten/infomaterial.htm
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Neues Magazin
Der Wunsch nach Karriere ist bei den meisten Studierenden
gering: Hohes Einkommen, berufliches Prestige oder eine
leitende Funktion – das ist ihnen weniger wichtig
als Familie, Freunde, Partnerschaft und Freizeit. Darüber
berichtet das Studentenmagazin ZEIT CAMPUS in seiner
ersten Ausgabe, die im Oktober erschienen ist; fortan
kommt das Heft alle zwei Monate heraus. Das Magazin
bietet einen großen Serviceteil zu Wettbewerben
und Stipendien, dazu Reportagen und Kultur. Es stellt
Unis vor, lässt den Soziologen Lord Ralf Dahrendorf
sowie den Sänger Thees Uhlmann zu Wort kommen und
Professoren sowie Studenten aus ihrem Alltag erzählen.
Das Heft kostet 2,50 Euro. Studierende, die DIE ZEIT
im Abo beziehen, erhalten ZEIT CAMPUS zusätzlich
und kostenlos. Infos: www.zeit.de/campus
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Existenzgründung
Mut und gute Ideen allein reichen nicht aus auf dem
Weg in die Selbstständigkeit. Wem kaufmännische
und rechtliche Kenntnisse fehlen, für den kann
die Gründung der eigenen Firma schnell in der Pleite
enden. In der Seminarreihe „Vom Studium in die
Selbstständigkeit“ an der Ruhr-Uni (8., 15.,
22. und 29. November, Technologiezentrum Ruhr) können
sich Existenzgründer und solche, die es werden
wollen, bei Fachleuten Rat für den Start eines
eigenen Unternehmens holen. Veranstalter sind die rubitec,
Gesellschaft für Innovation und Technologie der
Ruhr-Uni, und das Gründerbüro Ruhr. Die Seminarreihe
findet zum zwölften Mal statt. Interessierte können
sich bei der rubitec GmbH anmelden (s. u.). Die Teilnehmergebühr
beträgt 75 Euro.
Mit der Seminarreihe wollen die Initiatoren Existenzgründern
kompetenten Rat von Fachleuten bieten, das Interesse
an Existenzgründung als Alternative zu einer abhängigen
Beschäftigung wecken und die notwendige Starthilfe
für die zukünftige Selbstständigkeit
an die Hand geben. Themen wie persönliche Eignung,
sachliche und rechtliche Voraussetzungen für die
Selbstständigkeit, wie Gründer öffentliche
Finanzierungshilfen nutzen können, wie sie ihren
Standort wählen und ihre Idee am Markt umsetzen,
stehen daher im Mittelpunkt der Seminarreihe. Infos
& Anmeldung: www.rub.de/rubitec/existenz.html
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Grippeimpfung
Wie in den vergangenen Jahren bietet das Arbeitsmedizinische
Vorsorgezentrum zusammen mit der AOK auch im Herbst
2006 eine Grippeimpfung für Mitarbeiter/innen und
Studierende der Ruhr-Uni an. Gesetzlich versicherte
Beschäftigte und Studierende bringen zum Impftermin
ihre Versichertenkarte mit und zahlen also nichts. Bei
privat versicherten Beschäftigten trägt die
Uni die Kosten; privat versicherte Studierende zahlen
die Impfung bar (17,10 Euro) und beantragen anschließend
die Kostenerstattung bei ihrer Versicherung.
Beschäftigte werden im November im Arbeitsmedizinischen
Vorsorgezentrum (NB Nord 04) noch zu einem Termin geimpft
(zwei Termine gab es bereits im Oktober): 8.11. (10-14
h). Studierende werden im Mensafoyer geimpft, am 3.
und 15.11., je 10-14 h. Infos: Dr. Dirk Hannemann, Arbeitsmedizinisches
Vorsorgezentrum, Tel. -24400.
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Gender
In ihrem gerade erschienen Buch „Da ist nicht
mehr Mann noch Frau ...“ führt Prof. Isolde
Karle (Evangelisch-Theologische Fakultät) in die
interdisziplinäre Geschlechterforschung ein und
beantwortet zahlreiche Fragen: Ist Geschlecht (gender)
eine personale Kategorie oder eine soziale Klassifikation?
Wie hängt die Stabilität der zweigeschlechtlichen
Differenzierung mit Sprache und Kultur zusammen? Ist
gender überhaupt auf Körperlichkeit zurückzuführen
oder bildet vielmehr gender Körperlichkeit und
ist mithin ein Habitus, der unsere Verhaltensformen
und Empfindungen tief greifend bestimmt?
In der Auseinandersetzung mit den biblischen Überlieferungen
zeigt Isolde Karle, dass in der Kirche nicht die Anatomie
von Leibern, sondern ein Leben im Geist Christi entscheidendes
Kriterium für das Zusammenleben ist – weshalb
zwischen männlich und weiblich oder auch zwischen
heterosexuellen und homosexuellen Partnerschaften letztlich
nicht unterschieden werden kann. Differenzierungen dieser
Art haben in Christus keine tragende Relevanz mehr.
Info: Isolde Karle: „Da ist nicht mehr Mann noch
Frau ...“ Theologie jenseits der Geschlechterdifferenz,
Gütersloher Verlagshaus 2006, 284 S., 24,95 Euro
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Preise
Die Plansecur-Stiftung schreibt für 2007 &
2008 je einen Wissenschaftspreis für Nachwuchsakademiker
aus. Er soll der Förderung von Wirtschaftsethik,
Kommunikation und Beziehungskompetenz dienen. Ausgezeichnet
werden jeweils eine Dissertation (7.500 Euro) und eine
Diplom- oder Magisterarbeit (2.500 Euro). Das Thema
2007 soll aus dem Gebiet der Wirtschafts- und Unternehmensethik
stammen. Einsendeschluss ist der 1.2.07. Infos: www.plansecur.de.
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Die Paul-Martini-Stiftung schreibt für 2007 den
Paul-Martini-Preis international aus. Er ist mit 25.000
Euro dotiert und zeichnet hervorragende Leistungen in
der Klinischen Pharmakologie aus. Einsendeschluss: 15.12.2006.
Infos: www.paul-martini-stiftung.de.
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Die Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) verlost
ein Stipendium. Unter www.wbg-darmstadt.de
können alle Studentinnen und Studenten bis
zum 3. Fachsemester, die Studiengebühren zahlen,
bis zum 31.12.06 an einem Gewinnspiel teilnehmen. Der
Gewinner erhält acht Semester lang jeweils 500
Euro. Die WBG reagiert auf die Erhebung der Studiengebühren
und kommt ihrem Auftrag nach, wissenschaftliche Nachwuchskräfte
zu fördern. Zudem verlost die WBG unter den Gewinnspielteilnehmern
Büchergutscheine.
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Theater
Der alte König Lear hat sich in den Kopf gesetzt,
um sein Reich eine Mauer zu bauen. Damit möchte
er es vor seinen Feinden schützen. Dabei schreckt
Lear auch vor Übergriffen auf sein eigenes Volk
nicht zurück. Schließlich wird der König
von seinen eigenen Töchtern entmachtet, ergreift
die Flucht und verfällt dem Wahnsinn.
Die Geschichte von König Lear wird seit dem späten
Mittelalter immer wieder von Autoren aufgegriffen und
neu interpretiert. Die wohl bekannteste Fassung stammt
von William Shakespeare, sie gilt als dessen düsterstes
Werk. In den 70er-Jahren nahm sich der bekannte britische
Dramaturg Edward Bond des Stoffes an und schuf ein Stück,
das sich mit Gewalt, Moral und der Gesellschaft auseinander
setzt.
Christian Quitschke vom Theater C2PQ benutzt nun einzelne
Motive von Bond und Shakespeare, um ein vollkommen eigenständiges
Werk zu schaffen. Nach den Stücken „Das Kaffeehaus“
und „Top Five“ ist „Lear oder Die
Mauer muss weg“ seine dritte Regiearbeit, die
er mit einem erfahrenen Studierendenensemble der Ruhr-Uni
unter anderem auf die Studiobühne bringt. Info:
Theater C2PQ: „Lear oder Die Mauer muss weg“,
3.-5. November 2006 (je 19.30 h), Studiobühne im
Musischen Zentrum, Eintritt: fünf Euro bzw. ermäßigt
drei Euro.
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Nachtfrequenz
Wenn es Nacht wird in Bochum, drehen wir die Frequenzen
auf! Am 23. November veranstaltet das Kulturbüro
Boskop eine Studentenparty im Riff. Es ist keine ordinäre
Semesteranfangsparty, sondern die neue Attraktion exklusiv
in Bochum. Denn zum 20-jährigen Jubiläum holt
Boskop eine Sensation in die Stadt: YUM YUM. Hier geht
es nicht um den DJ oder die Location, es geht einzig
um die Musik, das Beste aus allen Genres zum puren Tanzen.
Die international renommierten DJs Tand Williams &
Max Mausser mixen verschiedene Dekaden so geschickt
zusammen, dass großartige Songs einfach noch ein
wenig größer werden.
Auch in der kleinen Halle im Riff findet ein Highlight
statt. Radio CT wird hier Platten auflegen und das Beste
liefern, was die Campuscharts zu bieten haben. Übrigens:
Die ersten 150 Gäste erhalten einen Begrüßungscocktail
und eine exklusive YUM YUM CD. Info: Nachtfrequenz,
23. November 2006, 22 h, Riff, gegenüber vom Konrad-Adenauer-Platz,
Bochum-Bermudadreieck, Eintritt: fünf Euro mehr
unter www.akafoe.de/boskop.
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Newcomer gesucht
Aufruf zum 9. Newcomerfestival: Die Zeit des Probens
ist vorbei, die Zeit fürs Rampenlicht gekommen.
Wenn Sie auch dieser Meinung sind, mindestens zwei Mitglieder
Ihrer Band studieren und das Durchschnittsalter höchstens
28 Jahre beträgt, dann schicken Sie bitte bis zum
15. Januar 2007 eine Bewerbung mit Infomaterial (Bandinfo,
digitale Fotos und mindestens drei Demo-Songs) an das
Kulturbüro Boskop, Sumperkamp 9-15, 44801 Bochum.
Infos : 0234/32-11521 oder www.akafoe.de/boskop
ad
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