Heiß begehrte
Ruhr-Uni
Über
6.100 neue Studierende
Während Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart
kürzlich einen Rückgang der Einschreibungen
in NRW um 5,3 Prozent verkündete, verzeichnet die
Ruhr-Uni ein dickes Plus von rund acht Prozent. Exakt
5.709 Studierende hatten sich bis zum Ende der Einschreibefrist
fürs Wintersemester 06/07 neu eingeschrieben (im
WS 05/06 waren es 5.309). Mit Zweit-, Gasthörern
und den Teilnehmern an der SchülerUni liegt die
Gesamtzahl bei rund 6.100.
Eine wahre Renaissance erlebt der Maschinenbau.
Nach jahrelangen Rückgängen (2002 betrug die
Auslastungsquote nur noch 45 Prozent) stieg die Zahl
der Neuimmatrikulierten an der Fakultät für
Maschinenbau zuletzt kontinuierlich an; mittlerweile
liegt die Auslastungsquote höher als 100 Prozent.
Verantwortlich dafür ist auch die Einführung
der neuen zusätzlichen Studiengänge Sales
Engineering & Product Management (Bachelor/Master)
und Umwelttechnik & Ressourcenmanagement (Diplom).
Fürs WS 06/07 haben sich 308 Studierende (plus
50 Prozent) für den Diplomstudiengang Maschinenbau
eingeschrieben. Hinzu kommen 150 (plus 25 Prozent) für
Sales Engineering & Product Management sowie 149
(minus drei Prozent) für Umwelttechnik & Ressourcenmanagement,
das macht insgesamt 607 neue Studierende im Maschinenbau.
Mehr Neue gibt es nur in der Großfakultät
für Philologie, dort sind es fast 2.000.
Ein weiterer Gewinner ist der neue Studiengang
Religionswissenschaft (auf Anhieb 157 Einschreibungen).
Auch einige Natur- und Geisteswissenschaften verzeichnen
Gewinne, z. B. Mathematik (plus 32 Prozent) und Theaterwissenschaft
(plus 109 Prozent). Bei den Geisteswissenschaften resultieren
Zuwachs und Schrumpfung zum Teil aus Änderungen
der Aufnahmekapazität beim Orts-NC. Sinkende Zahlen
gibt es u.a. bei der Angewandten Informatik (minus 17
Prozent), der Elektrotechnik (minus 13 Prozent) und
der Sozialwissenschaft (minus 26 Prozent).
jw/ad
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