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RUBENS 110

1. November 2006

Leute an der Ruhr-Uni

Personalmeldungen

Neu ernannt

Seit September 2006 verstärkt Prof. Dr. Jürgen Schreuer das Institut für Geologie, Mineralogie und Geophysik. Ziel seiner Forschung in der Kristallographie ist es, Korrelationen zwischen der atomaren Struktur von Kristallen und deren makroskopischen Eigenschaften aufzufinden, zu interpretieren und zum Design neuer Materialien zu nutzen. Einen Schwerpunkt bildet hierbei die Untersuchung elastischer, anelastischer und elektromechanischer Eigenschaften von natürlichen und synthetischen Kristallen. Jürgen Schreuer (Jahrgang 1963) studierte von 1983 bis 1989 Mineralogie in Köln, hier wurde er 1994 auch promoviert. Anschließend war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Oberassistent am Laboratorium für Kristallographie der ETH Zürich tätig. Im Januar 2003 wechselte Schreuer ans Institut für Mineralogie der Uni Frankfurt (Main), wo er bis zu seinem Ruf nach Bochum als Akademischer Oberrat arbeitete.
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Seit Oktober besetzt Prof. Dr. Karl Riesenhuber den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsches und Europäisches Handels- und Wirtschaftsrecht. Wie in der letzten RUBENS berichtet, hat er dort bereits die Ruhr-Akademie für Europäisches Privatrecht ins Leben gerufen, mit der die Ruhr-Uni ihr Angebot in der Fortbildung ausweitet. Karl Riesenhuber (Jahrgang 1967) studierte zwischen 1986 und 1990 Jura in Freiburg. Anschließend absolvierte er ein Masterstudium der Rechtswissenschaft in Austin. Von 1991 bis 1994 arbeitete er als Referendar am Kammergericht Berlin. Nach der 2. Juristischen Staatsprüfung war er Wissenschaftlicher Mitarbeitet an der Uni Potsdam und später freier Mitarbeiter einer Anwaltskanzlei. Nach Stationen in Cambridge und Bonn sowie der Habilitation (2002) vertrat Riesenhuber ab Oktober 2002 eine Professur an der Uni Frankfurt (Oder). Im März 2004 wurde er dort zum ordentlichen Professor ernannt.
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Seit Oktober leitet Prof. Dr. Stefan Wiese die Abteilung Molekulare Zellbiologie am Lehrstuhl für Zellmorphologie und Molekulare Neurobiologie. Unter anderem untersucht er dort intrazelluläre Signalkaskaden, die wichtig sind für neuronale Differenzierung und neuronales Überleben. Stefan Wiese (Jahrgang 1964) studierte Biologie in Göttingen. Nach seinem Diplom (1992) blieb er zunächst in Göttingen, um im Bereich der Humangenetik zu promovieren. Nach Abschluss der Promotion (1996) ging er an die Uni Würzburg. Dort war er vier Jahre lang als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Neurologischen Klinik tätig. Ab August 2000 und bis zu seinem Ruf an die Ruhr-Uni arbeitete Wiese als Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Klinische Neurobiologie der Uni Würzburg.
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Ebenfalls seit Oktober an der Ruhr-Uni ist Prof. Dr. Anette Pankratz. Sie besetzt am Englischen Seminar den Lehrstuhl Anglistik VI/British Cultural Studies. Ende Oktober hat sie bereits eine viel beachtete Konferenz zu James Bond im Bahnhof Langendreer organisiert. Anette Pankratz (Jahrgang 1965) hat von 1985 bis 1992 in Regensburg und im englischen Reading Englische und Amerikanische Literaturwissenschaft sowie Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in den USA als Assistent Teacher ging sie 1993 an die TU Dresden, wo sie 1997 promoviert wurde. Anschließend arbeitete sie – unterbrochen von Gastdozenturen in England und in den USA – an der Uni Passau, zunächst als Wissenschaftliche Mitarbeiterin, später als Assistentin bzw. Oberassistentin. Von Oktober 2004 bis September 2005 war sie erstmals an der Ruhr-Uni, wo sie ihren jetzigen Lehrstuhl vertrat. Nach einer weiteren Lehrstuhlvertretung an der Uni Siegen kommt sie nun endgültig nach Bochum.

Ehre, Ämter, Rufe

Prof. Dr. Justus Haucap (Wirtschaftswissenschaft) hat einen Ruf auf eine Professur für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftspolitik an der Uni Erlangen-Nürnberg erhalten.
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Prof. Dr. Peter Kindler (Juristische Fakultät) hat einen Ruf auf eine Professur für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Uni Augsburg erhalten.
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Gleich zwei hohe Ehrungen gab es im Herbst für Prof. Dr. Michael Pohl (Maschinenbau). Ende September erhielt er auf der Internationalen Metallographietagung in Leoben (Österreich) eine Ehrentafel der Korea University of Technology and Education - „in Anerkennung der Bemühungen um das deutsch-koreanische Studentenaustauschprogramm“, das zwischen der Korea University und der Ruhr-Uni besteht. Am 9. Oktober schließlich erhielt Prof. Pohl in Würzburg die Karl-Wellinger-Ehrenmedaille des VDI - „in Würdigung seiner langjährigen ehrenamtlichen Mitarbeit im Fachbeirat Schadensanalyse sowie im Beirat und Vorstand der VDI-Gesellschaft Werkstofftechnik“.
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Prof. Dr. med. Waldemar Uhl (Ärtzlicher Direktor der Chirurgischen Klinik am St. Josef-Hospital) ist seit Oktober Ehrenmitglied der Bulgarischen Gesellschaft für Chirurgie. Seine Ehrenmitgliedschaft resultiert aus einer jahrelangen klinischen und wissenschaftlichen Kooperation mit der Chirurgischen Universitätsklinik in Sofia.
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Nicht nur Studierende können an der Ruhr-Uni Bestnoten erzielen, auch die Auszubildenden präsentieren stolz ihre hervorragenden Abschlussnoten. Ein Beispiel ist Matthias Kulka, der seine um ein halbes Jahr vorgezogene Prüfung zum Chemielaboranten mit „sehr gut“ bestanden hat. Deshalb wurde er im Oktober von der Industrie- und Handelskammer Bochum (IHK) mit einer Urkunde geehrt und für den Max-Greve-Preis nominiert.
Die IHK Bochum benannte den Preis für die besten Ausbildenden eines Jahrgangs nach einem Bochumer Bürgermeister des 19. Jahrhunderts, der die Entwicklung der Stadt zum Industriestandort wesentlich mitgeprägt hatte.
Mindestens ein halbes Jahr lang wird Matthias Kulka noch an der Chemiefakultät bleiben. „Ich hoffe sehr, dass ich auch danach weiter dort arbeiten kann“, sagt er. Gute Aussichten für weitere Qualifikationen hat er jedenfalls. Die IHK stellt Kulka für die nächsten zwei Jahre finanzielle Mittel zur Weiterbildung zur Verfügung.



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Letzte Änderung: 31.10.2006| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik