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RUBENS 110

1. November 2006

Editorial

Summa Cum Laude

Welcher Studierender oder Doktorand kennt das nicht: bestanden! Eine wichtige Prüfung ist Vergangenheit, die langen Wochen, Schweigen, bis endlich das Ergebnis aushängt, sind vorbei. Wer erzählt nicht später davon? Wie man abgeklopft wurde und einsam dastand vor der Kommission? So sind auch rund 80 Professor/innen in diesem Sommer geprüft worden, die das Konzept der Ruhr University Research School (RS) zusammengetragen haben. Für das Rigorosum vor den Experten aus aller Welt haben 15 von uns im Trainingslager immer wieder geübt. Als Team sind wir angetreten und haben Summa (!) bekommen.
Die Ruhr-Uni ist auf der neuen Karte der exzellenten Unis Deutschlands vertreten, sie erhielt in der Exzellenzinitiative den Zuschlag zum Aufbau eines universitätsweiten Promotionskollegs. (siehe auch www.pm.rub.de/pm2006/msg00342.htm sowie den nebenstehenden Beitrag.
Das neue Angebot richtet sich an junge Wissenschaftler/innen. Sie können nun ihre Dissertation in ein umfassendes Angebot der strukturierten Förderung auf höchstem Niveau einbetten. Gefordert und gefördert sind gleichermaßen Promovenden wie ihre Doktormütter und -väter.
Die Visionen, der kreative Schwung und die präzisen Vorgaben des Einrichtungsantrages müssen jetzt umgesetzt werden. In den drei großen Sektionen der RS, den Life Sciences, den Humanities, den Natural Sciences and Engineering summt es. Wieder einmal hat die Ruhr-Uni eine große Baustelle. Doch wo gebaut wird, wo Kräne Gruben ausheben und Lasten bewegen, dort geht es voran. Erneut hat sich Bochum an die Spitze der Bewegung gesetzt, und wenn es bei den Bachelor- und Master-Studiengängen an vielen Ecken und Enden noch knirscht und klemmt, so läuft es bei uns doch am besten; dort wo viele jetzt erst ankommen, waren wir vor Jahren schon. So wird es auch bei der RS sein. Wir wollen ganz nach oben, wir wollen vielleicht sogar in die Champions League und alle an der RUB sollen etwas davon haben.
Ich danke den Kolleg/innen, die dem vorläufigen Executive Board der RS in der spontanen Vollversammlung der Antragsteller am 20.10. per Akklamation einen großen Vertrauensvorschuss mit auf den Weg gaben. Im Team mit Jochen Vollmann (Medizinethik), Ralf-Peter Brinkmann (Theoretische Elektrotechnik) und Hans Hatt (Zellphysiologie) werde ich als Gründungsdekan der RS in den kommenden Wochen intensiv mit den Sprechern der Sonderforschungsbereiche, Forschergruppen, disziplinären Graduiertenkollegs, Graduiertenschulen etc. über die weitere Zusammenarbeit sprechen. Das Aufnahmeverfahren für Doktoranden muss organisiert werden, aus deren Mitte sind drei Sprecher für die Sektionen zu wählen, ebenso muss diskutiert werden, wie das Allgemeine Graduiertenkolleg integriert werden kann, deren Kollegiaten die RS mit großer Freude begrüßt und mitgefeiert haben. Es gibt noch viel zu tun, packen wir es an! Glück Auf.

 


Prof. Dr. Roland A. Fischer
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Letzte Änderung: 31.10.2006| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik