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RUBENS 109

1. Oktober 2006

Echt spitze


Mit zehn SFB ist die RUB ein herausragender Forschungsstandort


In der aktuellen Liste der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) belegt die Ruhr-Uni bundesweit den zweiten Platz bei den Sonderforschungsbereichen (SFB) – nur an der Uni München gibt es mehr. Das Ranking bestätigt, dass die RUB zu den forschungsstärksten deutschen Universitäten gehört. Deshalb hat sie sich im September in der zweiten Runde der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder erneut um den Titel „Spitzen-Universität“ („Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung“) sowie für die Förderlinie „Exzellenzcluster“ beworben.
Den zweiten Rang in der Liste der forschungsstärksten Hochschulen Deutschlands erklomm die Ruhr-Uni mit dem im Juli 2006 gestarteten SFB/Transregio „Engineering hybrider Leistungsbündel – Dynamische Wechselwirkungen von Sach- und Dienstleistungen in der Produktion“ (RUBENS 108). Mit ihm verfügt die Ruhr-Uni, genau wie die Uni Köln, über zehn SFB, nur an der LMU München sind es mehr (13). Zudem ist die RUB an drei weiteren SFB beteiligt. Im DFG-Ranking folgen mit je neun SFB die Uni Erlangen-Nürnberg, die Humboldt-Uni Berlin und die RWTH Aachen.
Sonderforschungsbereiche sind langfristig angelegte Forschungseinrichtungen der Hochschulen, in denen Wissenschaftler in einem fächerübergreifenden Forschungsprogramm zusammenarbeiten. Sie werden mit hohen Summen bis zu zwölf Jahre lang gefördert.
Vor diesem Hintergrund ist es selbstverständlich, dass die Ruhr-Uni sich für die Förderung als „Spitzen-Universität“ bewirbt und eine exzellente Ausgangslage im Wettbewerb hat. Mit der im September eingereichten Bewerbung räumt sie gleichzeitig das Image beiseite, „nur“ eine Massen-Universität zu sein – sie gehört zur Spitze deutscher Forschungsuniversitäten.

Erfolgsversprechende Research School

Das Spektrum der insgesamt sechs Anträge für die Förderlinie Exzellenzcluster rekrutiert sich aus der vorhandenen Bochumer Spitzenforschung. Dazu gehören die Chemie der Grenzflächen, Werkstoffwissenschaften, Neurowissenschaften, Plasmaforschung, das Proteincenter sowie die Geisteswissenschaften (weitere Infos). Im Januar 2007 wird sich entscheiden, welche Anträge in die engere Wahl kommen und ausgearbeitet werden sollen. Ausgewählte Exzellenzcluster werden von Bund und Ländern mit bis zu 6,5 Mio. Euro jährlich gefördert.
Bei der Förderlinie „Graduiertenschulen“ war die Ruhr-Uni bereits im ersten Durchgang der Exzellenzinitiative erfolgreich und aufgefordert worden, ein vollständiges Konzept auszuarbeiten (RUBENS 106). Den Vollantrag für eine campusweite Research School unter Beteiligung von 19 Fakultäten hat sie im April bei der DFG eingereicht. Ob die Ruhr-Uni auf eine Förderung von etwa eine Mio. Euro pro Jahr hoffen kann, wird sich schon am 13. Oktober entscheiden.


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Letzte Änderung: 29.9.2006| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik