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RUBENS 109

1. Oktober 2006

Meldungen


Neues vom Campus



Neue Akademie
Mit der Ruhr-Akademie für Europäisches Privatrecht weitet die Ruhr-Uni ihr Angebot in der Fortbildung aus. Die Akademie ist eine Initiative des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Deutsches und Europäisches Handels- und Wirtschaftsrecht (Prof. Dr. Karl Riesenhuber). Ihr Zweck ist es, praktisch bedeutsame Fragen des Europäischen Privatrechts auf wissenschaftlicher Grundlage für die Praxis zu vermitteln. Zielgruppe der Veranstaltungen (Fortbildungsseminare, Vorträge, Publikationen) sind Praktiker: Rechtsanwälte, Richter, Unternehmens- und Verbandsjuristen aus der Region.
Feierlich eröffnet wird die Ruhr-Akademie für Europäisches Privatrecht am 16. November im Veranstaltungszentrum der Ruhr-Uni. Unter anderem wird es dabei Grußworte bzw. Vorträge der NRW-Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter und des Präsidenten des Bundesgerichtshofs, Prof. Dr. Günter Hirsch, geben.

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LSI zur RUB
Die NRW-Landesregierung hat im Sommer beschlossen, das zurzeit als Landeseinrichtung organisierte und in Bochum ansässige Landesspracheninstitut (LSI) „organisatorisch und haushaltsmäßig“ der Ruhr-Uni anzugliedern. Dort wird es unter der Marke „LSI“ als zentrale Betriebseinheit geführt, mit dem kompletten bisherigen Sprachangebot.
Wissenschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart betonte das große Interesse des Landes am Fortbestand des Instituts: „Das LSI ist mit seinem Angebot bundesweit einmalig und genießt international hohes Renommee bei Studierenden, Verwaltung und Wirtschaft.“ Im Jahre 2000 wurde das Landesspracheninstitut im Auftrag des Wissenschaftsministeriums von einem externen Expertengremium evaluiert und ausgesprochen positiv bewertet.
Das LSI ist eine Weiterbildungseinrichtung an der Nahtstelle von Wissenschaft und Praxis. Seine Aufgaben sind die Vermittlung von Sprachkompetenz und kommunikativen Fähigkeiten in den vier Weltkultursprachen Arabisch, Chinesisch, Japanisch und Russisch auf wissenschaftlicher Ebene. An der Ruhr-Uni wird das LSI künftig eine enge Kooperation mit dem Fremdsprachenzentrum pflegen.

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Umbenennungen
Umbenannt hat sich in der Sommerpause die Fakultät für Chemie der Ruhr-Uni: Als „Fakultät für Chemie und Biochemie“ würdigt sie nun die Biochemie als einen interdisziplinären Schwerpunkt in Lehre und Forschung. Ebenfalls mit neuem Namen möchte – allerdings erst 2007 – die Fakultät für Bauingenieurwesen reüssieren: als Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften.


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WC-Gebühren
Weil die zentral gelegenen Toiletten in der Universitätsbibliothek (UB) häufig auch von den Gästen der Ruhr-Uni genutzt werden, gelten sie gewissermaßen als Aushängeschild für den Sanitärbereich auf dem Campus. Allerdings verursacht ausgerechnet diese häufige interne wie externe Nutzung auch viel Schmutz. Trotz zweimaliger täglicher Reinigung (morgens und nachmittags) gibt es regelmäßig Beschwerden über den Zustand der Toiletten im Untergeschoss der Bibliothek.
Mit einer Qualitätsoffensive möchte das Dezernat 5 (Technischer Hochschulbetrieb) nun die Sauberkeit verbessern. Zusätzlich zur Rundumreinigung wird sich ab Mitte Oktober eine WC-Frau den ganzen Tag über (Mo-Fr 8-20 h, Sa 11-15 h) um die sanitären Einrichtungen in der UB kümmern. Diese Qualität hat einen (geringen) Preis: Die Nutzung der Toiletten in der Bibliothek kostet ab dem 15.10.2006 20 Cent, die – wie an Autobahnraststätten üblich – direkt bei der WC-Frau zu entrichten sind. Sie sitzt am Eingang zu den Toiletten und hat somit auch die Schließfächer der UB im Blick; das erhöht, quasi als Nebeneffekt, die Sicherheit dieser Fächer.
In einer auf zunächst zwei Monate angelegten Testphase soll überprüft werden, ob sich das Projekt finanziell lohnt, ob also die Einnahmen der WC-Benutzung die Kosten für die beiden im Schichtdienst arbeitenden WC-Frauen in etwa decken. Helge Hammes, im Dezernat 5 für das Projekt verantwortlich, geht zumindest davon aus, dass sich die Beschwerden fortan nicht mehr auf die fehlende Sauberkeit beziehen werden, sondern auf die 20 Cent. Andererseits sind die Toiletten in der UB bekanntlich nicht die einzigen auf dem Campus, ganz in der Nähe, im HZO, gibt es auch welche und die bleiben kostenlos.
Infos: Helge Hammes, Grundstücks- und Gebäudeverwaltung, Dezernat 5, Tel. -28756

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Planspielwettbewerb
Kaum ist der universitätsweite Wettbewerb „Campus Unternehmen 2006“ des Instituts für Unternehmensführung (ifu) beendet (das beste Studierenden-Team wird am 26.10. geehrt und mit einer einwöchigen, von ThyssenKrupp finanzierten Studienreise zur Tongji-Universität ausgezeichnet), geht der Wettbewerb in eine neue, die mittlerweile vierte Runde: „Campus Unternehmen 2007“.
Im Wintersemester 2006/07 und im Sommersemester 2007 können sich Studierende aller Fakultäten daran beteiligen. Die Studierenden treffen in Teams vielfältige Managemententscheidungen und haben sich in einem schwierigen Marktumfeld zu behaupten. Fürs WS können noch Anmeldungen entgegengenommen werden: Blockveranstaltung vom 2.1.-5.1.07, 9-17 h, Anmeldezeitraum: 13.-24.11.07 (über Internet: www.winf.rub.de).
Kontakt: Dr. Martin Seidler, ifu, GC 4/32, Tel. -22235, www.ifu.rub.de

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Studiobühne
Für die Studiobühne beginnt das Semester dank einer Einladung nach Minsk diesmal sehr früh. Von 1. bis 7. Oktober führt das Ensemble das Stück „Terrorismus“ der Brüder Presnjakow an der Staatlichen Belorussischen Universität auf. Dadurch gelangt „Terrorismus“ (eigentlich das Semesterstück des Sommers 2005) automatisch noch einmal in Repertoire und wird auch im Musischen Zentrum zwei weitere Male gespielt (28./29. Oktober, je 19.30 h). Zur Erinnerung: Die Brüder Presnjakow beziehen sich beim Titel auf die lateinische Grundbedeutung von Terror: rücksichtsloses Vorgehen in allen Lebenslagen. Ätzend genau haben sie normale Alltagsszenen beobachtet und beschreiben mit subtilem Humor (fast) verborgene terroristische Handlungen unter ganz normalen Menschen.
Wegen der hohen Nachfrage im Juli wiederholt die Studiobühne auch das Semesterstück des Sommers 2006, „Nacht“ (21./22. Oktober, je 19.30 h). Die Farce von Andrzej Stasiuk erzählt von Polen und Deutschen, vom gegenseitigen Misstrauen, von Vorurteilen. Es geht um einen polnischen Autodieb, der in Deutschland bei einem Raubüberfall erschossen wird. Der Juwelier, der ihn erschoss, muss sich kurz darauf einer Herztransplantation unterziehen und wehrt sich, als er erfährt, dass er künftig mit dem Herzen eines Toten aus dem Osten leben soll.

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Druckgrafik
Sehr fleißig sind in diesem Herbst die Druckgrafiker/innen des Musischen Zentrums (MZ). Drei von ihnen sind mit ihren Werken an aktuellen Ausstellungen beteiligt. Barbara Grosse, ehemalige Leiterin der Radierwerkstatt im MZ, zeigte im September in der Künstlerzeche Unser Fritz (Herne) Großradierungen. Von Mai bis September war Klaus Trawny an der Miniaturausstellung in Fürstenwalde beteiligt. Außerdem hängt eine Jahresgabe von ihm in der Aldegrever-Gesellschaft in Münster. die Farbradierung „Landschaft im Dämmerlicht“. Zu guter Letzt sind seit Anfang September Arbeiten von Stephanie Abben in Karlsruhe zu sehen: Ihre Malerei-Ausstellung „Unbestimmt“ ziert noch bis zum 4. November den Brückenraum der dortigen Stadtbibliothek

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Literaturwettbewerb
140 Autoren aus ganz Deutschland haben sich am Literaturwettbewerb AUF-BRUCH-STELLEN beteiligt, den das Kulturbüro Boskop gemeinsam mit der Literaturinitiative Treibgut und dem Bochumer Schreibhaus e. V. ausgeschrieben hatte. Inzwischen hat die Jury die Gewinner ausgewählt. Die Preisverleihung findet am 26. Oktober (18 h) im Musischen Zentrum der Ruhr-Uni statt. Dort werden die Gewinner ihre prämierten Texte vortragen. Die Geschichte, die dem Publikum am besten gefällt, wird mit einem weiteren Preis ausgezeichnet. Abgerundet wird der Abend durch musikalische Einlagen.

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Forum-Performance
Der Schönsten – Kunst im öffentlichen Raum“ heißt das Jubiläumsprogramm zum 10-jährigen Bestehen des Bochumer Jugendprojekts Theater Total. Vom 22. bis 28. Oktober werden die Schauspieler und Tänzer von Theater Total gemeinsam mit 150 Schülerinnen und Schülern aus acht Bochumer Schulen sechs öffentliche Kunstwerke in Bochum in Szene setzen.
Bespielt werden dabei u. a. die beiden Kunstobjekte Toutes directions von Yaacov Agan und Two Open Rectangles Excentric Triangular Section, Variation VII von George Rickey, die auf der Forum der Ruhr-Uni vor den Kunstsammlungen stehen. Los geht’s am 25. Oktober um 15 h. Inspiriert werden die Künstler durch die Kunstwerke selbst. Aus der Auseinandersetzung mit ihnen erarbeiten die Jugendlichen künstlerische Bilder, die ihren Ausdruck in den Performances finden – im Schauspiel, im Tanz, in der Musik, in Licht- und Farbgebung.
Im März 2006 hat Theater Total in den Bochumer Schulen mit Tanz- und Schauspielarbeit begonnen, um die Schüler auf das Ereignis vorzubereiten. Schirmherr ist Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, NRW-Staatssekretär für Kultur. Finanzielle Unterstützung erhalten die Aktiven von der Sparkassenstiftung, vom NRW-Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport sowie von der Werner-Richard-Dr.-Carl-Dörken-Stiftung Herdecke.
Info: Alle Termine des Projekts „der Schönsten“ unter www.theatertotal.de


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Letzte Änderung: 29.9.2006| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik