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RUBENS 108

1. Juli 2006

Blendend gelernt


Ruhr-Uni ist erfolgreich mit ergänzenden Onlinekursen


Bochumer Studierende nehmen Onlinekurse als Ergänzung zur Präsenzlehre sehr gut an: Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie zum „blended Learning“ an der Ruhr-Uni. Auch quantitativ legt die Uni zu: Die Anzahl angebotener Kurse auf der Plattform Blackboard stieg erneut um 10 Prozent. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie, die Mitte Juni vorgestellt wurde.

Dr. Karin Siebertz-Reckzeh (Hochschule Vechta) hat den Einsatz von eLearning auf der Plattform „Blackboard“ in den „Integrierten Proseminaren“ der Bochumer Geschichtswissenschaft über zwei Semester evaluiert. Ihr Fazit: Die Studierenden in der Studieneingangsphase beurteilen diese Form des blended Learning (Online- und Präsenzlehre) überwiegend positiv, mehrheitlich sehen sie darin eine „gute Grundlage“ für das weitere Studium und attestieren sich selbst einen „Wissenszuwachs“ durch die webbasierten Kurse.
Rund 350 Studierende hat Siebertz-Reckzeh über zwei Semester befragt: Alle haben an den „Integrierten Proseminaren“ (IPS) in der Geschichtswissenschaft teilgenommen. Die IPS sind obligatorisch für alle Studienanfänger und dauern ein Jahr. Die wesentlichen Ergebnisse der Evaluierung: Die Studierenden nutzen ganz selbstverständlich das Internet, so sind 82 Prozent nahezu täglich im WWW und 71 Prozent kommunizieren nahezu täglich via E-Mail. Dabei zeigt sich kein Unterschied zwischen den Geschlechtern. Entsprechend hoch ist die Nutzung von Blackboard: 46 Prozent der Erstsemester nutzten die Plattform täglich, immerhin 37 Prozent mindestens einmal im Monat. Die Studierenden erwarten dabei vor allem eine fachliche Orientierungshilfe, aber auch eine Aufwandersparnis sowie eine gute Erreichbarkeit der Dozenten. Was nutzen die Studierenden? In erster Linie bereitgestellte Kursmaterialien (96 Prozent) und die Möglichkeit, in Foren zu diskutieren (45 Prozent).


Ruhr-Uni als Vorreiterin

Die Ruhr-Uni ist seit mehreren Jahren Vorreiterin im „blended Learning“: Bereits 2000 hat sie die Plattform Blackboard eingerichtet. Allein in diesem Sommersemester finden hier über 550 Kurse statt, die Vorlesungen und Seminare ergänzen. Das sind elf Prozent aller Veranstaltungen an der Ruhr-Uni in diesem Semester. „Die meisten Hochschulen in Deutschland dümpeln bei fünf Prozent“, erläutert Holger Hansen von der Stabsstelle eLearning. Im Vergleich zum vergangenen Wintersemester ist die Zahl der angebotenen Blackboard-Kurse in Bochum erneut um zehn Prozent gestiegen.
Die Ergebnisse der vorgestellten Studie wie auch die steigende Zahl der Nutzer wertete Rektor Prof. Gerhard Wagner als „Signal für die zunehmende Bedeutung des eLearning an der Ruhr-Uni, aber auch in der Hochschulpolitik insgesamt. „eLearning ist ein zentrales Element beim Ausbau der Bachelor- und Masterstudiengänge und beim Export von Studiengängen ins Ausland“, so Wagner. Langfristiges Ziel sei daher, das blended Learning systematisch in der Ruhr-Uni zu verankern.




jw
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Letzte Änderung: 30.6.2006| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik