Leute an der
Ruhr-Uni
Personalmeldungen
Neu ernannt
Prof. Dr. med. Burkhard Dick leitet
seit Mai die Universitätsaugenklinik des Knappschaftskrankenhauses
in Langendreer. Die medizinischen Schwerpunkte des 42-jährigen
Mediziners umfassen u. a. die Behandlung von Fehlsichtigkeiten,
Glaukomen (grüner Star), Hornhauttransplantationen
und der Glaskörper-Netzhautchirurgie. Deshalb wurden
mehrere neue Räume mit Spezialdiagnostik eingerichtet
und die Geräteausstattung auf den neuesten medizinischen
Stand gebracht. Das Team der Augenklinik wird zudem
erweitert.
Burkhard Dick studierte in Göttingen zunächst
Zahnmedizin und wechselte dann nach Gießen und
zum Fach Humanmedizin. In Gießen absolvierte er
seine Ausbildung zum Facharzt und Oberarzt. Er habilitierte
sich 1999. 2003 wurde er zum Professor ernannt.
Rufe
Prof. Dr. Volkhard Krech (Evangelische Theologie)
hat einen Ruf an die Uni Basel erhalten.
Ehre
Prof. em. Dr. Helmut Schatz (Medizin) wurde
im Mai Ehrenmitglied der Deutschen Diabetes-Gesellschaft.
Jubiläum
Im Juni vollendete Prof. em. Dr. Friedrich Jarchow
sein 80. Lebensjahr. Er war Inhaber des damaligen Lehrstuhls
für Maschinenelemente und Getriebetechnik der Ruhr-Uni.
Jarchow wurde 1926 in Bochum geboren. 1947-52 studierte
er in Braunschweig Allgemeinen Maschinenbau. Anschließend
ging er nach München, wo er 1960 promoviert wurde.
1960 begann auch Jarchows Industriepraxis bei der Rheinstahl
Hüttenwerke AG in Mülheim/Ruhr. 1970 kam er
als Professor an die Ruhr-Uni. 1974/75 war er Dekan
der Fakultät für Maschinenbau und von 1976
bis 1978 Vorsitzender des Fakultätentages für
Maschinenwesen. Auch nach seiner Emeritierung ist Prof.
Jarchow aktiv am heutigen Lehrstuhl für Maschinenelemente,
Getriebe und Kraftfahrzeuge. 1992 erhielt er das Bundesverdienstkreuz
am Bande für herausragende Leistungen in Forschung,
Lehre und Technologietransfer.
Abschiede
Mit Helga Triebwasser (Geschäftsführung
Rektorat) und Margita Rutzen (Büro
des Rektors) hat die Verwaltung im Juni gleich zwei
versierte Kräfte verloren. Beide gehen altersbedingt,
und beide wird auch die Pressestelle sehr vermissen.
Fachlich ohnehin. Aber auch menschlich und sozial, was
jede/r nachvollziehen kann, der Helga Triebwasser quer
durch die 3. Etage lachen hörte und Margita Rutzen
pfeifend über den Gang schlendern sehen durfte.
Mögen sich alle Wünsche der beiden erfüllen.
Auf Wiedersehen!
ad
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