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RUBENS 108

1. Juli 2006

Zwei neue Rankings


Ruhr-Uni beliebt bei Humboldt-Stipendiaten



Gerade haben wir das Ranking vom Centrum für Hochschulentwicklung verarbeitet (RUBENS 107), da flattern schon die nächsten Ergebnisse ins Büro. Verantwortlich ist zum einen das Magazin „Karriere“, das technische Fächer begutachtete: Maschinenbau, Elektrotechnik. Wirtschaftsingenieurwesen sowie Informatik. Neben den Resultaten aus Befragungen von 51.461 Studierenden/Absolventen sowie Personalverantwortlichen aus 1.000 Unternehmen flossen objektive Kriterien wie Studiendauer oder Betreuungsverhältnis in die Bewertung ein.
Vorn liegen die üblichen Verdächtigen. Die Uni Karlsruhe ist Top bei Maschinenbau, Informatik und Wirtschaftsingenieurwesen. Die RWTH Aachen ist Nr. 1 für Elektrotechnik und unter den Top 3 bei Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen. Braunschweig, Darmstadt und München (TU) heißen die weiteren attraktiven Standorte für Technikfächer. Die Ruhr-Uni sucht man vergeblich in den Listen der jeweils besten zehn Unis. Wirtschaftsingenieurwesen wird in Bochum allerdings nicht angeboten.
Anders sieht es bei der Internationalität aus: Die Ruhr-Uni gehört seit Jahrzehnten zu den gefragten deutschen Universitäten unter ausländischen Humboldt-Stipendiaten. Das bestätigt erneut das Ranking der Humboldt-Stiftung für die Jahre 2001 bis 2005: Demnach liegt die Ruhr-Uni bei den Ingenieurwissenschaften bundesweit auf Rang sieben, bei den Naturwissenschaften auf Rang zwölf. Zudem ist sie Zwölfte im Gesamtranking nach absoluten Zahlen: Insgesamt 93 Stipendiat/innen wählten im Erhebungszeitraum Bochum für ihren Forschungsaufenthalt aus.
Humboldtianer können selbst entscheiden, an welcher Hochschule bzw. an welchem Forschungsinstitut sie arbeiten wollen. „Ein Spitzenplatz im Humboldt-Ranking ist ein wichtiger Indikator für internationale Kontakte und Reputation“, heißt es im Gutachten zum Ranking.




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Letzte Änderung: 30.6.2006| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik