Zwei neue Rankings
Ruhr-Uni beliebt bei Humboldt-Stipendiaten
Gerade haben wir das Ranking vom Centrum für Hochschulentwicklung
verarbeitet (RUBENS 107), da flattern schon die nächsten
Ergebnisse ins Büro. Verantwortlich ist zum einen
das Magazin „Karriere“, das technische Fächer
begutachtete: Maschinenbau, Elektrotechnik. Wirtschaftsingenieurwesen
sowie Informatik. Neben den Resultaten aus Befragungen
von 51.461 Studierenden/Absolventen sowie Personalverantwortlichen
aus 1.000 Unternehmen flossen objektive Kriterien wie
Studiendauer oder Betreuungsverhältnis in die Bewertung
ein.
Vorn liegen die üblichen Verdächtigen. Die
Uni Karlsruhe ist Top bei Maschinenbau, Informatik und
Wirtschaftsingenieurwesen. Die RWTH Aachen ist Nr. 1
für Elektrotechnik und unter den Top 3 bei Maschinenbau
und Wirtschaftsingenieurwesen. Braunschweig, Darmstadt
und München (TU) heißen die weiteren attraktiven
Standorte für Technikfächer. Die Ruhr-Uni
sucht man vergeblich in den Listen der jeweils besten
zehn Unis. Wirtschaftsingenieurwesen wird in Bochum
allerdings nicht angeboten.
Anders sieht es bei der Internationalität aus:
Die Ruhr-Uni gehört seit Jahrzehnten zu den gefragten
deutschen Universitäten unter ausländischen
Humboldt-Stipendiaten. Das bestätigt erneut das
Ranking der Humboldt-Stiftung für die Jahre 2001
bis 2005: Demnach liegt die Ruhr-Uni bei den Ingenieurwissenschaften
bundesweit auf Rang sieben, bei den Naturwissenschaften
auf Rang zwölf. Zudem ist sie Zwölfte im Gesamtranking
nach absoluten Zahlen: Insgesamt 93 Stipendiat/innen
wählten im Erhebungszeitraum Bochum für ihren
Forschungsaufenthalt aus.
Humboldtianer können selbst entscheiden, an welcher
Hochschule bzw. an welchem Forschungsinstitut sie arbeiten
wollen. „Ein Spitzenplatz im Humboldt-Ranking
ist ein wichtiger Indikator für internationale
Kontakte und Reputation“, heißt es im Gutachten
zum Ranking.
jw/ad
|